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SV Mods

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Montag, 25. April 2011, 23:10

Projekt: C

Moin moin und frohe Ostern!

Ich möchte euch in diesem Thread mein neues Projekt vorstellen, an dem ich schon eine Weile arbeite. Aus diesem Grund wird das hier zunächst ein Worklog mit fast täglichen Updates, bis ich beim jetzigen Stand angekommen bin.

Zum Projekt:

Pläne und bla bla

Das Ganze wird ein handlicher ( 35x37x13cm) HTPC, der aus Holz, Alu und Plexiglas besteht. Der Name "C" sagt dabei schon viel über das Design aus, das Case hat eine quadratische Form mit abgerundeten Ecken, die hochkant steht. Dieser Innenkorpus wird von einem geschwungenen, "C" förmigen Rahmen umgeben, in welchem der innere Teil mit Stäben von oben und unten "aufgehängt" ist. Klingt jetzt wahrscheinlich kompliziert, deswegen hier mal ein paar Bilder des 3D Modells:












Zu den Materialien: Das innere Gerüst ist aus Holz (Multiplex), die kleineren Flächen (also oben/unten und vorne) des inneren Teils sind geschlossen, bis auf abgerundete rechteckige Ausschnitte. Um das gesamte Case ist dann ein Alu-Lochblech gebogen, so dass die Luft durch die Ausschnitte und die abgerundeten Ecken zirkulieren kann. Seitlich am inneren Teil ist auf jeder Seite eine Plexiglasplatte, in die rechte Seite ist ein Lochblech zur besseren Belüftung eingelassen.
Der das Ganze umschließende Streifen (das C) ist 6mm starkes weißes Plexiglas, an der Rückseite hat es einen Ausschnitt für die Kabel. Verbunden werden Case und "C" mit Gewindestangen, die von einem Alu Röhrchen umgeben sind.

Farblich wird das Case kontrastreich: Das Alu wird silbern, das Holz lackiere oder lasiere ich weiß, das Plexiglas ist weiß und die Kabel und die Beleuchtung werden mit einem leuchtenden Orange einen schönen Kontrast abgeben.

Die Hardware ist im inneren Teil untergebracht, das Case bekommt ein ITX Mainboard, welches ich so verbaue, dass das Board senkrecht steht und die Anschlüsse auf der Rückseite liegen. Außerdem enthalten: ein Slot-In Laufwerk (der CD-Schlitz ist in der Front) und eine 2,5" HDD. Gekühlt wird komplett passiv (wenn die Temperaturen es zulassen).

Die Beleuchtung des Cases wird relativ aufwendig: In die abgerundeten Ausschnitte an den Flächen kommen quasi auf die Schnittflächen ( also die Innenkanten) SMD Leds, die nach Innen leuchten und so das Alu-Blech darüber anstrahlen, wodurch die Ausschnitte an sich leuchten. Die Biegungen an den Ecken werden auf die gleiche Weise ausgeleuchtet.
In die rechte Seite kommt ein Beleuchtungs-Schmankerl: Mit einer recht aufwendigen Schaltung werde ich mit ca. 50 Leds eine Art Matrix bauen, die die diffuse Seitenplatte von innen mit einem "Nebel-Waber-Effekt" beleuchtet, d. h. es wird so aussehen, als ob orangefarbener Nebel hinter dem Plexi fließt und wabert... (wird sich zeigen wie doll der Effekt dann wirklich wird )
Um eine Vorstellung zu bekommen, hier die Pläne der Beleuchtung, sind leider nicht perfekt geworden (der Seitenwand-Effekt rechts ist nur angedeutet)...










Soweit die Pläne...

Fragen, Anregungen Kritik? Immer her damit!

Schönen Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SV Mods« (25. April 2011, 23:50)


ringo

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Dienstag, 26. April 2011, 07:54

Dein neues Projekt hört sich sehr interessant an, auch das Design gefällt mir sehr gut.

3

Dienstag, 26. April 2011, 12:02

Wow das nenne ich mal eine durchdachte Planung! Sieht sehr interessant aus. Bin sehr auf das Endergebnis gespannt !
Grüße, Rudi.

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Mittwoch, 27. April 2011, 22:17

Hallo und danke für das Lob

Im We-mod-it-Forum entstand die Idee (genauer Paladin hatte sie), das innere Case nicht mehr von oben und unten im "C" zu befestigen sondern es stattdessen an der Rückseite zu befestigen. Dadurch entstünde ein interessanter Schwebe-Effekt. Es könnte aber auch nicht klappen, vll. ist das C nicht stabil genug oder das Gleichgewicht macht nicht mit...
Ich werde diese Idee aufjedenfall weiterverfolgen, ich probiere Sie aus, wenns klappt juhuu, wenn nicht dann wirds wie im ersten Entwurf :) Den Effekt des schwebens fänd ich sau geil :D
Hier nochmal Grafiken um die Idee zum verdeutlichen:







Nichts desto trotz gehts hier mit dem Log weiter:

Der Rahmen des inneren Case

Der Rahmen besteht im wesentlichen aus zwei 6mm Multiplex Platten, welche die seitliche Begrenzung bilden. Sie sind in der Mitte ausgeschnitten, so das das Case von den Seiten zugänglich ist. Die abgerundeten Ecken haben einen 20mm Radius und legen somit gleich den Radius der Biegungen außen fest.






Zwischen diesen zwei Holzstücken ist auf jeder Seite ein Stück 4mm Multiplex, welches mit einem 10mm Quadratstab verstärkt ist. Diese Platten bilden die "unteren" Außenwände des Cases (nach oben, vorne, unten und hinten). Über diese kommt dann als "obere" Außenwand das Alu-Lochblech.






Nach dem verleimen und schleifen der Platten habe ich diese im 90° Winkel auf die Außenplatten geleimt.





So sieht's dann mit allen vier Seiten aus:



Nahaufnahme einer Ecke:



Nun habe ich die zweite Seitenplatte mit den vier Außenplatten verleimt:





Weiter ging's mit den Ausschnitten und Löchern für die Befestigung des Alu's und des Innenteils am C.
Dabei habe ich den selben Radius wie die Ecken-Biegungen (20mm) verwendet. Die Löcher sind so gesetzt, dass sie durch die Holzstäbe unter den Platten gehen. Bilder (die Sägekanten sind hier noch nicht nachbearbeitet!):






Inzwischen traf die Hardware ein: Ein Zotac ION mit einem Atom N330 Dual Core ist das ITX Board der Wahl. Dazu noch 2x2GB DDR 2 Ram. Das NT (90W) ist extern, das spart mir viel Platz und Gewicht.
Das Mainboard wird senkrecht verbaut, es teilt gewissermaßen den Innenraum, hinter der Platte auf der das MB liegt, also quasi rechts davon, kommt hinten die HDD und vorne das Laufwerk. Das MB ist passiv gekühlt, ich hoffe das die Temps aufgrund des vielen Lochbleches auf allen Seiten in Ordnung sein werden. Notfalls kommt der mitgelieferte flache 80er Lüfter mit 7V auf den Kühler, dazu ist dann noch genug Platz.



Nachdem die Position des MB`s im Case feststand, folgte die IO Blende. Dabei habe ich absichtlich erst die IO Blende festgelegt und dann erst die Streben der MB Aufhängung danach ausgerichtet, damit auch wirklich alles passt.
Die IO Blende habe ich in eine eigene Platte (4mm) eingelassen, um sie so zwischen der inneren und äußeren Platte auf der Rückseite einzuklemmen. Zwischen diese beiden Patten kommt dann auch das Alu-Blech der Ummantelung.



Nun folgte die endgültige Befestigung des MB´s. Diese besteht aus Streben, die von vorne nach hinten verlaufen und dort jeweils mit einer Querstrebe verbunden sind. Außenherum ist noch genügend Platz für alle Kabel zwischen den Komponenten und für die Beleuchtung.













Jetzt folgte auch die Nachbearbeitung der Schnittkanten




Soweit erstmal, das nächste Mal dann die Befestigung von HDD und CD sowie das Alu-Blech...

Bis dahin, schöne Grüße

Locutus

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Mittwoch, 27. April 2011, 22:29

die verbindungsstellen solltest dann aber mal durchrechnen - und vorher mal bestimmen, wie schwer der gesamte schwebeteil ist. wahrscheinlich würde ich diesen bereich beim bau auch aus dickerem alu oder auch stahl fertigen, da hats einfach viel mehr festigkeit!




Schakal

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Mittwoch, 27. April 2011, 23:13

Hab das mit der Beleuchtung zwar nich nicht ganz verstanden aber bin mal gespannt.
Die idee mit dem C find ich auch nett aber warum wirds oben kürzer als unten?
Einfach so oder n speziellen grund?

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Dienstag, 3. Mai 2011, 22:40

N'abend zusammen!

@Locutus: Ich habe lange darüber nachgedacht, Alu war am Anfang der Planung auch mein Gedanke, ich habe mich aber dagegen entschieden, weil das ganze Case dadurch einfach zu schwer wird. Laut Internet wiegt ein 6mm starkes Stück Alu in der Größe die ich bräuchte ca. 2,5 kg, bei 8mm ca. 2,9 kg und bei 10mm ganze 3,5 Kg. Da das Case so leicht wie möglich sein soll, habe ich mich für Plexi entschieden, das wiegt nur ca. 1,5 Kg (8mm).
Außerdem bleibt noch das Problem des Bieges. In meiner Gegend gibt es zwar eine Menge metallverarbeitende Betriebe und Schlosser, allerdings hatte keine der Firmen die ich anrief eine passende Maschiene bzw. eine Preisvorstellung die ich mir leisten kann... Per Hand biegen kann man bei so dickem Alu auch vergessen.
Bei Plexi ist das alles viel einfacher, einen kleinen Heißstrahler, kurz warmmachen, Holzform, rumgebogen, fertig.

Dadurch das das innere Case aus leichtem Holz und Alublech ist, kommt es auf nur ca. 600g, dazu noch das Plexi der Außenseiten mit nochmal ca. 600g und die Hardware mit ca. 1000 g. Summa Summarum ca. 2.2 bis 2.5 Kg. mit Plexi hätte das ganze Case also nur so was um die 3,7 bis 4 kg.

Naja mal sehn, ich baue ersteinmal den innenteil, dann probiere ich in Ruhe aus.

@Schakal:
Das mit dem oben kürzer als unten war nur so eine Design Idee, dadurch wirkt das Design freier und man sieht leichter wo oben und unten ist. Außerdem wird so der obere Teil des C's leichter, dadruch verringert sich die Gefahr des absinkens.....

----------------------------

Ok weiter gehts, zunächst das Alu:

Das Case soll im inneren von Alu-Lochblech umgeben sein. Dazu habe ich das 0,8er Blech erst ein wenig zu breit zugeschnitten (den Überstand habe ich dann später abgefeilt, so entsteht eine perfekte Kante). Dann habe ich den Streifen eingespannt und direkt am Case gebogen. Fixiert wird alles mit vier Schrauben pro Seite, die Enden sind im "Sandwich"-Verfahren auf der Rückseite eingeklemmt. Ob ich die Schraubenköpfe so wie an der Front lasse (wie auf dem einen Makrobild), weiß ich noch nicht (Meinungen?)
Bilder:

Zuerst eingespannt:



Dann die Position der ersten Löcher festgelegt und das Blech gleich fixiert.



Nun habe ich das Blech an der Seitlichen Führung entlang mit der Hand gebogen





So ging das dann bei allen Seiten Stück für Stück.
Naja hier mal einige Impressionen:











Wie auf den Bildern so sehen, erwies sich das Alu zum Teil als ziemlich eigenwillig, an den ebenen Flächen wölbt es sich zum Teil leicht nach oben, ich versuche das noch zu korrigieren. Eine leichte Wölbung wäre aber auch ok, das Plexiglas an den Seite steht je 10mm über, da stören leichte Abweichungen nach oben nicht.


Weiter gings mit dem Innenausbau: der CD und HDD Aufhängung.
Da der PC so leise wie möglich sein soll, versuche ich die vibrierenden Teile im Case, also Laufwerk und Festplatte, so gut wie möglich entkoppeln. Dazu verwende ich einen weichen Schaumstoff und elastische Stoffstreifen. Den Schaumstoff klebe ich mit starkem doppelseitigem Klebeband an die Rückseite der Mainboard-Platte, auf ihn klebe ich mit dem gleichen Klebeband die Komponenten. Darüber werden dann die Gummi-Streifen gespannt.













Die Entkopplung funktioniert gut, auch wenn die Teile jetzt noch nicht geklebt sind, das mache ich erst bei der Endmontage (vor allem erst nach dem lackieren). Und Ja, die Aufhängung hällt :D bereits ohne Kleber rutschen die Komponenten nicht nach unten weg, mit dem starken Tape wird selbt ein schwungvolles handeln des Cases kein Problem sein.


Außerdem erreichten mich auch noch zwei Lieferungen, zum einen die Plexiglasplatten: 3mm Crystal Ice weiß, DC



zum anderen die 200 orangenen SMD Leds für die Beleuchtung 8o , die Steuerung plane ich grade (mannomann wird das eine Löterei :D)






Das wars leider schon wieder, mit diesem Update seit ihr jetzt quasi auf dem neusten Stand, das nächste kommt aber schon bald, morgen und do kommen intensiv-modding-nachmittage!


Bis dahin,

schönen Gruß

8

Mittwoch, 4. Mai 2011, 09:02

^^ ich bin mal gespannt wie es weiter geht, aber auf alle fälle nen Grund hier mal wieder öfters rein zu gucken
Das Holz scheinste auch sehr gut verarbeitet zu haben, nur an den Fenstern sieht teilweise so aus als obs da nicht ganz gerade ist

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9

Dienstag, 17. Mai 2011, 19:06

Also was ich bisher gelesen habe holt mich auf jeden Fall ab!!!

Echt cooles Projekt und auch sehr gut verarbeitet!!

Viel Spaß beim Löten usw.

Gruß

lorenz_fury
Mein PC-Multimediaschreibtisch ist im Bau und wird hoffentlich irgendwann fertig.

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Dienstag, 14. Juni 2011, 23:18

Hiho und danke für die ganzen netten Worte :)

jajaja ich weiß, es ist über einen Monat her seit dem letzten Update! Das liegt zum einen daran, das ich zwei Wochen im Urlaub war und zum anderen daran, das ich ungerne unfertige Bauabschnitte präsentiere...
Nichtsdestotrotz gibts jetzt wieder ein schönes Megagroßes modemgrillendes UPDATE:

Los geht's mit dem Plexiglas, das an die Seiten kommt. Urspründlich hatte ich geplant, das die Platten an den Seiten 0,8cm über das Case abstehen, dies gefiel mir aber nicht so gut, weswegen ich den Abstand auf 0,5cm verringerte.



Angezeichnet...


...ausgeschnitten!

Die von vorne aus gesehen linke Seitenwand erhält ein Window, um die Kühlung des Cases zu verbessern. Dazu habe ich einen abgerundeten Ausschnitt gemacht.


Die Sägerauen Kanten habe ich dann gefeilt, geschliffen, entgratet und poliert.


Das Fenster erhält als "Glas" ein Lochblech, dieses habe ich zunächst ausgeschnitten, dann geschliffen und schließlich lackiert.


Ich habe lange überlegt, wie ich das Blech am Plexiglas befestigen kann, ohne Löcher für Schrauben zu bohren. Da sich Alu und Plexiglas nicht so einfach transparent miteinander verkleben lassen, habe ich mir die Eigenschaften des Lochbleches zu Nutze gemacht und eine neue Art der Verklebung entwickelt. Dabei lege ich das Lochblech auf das Plexiglas und lasse von oben Acrifix in einem Streifen über eine Reihe Löcher fließen. Die Kriecheigenschaft und die Schwerkraft des Klebers bringen ihn dazu, durch das Loch zu wandern und sich mit dem Plexiglas zu verbinden. Dadurch entsteht eine Art T bei jedem einzelnen Loch. Zusammen halten alle Löcher das Blech sehr fest auf Position, obwohl der Kleber nicht auf dem Alu haftet.


Position festgelegt


Alle Stellen abgeklebt, auf die kein Kleber kommen soll


Das Gewicht verhindert, das sich das Blech wölbt.


Mit Gefühl den Kleber aufgetragen



Trocknen lassen, fertig!

Hier das Ergebnis:




Wie zu sehen ist, ist der Kleber von vorne nicht zu sehen, durch den Überstand des Bleches entsteht eine Art Rahmen um das Window.
-----
Auch mit dem Beleuchtungsmodul habe ich angefangen. Dieses besteht aus einer 8x8 "Matrix" (also 64 Led's) die von 16 mal der selben Schaltung angesteuert wird. Dabei dimmt jede der 16 Schaltungen zwischen zwei Kanälen mit je 2 Led's hin und her. Die Geschwindigkeit dieses Wechsels lässt sich einstellen und ist bei jeder Schaltung verschieden. Die Schaltung basiert auf demMulti-Fader von Moddingtech.de.

Welche Schaltung welche Led ansteuert, habe ich zufällig verteilt, da so der Effekt, dass alle Led's unterschiedlich hell leuchten, überhaupt erst entsteht.

Aber wie verteilt man 64 Kanäle zufällig? Da ich leider keine Affen an Schreibmaschinen oder Mäuse die über die Tastatur laufen zur Verfügung hatte, habe ich mir ein kleines Programm geschrieben, das die Kanäle zufällig verteilt.



Den Script gebe ich gerne per PN weiter.

Zusammenfassend kann man sagen, die Schaltung erzeugt eine Fläche aus 64 Led's, die alle eine unterschiedliche Helligkeit haben, und diese ständig verändern. Dadurch entsteht ein "amorphe" Fläche, das Licht wirkt lebendig.
Soweit die Theorie, nun zu bisherigen Umsetzung.

Das Modul kommt in die von vorne aus gesehen rechte Seite des Cases. Da dort sehr wenig Platz ist, baue ich die Schaltung so, das die smd-Led's auf der einen Seite der Platine sind und die Schaltung selber auf der anderen. D.h. die Lötseite der Schaltungen liegt zwischen den Led's, was das Layout der Schaltungen natürlich beeinflusst. Das ganze Modul ist 20x20cm groß.

Da die Platinen in einem hornhautartigem gelb geliefert werden, habe ich sie strahlend weiß lackiert. Da die Seite mit dem Lötpunkten später außen durch das diffuse Plexiglas zu sehen sein wird, muss diese auch weiß sein. Dazu werde ich wenn das Modul fertig ist alle Led's abkleben und die Fläche dann komplett lackieren. Der Lack reflektiert dann auch das Licht.

Bilder:






Die Led's


Die Teile


Eine der Schaltungen

Bislang habe ich 6 Schaltungen gebaut, fehlen noch 10 :)
Pro Schaltung brauche ich so um die 20 min, insgesamt also sehr Zeitaufwendig. Nachdem ich alle Schaltungen habe, werde ich diese mit den Led's verkabeln.
Auch die Befestigung der Platine ist fertig. Sie besteht auf der einen Seite aus Scharnieren und auf der anderen aus zwei Anschlägen mit Magneten.






Auch eine neue Lieferung von Nils kam an:


Unterdessen habe ich auch mit dem Formenbau für das Plexiglas angefangen, das morgen ankommen sollte. Diese Bilder gibt es dann aber beim nächsten Mal. :)

Soooo, ich hoffe euch hat das zugegebenermaßen sehr umfangreiche Update (27 Bilder) gefallen,

Meinungen, Anregungen und Feedback wie immer willkommen!


Schönen Gruß,
Semmel

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Mittwoch, 15. Juni 2011, 15:40

erstma großes Lob! sieht echt klass aus :geil :respekt

Ich weiß ja nicht ob du die Löcher von der Platine behalten möchtest aber wäre es nicht einfacher die Platine mit Papier oder einer Folie zu bekleben anstatt sie zu lackieren, weil dann könntest du auch im Nachhinein noch Veränderungen oder Reperaturen vornehmen, wenn da i-was mit den Lötstellen nicht stimmt oder sonst was vorfällt.

Gruß

lorenz_fury
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Montag, 4. Juli 2011, 23:21

@Lorenz_Fury: Ich hatte es mit belkeben ausprobiert, dazu war die Lötseite aber einfach zu uneben, der Kleber hat auf der einen Seite nicht gehalten und auf der anderen Seite wäre es schwierig geworden, es so zu machen, das die Leds die Löcher in dem Papier oder der Folie treffen... Auch ist so die Platine geschützter... Trotsdem danke für die Idee!


Haallo!

Ich mal wieder und ich habe sogar ein Update dabei!

UPDATE

Fangen wir mit dem Beleuchtungsmodul an.
Dieses habe ich fertig gelötet. Dabei muss ich sagen, das ich wohl nie wieder so ein umfangreiches Modul bauen werde, insgesamt brauchte ich sowas um die 20h... Aber es hat sich gelohnt! :)
Naja die Funktionsweise habe ich ja schon erklärt, hier mal die restlichen Bilder aus dem Bau:


Zunächst die 16 Schaltungen zu ende gelötet (wird auf Dauer echt eintönig):







Um die Verkabelung übersichtlicher zu machen, habe ich über die ganze Platine gebogene Drahtstücke gelötet, diese dienen als "Tore" für die Kabel. Sind alle Kabel verlegt, ziehe ich die "Tore" durch die Platine nach unten und löte sie richtig fest. So sind alle Kabel gebündelt und es sieht ordentlich aus.





Dann gings ans Verkabeln. Dabei habe ich mich streng an die von meinem Programm berechneten Zufallszahlen gehalten. Die Methode war etwas komplex: 1. Den schaltungsseitigen Kanal suchen, sagen wir mal 23, dabei muss man natürlich heraus finden , das Kanal 23 in Schaltung 5 an 3. Stelle liegt. 2. Diese Nr. 23 auf dem Zettel mit den Zufallszahlen suchen. 3. Die Nummer der Led anhand der Formatierung des Zelles erkennen, sagen wir mal 37. Dann noch ein Kabel von Schaltungskanal 23 zu Led 37 und dabei die Polung nicht verwechseln, denn manche Led's bekommen - "dazu" und manche +..... :D Nach einigen Stunden und erstaunlich wenigen Fehlern meinerseits war es vollbracht:




Ein erster Test, alles funktioniert :D


Wie bereits angekündigt, war der nächste Schritt, die Platine von unten (also die Seite mit den Leds) zu lackieren. Da ich natürlich nicht die Leds zulackieren wollte, habe ich mit einer Pinzette auf jede einzelne einen kleinen Kleber geklebt:





Nach dem Lackieren habe ich dann alle Kleber wieder entfernt, nun sah man den Effekt erstmals in voller Pracht!



Ähm naja in Bilder, ohne das Plexiglas darüber und tagsüber wirkt das ganze jetzt nicht so bombe, deshalb hier mit Plexiglas.



und im Dunkeln, erst hier sieht man die volle Leuchtkraft der Leds:


Wie vielleicht schon zu sehen ist, habe ich den Effekt den ich haben wollte erreicht, das Licht verändert sich ständig, es entsteht eine amorphe, lebendige Fläche aus Licht. Durch die noch zu sehenden Punkte der Leds entstehen aber gleichzeitig geometrische Formen und Muster, die allerdings nur für einen kurzen Moment erhalten bleiben, weil sich alles ständig verändert und neu zusammensetzt.
Öhm naja ich merke schon, mit vielen schönen Worten kann man den Effekt auch nicht so rüberbringen... Deshalb hier ein VIDEO :D :



Leider ohne Ton, hab kein passendes Lied gefunden und Licht macht ja auch nunmal keinen Ton... ;)


Es hat mich ca. 3h gekostet, dieses Update zu verfassen, da mein Browser mehrmals abgestürzt ist, der Bilderhoster off oder sau langsam war oder ich versehendlich die Seite mit dem Editor neugeladen hab oder ich zwischenzeitlich abgemeldet wurde... grrr

Deshalb muss der zweite Teil des Updates mit dem Plexiglas C noch warten, den gibts dann morgen oder übermorgen!

Schönen Gruß

Locutus

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Dienstag, 5. Juli 2011, 00:01

interessant, dass du dir noch die mühe mit solchen analogen schaltungsmassen machst. vom prinzip her hätte man das gleiche wahrscheinlich mit 2, 3 µCs auch lösen können und dabei auch noch jede der leds unabhängig von allen anderen dimmen. und natürlich ein viel größeres randomizing erreichen können.




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Sonntag, 10. Juli 2011, 14:23

Hiho
Vielen Dank für das super Feedback!
@Locutus: Ich habe lange darüber nachgedacht, die Schaltung digital aufzubauen, hab mich letztenendes aber dagegen entschieden. Erstens weil der Bau wohl gleichlang gedauert hätte, da ich erst alles lernen hätte müssen, zweites mag ich analoge Schaltungsmassen :)



UPDATE:
Hier nun wie versprochen die Dokumentation der Herstellung des Plexiglas C's:
Begonnen habe ich mit dem Formenbau. Dazu habe ich zunächst die Formelemente der Biegungen hergestellt. Sie bestehen aus mehreren aufeinander geleimten Holzbretterstücken, die ich dann in Form geschliffen habe. Das Schleifen mit einem Bandschleifer dauerte je ca. eine halbe Stunde.



Ich habe alle Holzteile der Form mit Stoff bespannt, um das Plexiglas vor einer Maserung und Kratzern des Holzes zu schützen.


Die geraden Flächen der Form bestehen aus 20mm Mdf, diese habe ich ausgeschnitten und auch mit Stoff bespannt.



Dann habe ich alle Teile mit Winkeln auf eine Grundplatte geschraubt, dabei natürlich immer wieder alle Winkel und Maße kontrolliert.
Hier das Ergebnis:


Die Form hat eine Höhe von 16cm, auch wenn das Plexiglas nur 14,7cm breit ist.

Nun gings ans Biegen. Dafür habe ich einen Badheizstrahler aus den 70ern umgebaut. Dieser erzeugt genau die Temperatur die ich für das Biegen brauche (ca. 150°C). Leider ist er mit einem Stromverbrauch von ca. 1,5KW nicht grad sparsam :)
Nach einigen Tests hatte ich den optimalen Abstand zum Plexiglas herausgefunden, und konnte die Heizvorrichtung bauen:



Diese besteht eigentlich nur aus einer Tischplatte auf zwei Böcken, einem Balken der unter der Platte quer verläuft und dem Heizstrahler an einem Brett auf zwei Türmen aus alten Steinen. Die Matte unter dem Strahler ist eine Hitzeschutzmatte aus dem Heizungsbau, sie schützt die Tischplatte. Die Handtücher schützen das Plexiglas vor der rauen Tischplatte.
Das Plexiglas das ich für das C gebogen habe, ist ein 10mm starkes Stück, 14,7 mal 100 cm lang, Santice Plexiglas, Farbe SnowWhite.



Da das Biegen an sich sehr stressig war habe ich davon kaum Bilder machen können.
Zunächst habe ich die Position des Stückes auf der Form festgelegt und mit einem Anschlag sichergestellt, das ich die richtige Stelle des Plexiglases erwärme.


Dann habe ich das Plexiglas ohne Schutzfolie unter den Strahler gelegt und insgesamt 14 Minuten erwärmt. Dabei habe ich das Plexiglas alle Minute gewendet, damit es sich gleichmäßig erwärmt. Als das Plexiglas dann wachsweich war, habe ich es mit ein wenig Hilfe zunächst auf der einen Seite mit einem Hilfsbrett an die Form gedrückt um dann den herausstehenden Teil herumzubiegen und dann auch zu befestigen. Dies gelang nicht sofort, ich habe mit Handschuhen zusätzlich dann noch das weiche Plexiglas an die Form drücken müssen, sonst wäre der Radius nicht gleichmäßig geworden.
Nach über einer Stunde war das Plexiglas erkaltet und ich konnte es aus der Form nehmen.





Dank der exakten Form war der Winkel ziemlich genau 90°.
Für die zweite Biegung musste ich die Biegevorrichtung umbauen, da der bereits gebogenen Teil um die Rückseite zu erwärmen nach unten zeigen muss. Aus diesem Grund habe ich die Form an das Ende des Tisches gebaut.


Damit der bereits gebogene Teil nicht wieder weich wird und die Form verliert, habe ich ihn mit einem Brett mit Alufolie vor der Hitze geschützt.


Dann folgte das gleiche Prozedere wie beim ersten Mal.



Nach wieder 13-14min war das Plexi weich, ich habe es dann wieder gleich in die Form eingespannt und gebogen.



Insgesamt muss ich sagen, das das Biegen sein sehr stressiger Vorgang war. Da ich nur dieses eine Stück Plexiglas hatte, war es quasi mein einziger Versuch. Ich bin froh, das alles geklappt hat, hier die Bilder des Ergebnisses:




Nun gings an die Bohrungen für die Schrauben die den Inneren und den Äußeren Teil miteinander verbinden.
Dazu habe ich erst die Position des Innenteils getestet:


Dann die Position der Löcher festgelegt:


Um die Löcher dann zu bohren, musste ich meine Standbohrmaschiene umbauen, sonst hätte das C nicht darunter gepasst:


Nebenbei dann die Gewindestangen zugeschnitten, sie haben die Größe M5. Damit die Muttern nicht das Plexiglas zerkratzen, habe ich mir provisorische Unterlegscheiben aus Moosgummi gebastelt. Diese werde ich noch durch rundere und exaktere ersetzen.



Nachdem die Löcher dann gebohrt waren (Ich habe mit viel Kühlung und sehr langsam gebohrt, deswegen brauchte ich pro Loch 5 min) konnte ich die Teile zusammensetzen.







Da soweit alles gehalten hat, habe ich die Hardware für einen Gleichgewichtstest eingebaut:


Das Gleichgewicht ist echt gut zwar neigt sich der Innenteil an der Vorderseite durch das Gewicht um ca. 1mm nach unten, das kann ich aber mit den Schrauben hinten wieder ausgleichen. Ansonsten steht das C stabil, man muss es vorne ein ganzes Stück anheben um es nach hinten aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Weiter gings mit dem Loch für die Kabel an der Rückseite des C's. Ich habe hier den Plan ein wenig geändert und den länglichen abgerundeten Ausschnitt durch ein Loch mit einem Radius von 6cm ersetzt, um die Statik und die Stabilität nicht zu gefährden.




Auch dieses Loch habe ich mit sehr viel Kühlung (ca. 1L Wasser) und sehr langsam (20 min) gebohrt. Dafür ist es dann sehr gleichmäßig und genau geworden, ich musste kaum nachschleifen.
Hier die Bilder des C's in seiner fast fertigen Form:





Soweit zum Bau des C's. Es folgen noch kleine Füße an der Unterseite, an denen ich grade arbeite.
Bis neulich,
Schönen Gruß

PS: 43 Bilder :D Neuer Rekord!

ringo

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Sonntag, 10. Juli 2011, 14:52

Sehr schön wie es bei dir vorwärts geht. Saubere Arbeit

Locutus

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Sonntag, 10. Juli 2011, 14:52

wieso du denkst, dass der längsausschnitt die belastbarkeit deines aufbaus stärker minimiert als dein loch ist mir schleierhaft: die stelle, wo das material am "dünsten" ist, zählt. und da hast du bei deiner lösung so wie ich das auf dem anriss sehe sogar eine dünnere stelle geschaffen als wenn du einfach einen längsschnitt gemacht hast! ausserdem wird dieser bereich doch sowieso durch das innenleben stabilisiert, dessen rückwand ja schliesslich auch stabil ist und durch die 4 stäbe das ganze in form hält! ;)




Tutmanichtun

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Sonntag, 10. Juli 2011, 18:26

Der LED-Effekt ist mal Saugeil!!! :D
Und das das Video ohne Ton ist, gefällt mir noch besser. (Die meisten verfehlen eh meinen Geschmack, so das ich den Ton rausdrehe)

Bergi

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Mittwoch, 13. Juli 2011, 17:19

Hi,

Der Effekt mit den LEDs ist echt super, aber für meinen Geschmack zum punktuell. Versuch mal mit vielleicht vorhandenen Plexiresten Diffusoren zu basteln. Ich meine damit kleine Halbkugeln, die milchig geschliffen sind, damit sie das Licht besser streuen.

Sonst sehr geiles Projekt!

SV Mods

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Freitag, 26. August 2011, 22:06

@ ringo, Tutmanichtun, DukeX2 und Bergi: Danke, Danke! Freut mich das es euch gefällt :)


Moin!
Ich melde mich nach einer längeren Update Pause malwieder um euch das letzte Update dieses Projektes zu präsentieren.
Ich war in der Zeit seit dem letzten Update einfach zu beschäftigt um ein Update zu verfassen, außerdem war ich einen Monat auf Reisen.
Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen, ich habe mit ihm an der DCMM auf der Gamescom in Köln teilgenommen.

Wie auch immer, dieses Update wird eine Sammlung aus den letzten Arbeitsschritten.
Einer dieser Arbeitsschritte war, einen Schlitz in das Lochblech zu machen. Dieser Schlitz sitzt nachher vor dem DVD Laufwerk.


Diesen habe ich dann noch mit einem Stück Alu verstärkt.


Da der Schlitz relativ schmal ist und das Laufwerk die DVD demnach sehr exakt auswerfen muss, habe ich mir eine neue Halterung überlegt. Diese besteht aus einem Stück Holz, das mit Moosgummi beklebt ist und mit langen Schrauben das Laufwerk an die Mainboardwand presst. Da die Unterseite des Laufwerks auch mit Moosgummi entkoppelt ist kann ich es so einfach befestigen, ohne es direkt anzuschrauben. Das Stück Holz habe ich dann noch mit einem von Hand aus Folie ausgeschnittenen Schriftzug versehen.



Als nächstes habe ich den Rahmen weiß lackiert.


Dann folgte der Einbau der Beleuchtung. Sie besteht zum einen aus der Grundbeleuchtung, zum anderen aus dem Lichtmodul. Die Grundbeleuchtung besteht aus 100 Led's, verteilt auf 20 Module. Dabei sind je 2 Module in jeder Biegung, und jeweils vier in den Ausschnitten oben, vorne und unten. Alle Module bestehen aus Lochrasterplatinen auf die ich SMD Led's von Hand gelötet habe.




Die Module habe ich dann mit Sekundenkleber an den Rahmen geklebt und mit Kabeln verlötet.



Test:



Nun konnte ich auch das Lochblech, welches ich zuvor lackiert hatte, an den Rahmen schrauben. Hierzu habe ich Innensechskant schrauben verwendet, diese gefielen mir besser als die Hutmuttern die ich davor hatte.


Dann erfolgte der Einbau der Hardware. Dabei musste ich leider feststellen, das mein Plan, den Rechner komplett passiv zu kühlen nicht aufging, da die Teile einfach zu heiß wurden. Um dem entgegenzuwirken habe ich einen Lüfter auf den CPU Kühler gesetzt und einen unter das Mainboard. Beide Lüfter habe ich zuvor noch verschönert =)


Auch habe ich alle Kabel gesleevt.


Als alle Teile in Position waren, konnte ich den Innenteil mit dem C verbinden.
Dazu habe ich noch kleine Alu Röhrchen zurechtgeschnitten, sie verdecken die unschönen Gewindestangen.




Dann konnte ich auch die Seitenplatten befestigen. Auf der Rückseite sind sie mit kleinen Scharnieren verklebt, auf der Vorderseite verhindert ein kleiner Mechanismus, das die Türen auf gehen, wenn man es nicht will.
Der Mechanismus besteht aus einer langen M4 Schraube, die von unten im den Rahmen steckt, von einer kleinen Feder nach oben gedrückt wird und an der Unterseite so ist, das man sie herausziehen kann. An der Seitenplatte klebt ein kleines Stück Plexiglas mit einem Loch, in das die Schraube einrastet.




Für den Mechanismus auf der Seite mit dem Beleuchtungsmodul musste ein Stück des Moduls platzmachen.


Auf der Rückseite des Innenteils, neben den Anschlüssen, habe ich eine Reihe von Schaltern installiert, mit ihnen kann man die Beleuchtung steuern. Der Oberste Schalter ist ein besonderer, er tastet in beide Richtungen, drückt man ihn nach unten, fungiert er als Power Taster für das Mainboard, drückt man ihn nach oben, ist er der Taster für das DVD Laufwerk.


Den Mainboard - Anschluss des Power Tasters habe ich noch mit der Power- und der HDD-Led versehen, somit erfüllen sie ihren Zweck, ohne das ich noch extra Kabel habe legen müssen.


Soweit zum letzten Update, morgen gibts dann die Final Bilder!
Bis dahin,
Schönen Gruß

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