da drängen sich mir doch direkt mal zwei fragen auf: zum einen: wie willst du das thermisch lösen? wenn das gehäuse ip68 entsprechen würde (ip69k ist nicht nach den aktuell geltenden normen definiert, nur nach irgendwelchen veralteten!), dann müsste es ja schon dauerndes untertauchen unter wasser aushalten, was bedeutet: keinerlei öffnungen. also auch keinerlei connectoren, die lassen ja schliesslich auch alle wasser durch. und auch: keinerlei lüftungsschlitze, so dass du als kühlung nur auf einen wärmetauscher an einer außenwand mit aufgesetztem kühlagregat setzen könntest -> ziemlich sinnbefreit für den heimanwender! und dann müsstest du auch noch gewährleisten, dass man zu keinerlei gefährlichen bauteilen zugang bekommt, sprich, du müsstest wohl auch alle schraubverbindungen verschweißen, damit da auch ja keiner in der lage ist, in das netzteil z.b. einzudringen.
also zusammengefasst ergibt sich doch ein recht schlechtes bild schon beim versuch ip68 zu erfüllen. und wenn du dazu noch einen schutz gegen wasserstrahlen mit hohem druck haben willst... ich würde mich an deiner stelle erst mal folgendes fragen: 1.: was ist ein vandalismustaster? 2.: was bedeutet ip68 bzw. auch schon ip67? 3.: wieso gibt es in den offiziellen normen bezüglich schutzarten keine regelung für druckbeständigkeit? 4.: könnte aus 3. nicht folgen, dass die hersteller sich einfach nur an die aktuell geltenden normen halten (bedenke auch, die meisten hersteller sitzen im ausland!)?
ich denke, wenn du die fragen beantwortet hast, wirst du folgendes merken: 1.: die hersteller solcher taster geben schutzklassen gemäß europäischer normen an. daraus folgt, dass sie keine kategorisierung bezüglich hochdruckreinigern vornehmen. 2.: wenn ein vandalismustaster vandalismus aushält, dann wird er dies auch im strömenden regen gemäß seiner spezifikationen tun müssen. entsprechend würde er auch im hochdruckstrahl bestehen, schliesslich ist das auch nur "vandalismus" unter wassereinfluss.
und somit hättest eigentlich schon dein problem gelöst.