Caseumbau.de auf Facebook.com






     

Bild

G.Skill F2-8800CL5D-4GBPI
 
Zurück    Weiter
Aktuelle Seite: Startseite

Home Ausdrucken Google Suche Zu den Favoriten hinzufügen Freunden zeigen

Zu kaufen bei: alternate


Dieser Testbericht wurde im Vor 2009 veröffentlicht.

Unbenanntes Dokument

G.Skill F2-8800-CL5D-4GBPI

Da die Preise für DDR2 Arbeitsspeicher auf ein unglaublich niedriges Niveau gefallen sind, stellt sich mit Sicherheit der ein oder andere User die Frage, ob er nicht noch einmal zuschlägt oder doch gleich auf DDR3 wechseln sollte. Da DDR3 Arbeitspeicher aber noch deutlich teurer ist, werden viele zum DDR2 Speicher greifen. So sind die schnellen 1100Mhz Kits, die einst zu utopischen Preisen angeboten wurden, nun endlich preislich attraktiver geworden. Darum möchten wir heute das neue F2-8800-CL5D 4 GB Kit von G.Skill vorstellen. Wie sich das Speicher-Kit bei uns im Test geschlagen hat, erfahrt ihr im folgenden Review. Viel Spaß beim Lesen....

 

Wir bedanken uns bei G.Skill für die Bereitstellung des Testsamples und das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Technische Daten:

- 2x 2048MB Module (Double-Sided)
- Spezifikationen: 1100MHz (PC2 8800)

- PCB: 8 Layer PCB

- Latenzen: 5-5-5-15
- VDimm: 1,8 ~ 1,9Volt

 

 

Eingetroffen sind die G.Skill Speichermodule in einem Pappkarton. Darin befanden sich, in einer Blisterverpackung eingehüllt, die beiden Speichermodule. Neben den Speichermodulen befand sich noch ein Aufkleber und ein kleiner Beipackzettel in dem Karton, auf dem in verschiedenen Sprachen die Supportadressen angegeben sind. Auf der Innenseite der Verpackung wurden 2 Wärmebilder der Speichermodule abgebildet. Einmal mit und einmal ohne Heatspreader. Darauf ist deutlich zu erkennen, dass die Heatspreader Version doch deutlich kühler ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der Heatspreader der F2-8800 Module, deutlich höher ausfällt als bei anderen Herstellern. Die Optik der Speichermodule konnte uns durchaus überzeugen. Durch die größere Bauhöhe haben die Heatspreader natürlich auch eine größer Oberfläche, über die sie die Verlustleistung der Speichermodule, besser an die Umgebung abgeben können.

 

Um den Arbeitsspeicher und die CPu zu übertakten, muss man den FSB ( Frontside Bus ) des Mainboards erhöhen. Hierbei sollte man jedoch vorsichtig vorgehen, da ein zu hoch eingestellter FSB auch die Hardware beschädigen kann. Es ist aber nicht Neues, dass man mit einen Core2Duo Prozessor über den FSB sehr gute Ergebnisse erreichen kann. Performancegewinne von 30% sind da schnell erreicht. Um diese Werte aber zu erzielen, müssen einige Faktoren beachtet werden. Als erstes einmal sollte das Mainboard dazu in der Lage sein den FSB zu erhöhen und es sollten genügend Einstellmöglichkeiten für den RAM-Teiler vorhanden sein. Da sich der Ramtakt automatisch mit dem CPU-Takt erhöht, muss hier über den Teiler eingegriffen werden. Bietet das Mainboard einem da nicht viele Möglickkeiten, kommt man sehr schnell ans Limit.

Um nicht vom eigentlichen Thema dieses Berichtes abzukommen, wollen wir an dieser Stelle aufhören.

 

5 = Cas-Latency (CL)
Hier werden die Taktzyklen definiert, die bei der Adressierung benötigt werden.
5 = RAS to CAS Delay (tRCD)
Hier wird die Zeitspanne zwischen der Zeilen- und Spaltenadressierung benannt.
5 = RAS Precharge Time (tRP)
Vor einem Lese- oder Schreibvorgang muss die Speicherzelle aufgeladen werden. Die dafür benötigten Taktzyklen werden hier bestimmt.
15 = Active to Precharge (tRAS)
Hier wird die Zeitspanne zwischen Aktivierung und Deaktivierung einer Zeile bestimmt. Die Zeitspanne, die für die Lese- und Schreibvorgänge innerhalb einer Zeile genutzt werden kann.

 

Für viele sind die einzelnen „Timings“ immer noch ein Fremdwort. Deshalb haben wir anhand der Werte der G.Skills, dies einmal zusammengefasst und deren Bedeutung erläutert. Die Command Rate (CMD), ist einer der wichtigsten Faktoren wenn es um Performance geht. Hier wird bei der Umstellung auf 1T der höchste Performancezuwachs erzielt. Zur Erklärung:

Die Command Rate bestimmt die Zeit, die ein Speichercontroller zur Auswahl der Speicherchips benötigt. Aber oft muss bei 3-4 Modulen die Command Rate auf 2T gestellt werden. Gerade bei aktuellen AMD-Systemen mit ihrem integrierten Speichercontroller, ist die Command Rate sehr stark für die richtige Performance zuständig. In unserem Fall sollte die Umstellung auf 1T irrelevant sein, da das Kit nicht für diese Latenz spezifiziert wurde.

DDR2 Speicher Taktfrequenz und Bandbreite

Bezeichnung

Bezeichnung

Reale Taktfrequenz

Taktfrequenz

Effektive / Taktfrequenz

Bandbreite

Bandbreite / Dual Channel

DDR2-400
PC2-3200
100MHz
200MHz
400 MHz
3,2 GB/s
6,4 GB/s

DDR2-533

PC2-4200

133 MHz

266 MHz

533 MHz

4.2 GB/s

8,4 GB/s

DDR2-667

PC2-5300

166 MHz

333 MHz

667 MHz

5,3 GB/s

10,6 GB/s

DDR2-800

PC2-6400

200 MHz

400 MHz

800 MHz

6,4 GB/s

12,8 GB/s

DDR2-1066

PC2-8500

266 MHz

533 MHz

1066 MHz

8,5 GB/s

17 GB/s

 

Doch kommen wir nun noch einmal auf die Besonderheiten der F2-8800er Module von G.Skill. Diese Module werden mit einem sehr hochwertigen PCB ausgeliefert. Ein 8 Fach PCB ist selbst bei Highend Modulen nicht immer vorhanden. Dadurch können die G.Skill Module allerdings auch mit einer sehr niedrigen Spannung von 1,8~1,9Volt betrieben werden. Dies wiederum hat zur folge, dass deutlich weniger Verlustleistung produziert wird.

Kommen wir nun aber zum Praxistest.....

 

Inhalt
Seite 3 - Fazit

 

Zurück Zurück      Weiter Weiter

Zusätzliche Testinformationen:

 
Direktlink:

Dieser Testbericht wurde im Vor 2009 veröffentlicht.         Autor: Thomas Berg                       





Weitere Berichte aus dieser Kategorie, die Sie interessieren könnten: