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Mittwoch, 31. März 2010, 13:59

Led mit Kabel verbinden

Hey Leute. Ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und hoffe dass ihr mir vielleicht weiter helfen könnt. Vielleicht hat ja schon jemand dieses Problem gehabt und ihr könnt mir nen Link dazu schicken bin selber nämlich leider nicht fündig geworden.



Also ich baue nächstes Monat nen Couchtisch als Gesellenstück (Htl) und will unter meiner Glasplatte noch eine Einfräsung machen wo ein Lichtrahmen drin ist.

Nur so zum vorstellen was ich brauch ;)



Und jetzt meine Frage. Wie kann ich Led's miteinander verbinden, und so dass das ganze auch um die Ecke laufen kann. Bin leider in dem Gebiet noch nicht so erfahren.

Also muss man die einzelnen Led's mit einzelnen Kabel immer verbinden und zusammenlöten oder Die Led's reihenweise zusammenlöten. Und wie ist das ganze mit der Stromversorgung? Am liebsten wäre mir etwas mit Batterie, Die ich dann einfach immer auswechseln kann, aber wenns nix in der Art gibt kann ich auch auf Strom zurückgreifen.

Macht euch jetzt keine Gedanken wegen verbindung zwischen Strom und Led's ^^. Ich würde einfach nur gerne wissen wie ich so einen Led Rahmen machen kann. Ach ja und wichtig ist das das Ganze nur 5-6 mm breit und ca. 5-10mm hoch sein darf weil es ja nur eine Einfräsung unter der Glasplatte ist.



Ich hoffe ihr kennt euch ein bisschen bei meinem Problem aus. Und falls ihr noch fragen habt einfach schreiben =).

Wäre cool wenn euch ein paar Ideen einfallen.



mfg Chamo

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2

Mittwoch, 31. März 2010, 14:32

mit diesen Maßen halte ich das für sehr schwiereig auf etwas fertiges zu setzen, aber du kannst ja mal nach Leuchtschnüren schauen, da braucht man nicht großartig dran rumzulöten und es sollte von den Abmessungen her passen.


Wenn du es allerdings selber bauen möchtest gibt es 2 Möglichkeiten:

Du kannst LEDS sowohl in Reihe, als auch Parallel betreiben, wobei ich dir hier eindeutig zu parallel raten würde, da bei einer Reihenschaltung alles ausfällt wenn eine LED defekt ist, das erschwert die Suche nach der defekten LED extrem.

Wobei du bei einer Parallelschaltung einfach ein Kabel rund ziehst, wo du dann die LEDs einzeln dranhängst (am besten nimmst du bei deinem begrenzten Platzangebot gleich LEDs die für 5-12 V ausgelegt sind, dann brauchst du keine Extre Vorwiederstände mehr).
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Locutus

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3

Mittwoch, 31. März 2010, 15:30

und wieder die parallelschaltung... wenn parallel dann nur mit vorwiderstand für jede einzelne led, was dann relativ aufwendig werden würde.

aber langsam. zunächst mal zum thema leds: es gibt auch kleinere 3mm-leds in flach, die könnten ins konzept passen. davon würde ich jeweils 3 bis vier in reihe schalten, dazu dann ein passender vorwiderstand, um das ganze an 12V z.b. anzupassen. diese schaltung wiederholst du dann so oft, bis du rum bist (das ist hinter den leds kaum aufwand, verdrahtungstechnisch würdest du das locker auf dem raum unterbekommen) und schliesst die einzelnen led-stränge nun parallel (bedenke: vorwiderstand ist jeweils schon in den strängen drin, also vollkommen harmlos) an die entsprechende versorgungsspannung an. als stromversorgung kannst du hierbei batterien od auch ein netzteil nutzen. eine schöne lösung wäre z.b.: du baust ein batteriefach irgendwo ein (z.b. im tischbein? ^^) wo du so viele batterien reinpackst wie eben für die versorgungsspannung notwendig ist (rechne pro batterie 1.5V, so lange addieren bis du dein ziel erreicht hast) und als weitere betriebsmöglichkeit einen stromversorungsstecker, über den dann ein steckernetzteil mit entsprechender versorgungsspannung angeschlossen werden kann. so kannst dafür sorgen, dass es sowohl mobil als auch stationär funktioniert und sparst dir im stationären einsatz die kosten für batteriewechsel. ;)

im übrigen würd ich dir noch empfehlen, einen schalter einzubauen, mit welchem du dann alles ein- und ausschalten kannst.


wenn du genauere hilfe brauchst kannst ja einfach fragen. ;)




4

Mittwoch, 31. März 2010, 17:45

wow danke für die umfangreichen antworten =)

naja der rahmen ist 94cm mal 44cm. also an der langen arbeit hab ich jetzt kein problem und mit löten auch nicht. aber deine methode gefällt mir mal sehr. also das ganze funktioniert so. falls ich was falsch sage bitte schreiben^^ ich will nur nichts falsch machn ;). immer drei bis vier leds zusammenlöten und bei jedem einzelnen einen vorwiederstand oder pro 4 leds einen vorwiederstand? und welchen unterschied macht es von 12 volt vorwiederstand oder mehr? aja und du hast in klammer geschrieben "(bedenke: vorwiderstand ist jeweils schon in den strängen drin, also vollkommen harmlos)" also warum dann der 12V vorwiederstand?^^ und das ganze dann mit der stromversorgung verbinden. da such ich mir heut einfach mal was passendes. find ich aber klasse das das auch so gut ohne steckdose funktioniert. achja und wegen dem ein und ausstecker der wäre schon wichtig =). wo muss ich den dazu schalten? tut mir leid für die vielen fragen^^

mfg chamo

5

Mittwoch, 31. März 2010, 18:46

http://www.pur-led.de/product_info.php?i…----SLIM--.html

hätte ich bei ner seite gefunden. würde das netzteil reichen für den led rahmen?

6

Mittwoch, 31. März 2010, 20:31

kommt ganz drauf an wieviele LEDs du einsetzen möchtest:

bei 20mA pro LED kannst du an das Netzteil (0,83A/830mA) = 41,5 LEDs betreiben.

Ich würde auf einen USB Akku setzten, die gibt es auf Amazon für 20 bis 40€ und haben bis zu 500mA Leistung und können wieder aufgeladen werden.
Ausgangsspannung ist hier 5V. Dann kannst du jeweils 2 in Reihe (2x 2,2V) und einen kleinen Widerstand, jeweils in Parallelschaltung betreiben.

Halten tut der Akku auch ewig, bei 2000mAh bis 4000mAh Leistung.
Dieser Beitrag wurde bereits 59 mal editiert, zuletzt von »DerLeinich« (Heute, 23:59)

7

Mittwoch, 31. März 2010, 21:59

hm okay =) und kann ich vielleicht auch zwei von den usb akkus dranhängen? ich will nämlich solche leds mit diffusem licht damit das am ende auch wie ein lichtrahmen aussieht. leider hab ich den satz nicht ganz verstanden "Dann kannst du jeweils 2 in Reihe (2x 2,2V) und einen kleinen Widerstand, jeweils in Parallelschaltung betreiben." meinst du damit die leds? ich will ja nur einen rahmen machen und nicht 2 in reihe falls du das so gemeint hast^^. und eine frage hätte ich noch. wohin kommen dann die wiederstände hin? immer zwischen den leds oder nur immer nach mehreren leds?

mfg chamo

Locutus

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8

Donnerstag, 1. April 2010, 01:00

also usb-akku... ich weis nicht, das ist ein wenig überteuert. guck z.b. mal bei pollin, da gibts auch verschiedene akkus, z.t. auch li-ionen, was in dem fall ganz passend wäre.

zunächst mal: wie viele leds willst du insgesamt einsetzen? danach richtet sich ja die ganze weitere dimmensionierung. denn letzten endes läuft ja über jede LED ein strom von etwa 25mA und 3.6V (bei weißen, blauen, grünen, nicht jedoch roten LEDs, rote haben nur um die 2.6V), die werte weichen natürlich auch von led-hersteller zu led-hersteller ab, was aber das wichtige ist: durch eine LED wollen immer die 25mA fließen, die spannung ergibt sich daraus und nicht umgekehrt, weshalb du beim dimensionieren immer nach dem strom gehst.

so. vorwiderstand: der vorwiderstand dient dazu, sozusagen die Restspannung zu eliminieren. daher auch reihenschaltung. wenn du jetzt 3 LEDs in reihe schaltest, so addieren sich die spannungswerte der leds - woraus dann 3x3.6V z.b. folgen würden. der strom ist dabei durch alle LEDs gleich (das ist gut, dadurch kann durch keine LED aufgrund von produktionsabweichungen ein zu hoher strom fließen). jetzt könnte man das ganze ganz gut mit einem wasserfall modellieren:
du hast ein becken auf z.b. 12m höhe. die erste led stellt einen wasserfall dar, über welchen das wasser 3.6meter fällt. die nächste das gleiche, die übernächste auch. somit ist das wasser nach den 3 LEDs um 10.8m gefallen, entsprechend noch 1.2m über dem null-niveau, auf welches es gelangen muss, um weiter zu kommen (in der realität würden die wasserfalllängen einfach größer werden um den abstand zu überbrücken, das wollen wir aber nicht, denn davon gehen die LEDs kaputt) um diesen letzten spalt zu überwinden setzen wir einen vorwiderstand ein. aus dem physikunterricht weist du sicher noch: Spannung U ist gleich Stromstärke I mal Widerstand R (also U=R*I ). von diesen drei unbekannten haben wir 2 gegeben: die spannung U ist die "Restspannung", die wir noch zum optimum überwinden müssen, die Stromstärke I ist die bemessungsstromstärke der LED (z.b. 25mA) (hierbei gilt: wir haben eine reihenschaltung, ergo ist der strom durch alle in reihe geschalteten bauteile gleich - entsprechend ist strom durch led 1 gleich strom durch led2 gleich strom durch led3 gleich strom durch vorwiderstand)
daraus ergibt sich dann für den vorwiderstand die schöne und wohl altbekannte formel R=(U[versorgung]-U[summeled]) / I - nicht sonderlich schwer und damit kannst deinen vorwiderstand berechen. wie du auch sehr schön siehst: du brauchst pro reihenschaltung nur einen vorwiderstand.
natürlich richtet sich die anzahl an in reihe geschalteter leds vornehmlich nach der versorgungsspannung. ein optimum wäre, wenn die versorgungsspannung genau so groß wäre, dass sie genau durch die summe der spannungen der in reihe geschalteten LEDs ausgedrückt werden könnte, in dem fall würde nämlich der vorwiderstand 0 werden und somit wegfallen). natürlich ist ein kleinerer widerstand besser, weil über widerstände sinnlos leistung der stromversorgung umgesetzt wird (die leistung, die der widerstand umsetzt entspricht der spannung über dem widerstand ins quadrat durch den widerstandswert und ist gleichbedeutend mit der abgegebenen wärme, welche du dann ja auch am besten irgendwie abführen müsstest - aber keine angst, letzten endes ist das so gering, dass das schon durch die umgebung genügend gekühlt wird!)

bei allen berechnungen musst du natürlich auf eines achten: alle formeln arbeiten mit Volt, Watt und Ampere, entsprechend musst du dir mA in A umwandeln (einfach komma um 3 stellen nach links verschieben bzw. mit 10^-3 multiplizieren), denn sonst bekommst du falsche werte heraus. ;)


die so entstandenen konstrukte kannst du dann parallel schalten. zum ein-und ausschalten nimmst du dir einfach einen schalter, welchen du in die plus- od. minus-leitung direkt hinter der stromversorgung klemmst. somit unterbrichst du dann einfach die stromzufuhr zum gesamten led-leuchtkreis und dieser ist entsprechend ausgeschaltet. ;)


und nun noch mal auf die stromversorgung zurück: dafür musst du wie gesagt wissen, wie viele LEDs du verbauen willst und deren kenndaten. des weitern natürlich, in welcher art du diese verbauen willst. wenn du z.b. 3 in reihe willst, dann wären 12V ganz sinnvoll. welche stromstärke aber? nun, dafür müsstest du die anzahl an 3er-strängen dann wissen. die multiplizierst du dann mit der stromstärke einer einzel-led (erinnere dich, durch den strang fliest ein konstanter strom) und schon hast die gewünschte stromstärke. daran kannst du dann ungefähr abschätzen, wie stark die stromversorgung sein muss.

im übrigen kannst du ganz bedenkenlos spannungsquellen in reihe bzw. parallel schalten. durch die reihenschaltung von spannungsquellen wie z.b. einer batterie od. auch eines li-ionen-akkus addieren sich die spannungen der quellen, durch die parallelschaltung erhöht sich der maximal entnehmbare strom (und im endeffekt auch die betriebszeit des gerätes).
ich würde dir aber nach wie vor dazu raten, neben dem batteriebetrieb auch einen netz-betrieb mit einzuplanen. denn dies ist wirklich nicht schwer, da brauchst nur so ne stromversorgungsbuchse wie sie an laptops od. auch externen festplatten dran ist (gibts für nen paar cent bei reichelt, pollin und co.), die schalten automatisch bei eisntecken eines steckers die batterie aus wenn sie richtig verkabelt wurden, damit könntest du dann bei festem standort des stückes auch kosten sparen (auch ein akku hält nicht ewig! ;) )
wenn du akkus wählst bist du natürlich besser weg was kosten-nutzen angeht. allerdings: akkus müssen auch geladen werden und bei li-ionen ist das eine etwas kompliziertere angelegenheit, da müsstest du ein entsprechendes ladegerät für finden. für NiMH-akkus hingegen bekommst bei conrad, reichelt und co. z.t. recht günstige ladegeräte, die den zweck voll und ganz erfüllen (interessant wäre ja auch die integration eines solchen ladegerätes, so dass die akkus bei netzbetrieb automatisch geladen würden. :D)


poste einfach mal, wie viele leds du letzten endes nehmen willst und vor allem auch welche (z.b. nen produktlink), dann können wir dir auch genauere zahlen geben. ;)

wenn du später beim arbeiten bist: stell fotos hier ein, dann können wir dir auch mit tipps zur hand gehen, wenn du irgendwo was falsch machst od. wenn du etwas besser machen könntest.




9

Donnerstag, 1. April 2010, 01:48

bin mal echt baff^^ dicker beitrag den du da getippt hast ;)
also es is schon fast 2 in der früh und hab mir den text mal durchgelesen. aber ich les ihn mir morgen nochmal genauer durch das ich auch alles richtig verstehe ;)
also zu deiner led anzahl frage. ich werde höchstwarscheinlich 60 leds in rot mit zerstäubendem licht nehmen im abstand von 5cm. und das mit dem 3 in reihe wollen. also ich hatte eigentlich nur eine reihe geplant. also nur ein einzelner rahmen mit einer reihe. =) also ich schau mich morgen nochmal genauer um wegen akkus leds und co. aber vielleicht kannst du ja schon mit der anzahl und so was anfangen ;)

mfg chamo

ps: danke für eure große mühe. bin echt begeistert =)

Locutus

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10

Donnerstag, 1. April 2010, 03:49

also wenn du rote leds nimmst... dann würdest du ja nur eine spannung um die 2.6V (je nach hersteller) haben. da könntest bei z.b. 12V mehr zusammen schalten. aber die frage der spannungsversorgung ist ja noch nicht abschliessend geklärt, da kann man sich also noch nicht soo genau festlegen. zerstäubendes licht würde übrigens - für deine suche bei händlern - als diffus laufen. ;)
die frage wär aber, ob dir diffuse leds wirklich so einen vorteil bringen würden - vor allem im hinblick auf die verfügbarkeit. da du ja auch ein möglichst flaches profil haben willst, würden ja eigentlich vom typ her eher solche:
http://www.led-tech.de/de/Leuchtdioden/1…-1043_1_90.html
in frage kommen. die gibt es aber nicht unbedingt in diffus.

eine interessante alternative: smd-leds. auf den ersten blick sind die etwas schwerer zu löten (da smd und wirklich mini, flach, etc.), aber: es gibt z.b. bei ebay anbieter, die bieten solche leds auch mit angelöteten drähten: http://stores.shop.ebay.de/ledbaron_ROT-…634Q2ec0Q2em322
so was wär vielleicht durchaus als alternative denkbar, ich hab mir von dem shop selbst mal rgb-leds mit drähtchen dran geholt, da kann man eigentlich über die qualität nicht meckern. ;)
von der größe her wärst du damit auf jeden fall in einem bereich, wo du wirklich auf 2, 3 mm die komplette elektronik unterbringen könntest (wenn du smd-widerstände nimmst, aber 1206 kann man eigentlich auch recht gut von hand verarbeiten. ^^), in der höhe würdest auch nicht viel hoher als die leds werden müssen, so dass du wirklich platzsparend arbeiten könntest. von der technik her würde es natürlich gleich bleiben, du müsstest die genauso beschalten und mit strom versorgen wie jede andere led auch. ;)
ein weiterer vorteil von smd-leds: diese haben meist einen recht großen abstrahlwinkel (da ohne linse), entsprechend gut lässt sich damit auch eine fläche ausleuchten. ;)
der nachteil ist halt, dass es wirklich alles sehr klein und fein ist, da muss man schon etwas vorsichtiger und sorgfältiger arbeiten - aber wenn alles verarbeitet ist macht das ja keinen unterschied mehr. (und wenn du die profile nach fertigstellung zusätzlich mit irgendeiner höchst kriechfähigen masse wie z.b. sekundenkleber ausgiest, dann ist auch eine dauerhafte funktion gewährleistet, da mechanische einflüsse die verdrahtung nicht mehr beeinflussen können. ^^)

wenn du bei 60 LEDs jeweils drei in reihe schalten willst, dann würdest du bei rot auf etwa 5.4V kommen (für die smd-leds) bzw. etwa 7V für die superbright-normal-leds sowie einem gesamtstrom, welcher von der spannungsquele geliefert werden müsste, von 0.4A für die smd bzw. 0.6A für die normalen leds - wie gesagt für die in den links von mir, für andere würdest natürlich andere kennwerte haben, aber da kannst ja aussuchen wie du willst, wir können dir auch andere werte sagen. ^^
bei den werten würdest du aber z.b. mit akkus recht gut hinkommen, mit 6 NIMH-akkus in reihe könntest z.b. die normalo-leds dann ganz gut befeuern, würde halt nur nicht sooo lange laufen, weil du ja etwa 600mA ziehst, die akkus haben je nach größe... also AA hat vlt. um die 1800mAh spitze an leistung, das wären dann 3 stunden, die du mit aa schaffen könntest, aber du kannst ja auch auf c od. d-zellen zurückgreifen, die halten dann länger. und wenn du mehrere versorgungs-einheiten (a 6 akkus) parallel schaltest kannst die betriebsdauer natürlich auch steigern. du siehst aber daran auch schon, dass du mit einem batteriebetrieb nicht so weit kommst wie wenn du einen netzbetrieb einsetzen würdest - daher auch nach wie vor die empfehlung die option für netzbetrieb vorzusehen. ;) (und wenns im wohnzimmer steht stört so ein kleines kabel weniger als ständig akkus wechseln. ;) )
wenn du die smd-leds im übrigen im vergleich siehst: die würden mit etwa 5 akkus schon gut hinkommen und würden dabei trotzdem länger durchhalten. aber da musst du dich selbst entscheiden, was dir am besten gefällt und was du lieber verarbeiten möchtest.

ich hab grad auch mal bei pollin kurz drüber geguckt: die größten akkus, die es da gibt, machen so etwa 9Ah, was ja schon einiges ist, kosten aber auch 10 bis 13 euro. im übrigen: die usb-lade-akku-dinger machen zwar 5V, aber die bringen auch nicht mehr leistung als wenn du 6 9Ah-nimh-akkus in reihe schalten würdest. im gegenteil: in den usb-lade-akkus sind auch nur li-ionen od. li-po-akkus verbaut und die bringen auch nicht mehr als vlt. 1.5Ah. ;)
alternativ könntest auch auf bleiakkus setzen, der nachteil hier wäre aber, dass diese nicht gerade umweltfreundlich sind (und es gibt nur 6V- und 12V-modelle. ;) ) allerdings sind diese preis-leistungstechnisch durchaus ein konkurent zu nimh-akkus, da du hier nur eine zelle bräuchtest, welche das gleiche wenn nicht mehr wie die 5, 6 nimh-akkus leisten könnte. allerdings: auf kosten des platzes, denn der blei-akku ist eine einheit, kann also nicht flexibel aufgeteilt werden, und nimmt so recht viel raum ein, könnte also etwas problematisch zu platzieren sein. (im gegensatz zu den nimh-akkus, welche man einfach im tischbein verschwinden lassen könnte. ^^)




11

Donnerstag, 1. April 2010, 12:58

also jetzt bin ich schon mal ziemlich dabei das alles zu verstehen^^ das einzige was ich noch nicht ganz versteh. du hast geschrieben wenn du drei in reihe schalten willst. heißt das man muss immer 3 nehmen oder kann auch 4 oder 5 nehmen? und wenn du sagst drei in reihe schalten. heißt das das nach immer drei leds wieder ein wiederstand kommt? sonst versteh ich jetzt alles ;)
also gehen wir mal davon aus ich nehme 60 von diesen smd leds. dann kann ich die ja im abstand von 5 cm warscheinlich gut zusammenlöten. wegen dem draht. aber bei den superbright leds geht das doch nicht oder? und wegen den akkus. die von pollin mit 9Ah sind warscheinlich eh am besten geeignet oder? die 13 euro sind nicht so schlimm ;) ich lieg beim rest schon bei 300 euro also will ich nicht das dann die elektronik das einzig schlechte dabei ist^^
also es is jetzt eigentlich nur mehr das thema wegen der reihenschaltung. sagen wir ich nehm von den smd leds 60 stück und dann eben den oder die 9Ah Akkus. Wie viele wiederstände bräuchte ich dann?

Locutus

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12

Donnerstag, 1. April 2010, 14:21

also wenn du die 9Ah-akkus nehmen würdest, die haben 1.2V . dazu die leds, die machen pro led 1.8V - jetzt könnte man versuchen, eine anzahl von leds zu finden, deren summenspannung gerade durch die summe der akkus ausdrückbar ist. und: das geht! 4 LEDs in reihe würden 7.2V, den wert erreichst du mit 6 1.2V-akkus. damit würdest du keinen vorwiderstand brauchen. ;)
im übrigen: der aufbau wäre: 4 leds in reihe und das ganze dann 15 mal. diese 4er-led-stränge würdest du dann jeweils parallel schalten (und das ist dann ja harmlos für die leds, da der strom durch sie ja richtig begrenz ist)
ich würd dir beim bestellen im übrigen empfehlen lieber 10 leds zu viel als zu wenig zu bestellen (Also einen kleinen überschuss über die 60 zu bestellen), da es immer mal sein kann, dass eine kaputt ist bzw. beim einbau schaden nimmt. ;)

der einfachheit halber habe ich dir mal ein kleines bild gemalt und angehängt, so ungefähr solltest du das verdrahten. ;)
»Locutus« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt 1.png




13

Donnerstag, 1. April 2010, 14:46

also jetzt doch parallel schalten? also ich hab ja nur einen rahmen der nur 5-6mm breit ist und der lauft eben entlang der kanten der glastplatte herum. 44cm mal 94cm. also ich kann ja die leds nur hintereinander legen. oder versteh ich das mit der parallelschaltung jetzt falsch?^^ auf der zeichnung sind die ja nebeneinander. aber ich brauch ja nur eine spur durchgehend mit den leds. sorry wenn ich das falsch versteh.^^

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Donnerstag, 1. April 2010, 15:06

du schaltest immer 6/8/10 Stück in Reihe und diese einzelnen Segmente werden dann parallel geschaltet.
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15

Donnerstag, 1. April 2010, 15:43

ja aber was heißt das beim elektrischen sinne. für mich ist parallel nebeneinander. oder ist das schon alles in einer linie?

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16

Donnerstag, 1. April 2010, 16:06

also, du machst immer grüppchen, der + pol an den - pol der nächsten LED

so lange bis du 4 Stück aneinander hast

dann hast du ja das hier:

-(+-)-(+-)-(+-)-(+-)-
so, dann machst du eine Versorgungsleitung, die einmal ganz rum geht.

an den werden dann diese Ketten drangehengt

und zwar nicht so:

--------------------------(+-)-(+-)-(+-)-(+-)------------------------------------

sondern so

--------------------------------------------------------------------------------------- (Pluspol der Versorgungsleitung)
I
(+-)
I
(+-)
I
(+-)
I
(+-)
I
---------------------------------------------------------------------------------------- (Minus Pol der Versorgungslitung)



ein (+-) Grüppchen stellt jeweils eine LED dar

EDIT: verdammt CU hat meine Leerzeichen zerschossen...

daher das ganze jetzt nochmal als Grafik im Anhang
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomebau« (1. April 2010, 16:19)


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Donnerstag, 1. April 2010, 18:34

so hatte ich das ja auch gezeichnet. ;P

auf der zeichnung sind jeweils mehrere in reihe geschaltet und diese reihenschaltungen sind jeweils parallel geschaltet. und keine angst, das bekommst du locker in deinem rahmen unter, die smd-leds sind wahrscheinlich sogar weniger hoch als deine glas-platte, so dass du einfach über od. unter den leds die adern der parallelschaltung laufen lassen könntest.

anders wäre das ganze auch nur schwer realisierbar: wenn du 60 LEDs - selbst die smd-leds vom ledbaron mit nur 1.8V - in reihe schalten würdest, dann bräuchtest du 96V, dafür aber nur 25mA - mit batterien wäre das schwer erreichbar und mit nem netzteil auch nur unschön, mal ganz abgesehen davon, dass du damit ausserhalb der schutzklasse 3 (alle spannungen gleichspannung unter 48V wechselspannung unter 100 od. so, ganz genau hab ichs nimmer im kopf, aber alles über 50V sollte vermieden werden), so dass du entsprechend schutzklasse 1 (alle berührbaren metallteile geerdet) od. schutzklasse 2 (doppelte isolierung und keinerlei berührbare metallteile) erfüllen müsstest, was denk ich mal für dich viel zu viel aufwand wäre. ;)

ich denk mal, mit der lösung von 4 LEDs jeweils in reihe und das ganze vielfach nebeneinander dürftest du am besten weg sein. bedenke nur: du darfst diese schaltung nur mit 6 1.2V-akkus betreiben, wenn die spannung höher liegt gehen die leds kaputt. eventuell könnte es auch sein, dass die akkus frisch aus dem ladegerät etwas höhere spannungen liefern, da müsste man entsprechend auch dran denken. eine sehr nette alternative wäre, wenn du die versorgungsspannung auf 9V erhöhen würdest und dahinter einen festspannungsregler setzen würdest - wäre aber etwas aufwendiger vom aufbau, würde aber dafür sorgen können, dass die spannung an den leds immer entweder konstant 7V z.b. ist od. gar nicht dar ist. somit würden die leds nicht mal heller, mal dunkler, je nach füllstand der batterien, leuchten und es könnte zu keiner überspannung kommen. zusätzlich würdest du auch richtige batterien mit 1.5V einsetzen können, wenn du mal lust hättest. ;)




18

Donnerstag, 1. April 2010, 18:54

okay dann sind wir ja schon fast ans ende der vorarbeit gelangt =) also ich verwend mal fix die 60 smd leds. jetzt is noch die frage wegen den akkus. kannst du mir mal nen link schicken zu dem akku mit den 1.2 volt? die frage is jetzt nur wenn ich davon 6 stück brauch und einer kostet um die 13 euro kommt ja dann doch etwas zusammen^^ gibts da noch ne alternative? sonst is es auch nicht tragisch. und wegen dem festspannungsregler. wo müsste ich den dann hin löten? zwischen akku und ein und ausstecker? und wie viel würde der regler kosten?

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Donnerstag, 1. April 2010, 21:41

hat nich jeder Stinknormale AA Akku 1,2 V ? -> jedes Einkaufzentrum hat die

Die DSUB Zellen können eigentlich nich vieel Teurer sein.
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Donnerstag, 1. April 2010, 23:10

jeder nimh-akku hat 1.2V - auch die von pollin, die kosten nun mal 10 euro das stück in der d-ausführung, sind damit aber im vergleich zu anderen anbietern glaub ich noch recht günstig.

festspannungsregler sind im endeffekt - und darum sagte ich das auch - etwas komplizierter aufzubauen als leds. du müsstest die ein- und ausgänge dämpfen (gut, das ist einfach, einfach jeweils nen kondensator gegen "vergleichswert" schalten und über einen spannungsteiler einen entsprechenden wert einstellen. für leute mit etwas erfahrung ist das nicht schwer, aber ich denk mal, wenn du dich auf dem gebiet noch so gar nicht auskennst könnte das für dich schon etwas problematischer werden. ich könnt dir da aber auch - montag od. so, dann bin ich endlich wieder zu hause - nen entwurf geben. wichtig ist nur zu wissen: Festspannungsregler müssen eine eingangsspannung um die 1.2V größer als die ausgangsspannung haben, entsprechend würde ein akku mehr von nöten, was aber denk ich mal kein beinbruch sein sollte. ;)

im übrigen gibt es keine d-sub-zellen, wie auch immer thomebau auf den begriff gekommen ist - d-sub ist ein stecker-system (comport und co.). ich würd dir für dein vorhaben aber wirklich zu den baby-zellen raten, da hast du am meisten leistung drin, sind aber auch was größer. letzten endes wäre es wohl erst mal die überlegung, wo du in deinem tisch überhaupt wie viel platz hast, danach sollte sich dann auch die wahl der akkus richten.

und letzten endes, ich frage es noch mal: warum willst du eigentlich unbedingt eine rein batteriebasierte lösung und keine, bei welcher auch ein netzteil genutzt werden könnte? das wäre wirklich nicht schwer, letzten endes könntest du dafür sogar ein fertig-netzteil nehmen und alles dürfte mit nur sehr geringem aufwand aufzubauen sein, so dass du am ende unabhängig von batterien/akkus bist (und es macht natürlich bei der abnahme einen besseren eindruck).




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