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Montag, 1. September 2008, 15:47

Russische Polizei erschießt Betreiber von News-Seite

von Christian Kahle für WinFuture.de

Magomed Jewlojew, Betreiber der Webseite Ingushetiya.ru, wurde von der russischen Polizei erschossen. Die Publikation aus der südrussischen Teilrepublik Inguschetien war für ihre regierungskritischen Berichte bekannt.

Nach Angaben von Kollegen und dem Anwalt Jewlojews, nahmen die Behörden den Betreiber der Seite nach seiner Ankunft am Flughafen in Nazran fest und zerrten ihn in ein Polizeiauto. Später habe man ihn mit einer Schussverletzung in der Schläfe vor einem Krankenhaus aus dem Auto geworfen. Eine Notoperation blieb erfolglos.

Nach Darstellung durch die russische Nachrichtenagentur Interfax sollte Jewlojew im Zuge von Ermittlungen über einen bisher nicht aufgeklärten Anschlag verhört werden. Im Auto habe sich dann während eines Handgemenges der Schuss gelöst.

Russische Bürgerrechtler wollen dem aber keine Glauben schenken und sprechen zum Teil von einer regelrechten Hinrichtung. Immerhin würden die Behörden bereits seit Monaten versuchen, das oppositionelle Angebot zu schließen. Auf der Seite erschienen immer wieder Berichte über das gewalttätige Vorgehen von Polizisten gegen Zivilisten und kritische Reportagen über die Politik von Murat Sjasikow, Präsident von Inguschetien.

Die Chefredakteurin des Magazins, Rosa Malsagowa, hatte bereits Anfang August Russland verlassen. Sie ließ verlautbaren, in einem westeuropäischen Land politisches Asyl beantragen zu wollen. Zuvor wurde wegen ihrer Arbeit für das Nachrichtenportal von der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Extremismus gegen sie eingeleitet.

Die Serie von Repressionen gegen Journalisten in Russland reißt damit nicht ab. Zuletzt wurde Anna Politkowskaja, die in der Nowaja Gaseta kritisch über den Tschetschenienkrieg berichtete, im Oktober 2006 in ihrer Wohnung erschossen. Paul Klebnikov, Mitarbeiter der russischen Ausgabe des Forbes-Magazins, wurde 2004 auf offener Straße von mehreren Kugeln getroffen.

Rohti

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Montag, 1. September 2008, 19:55

find die russen sowieso krass....... wenn irgendwo ne geiselnahme is kann man sich auch sicher sein das es extrem blutig endet...... is traurig sowas

Schakal-x15

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3

Montag, 1. September 2008, 20:56

naja die letzte geiselnahme endete meineswissens mit vielen toten durch falsch es oder falsch dosiertes gas.

nunja die russen sind halt noch in irer ideologie und im kommunismus sehr gepräg.

RBT

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Montag, 1. September 2008, 21:24

@ rothi ... gut das münchen 71 (oder wars 72) so reibungslos geklappt hat oder google mal nach den davidians. dreck hat da jeder am stecken.

@ schakal ... in was für ner ideologie sind die russen denn atm geprägt? ( das mit den kommunismus meenste hoffentlich nich ernst)
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Schakal-x15

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5

Montag, 1. September 2008, 21:33

naja münchen war ja auch ne katastrophe deshalb wurd ja wenn ich mich nicht irre die GSG9 gebildet...

nunja ideologie zumindest die polizisten und soldaten scheinem mir ja noch nach dem prinzip alles für mütterchen russland...
also für mich war das nicht ein versehen das der erschossen wurd. und in letzter zeit sind ja mehrere journalisten "ermordet" worden. der eine mit radium (oder nem anderen radioaktiven stoff)
so nach dem motto der passt uns nich wech damit...

hab da letztens noch was im fernsehn gesehen mit der kursk war das glaub ich... da hatte dan nauch ein anderer jugendlicher zun einem matrosen gemeint warum machst du das? und der hat dem beim nacken gepackt den rangezogen und gesagt für mein faterland und dem ne kopfnuss verasst.

also die bürger nicht direkt aber die arme ist für mich immer noch rot gefärbt

RBT

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6

Montag, 1. September 2008, 21:54

na das klingt doch eher nationalistisch ... und das ist russland auch in weiten teilen, aber kommunistisch? ganz sicher schon seit mindestens 20 jahren nicht mehr. eigentlich schon seit stalin nicht mehr.

geh mal zur bundeswehr, in Teilen auch bei der polizei... die ist die grundfarbe auch eher braun.

also immer schoen locker bleiben und nich so mit dem zeigefinger herumfuchteln, klar läuft da ne menge scheisse, aber aufs hohe moralische ross dürfen wir uns auch net setzen.
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Schakal-x15

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Montag, 1. September 2008, 22:23

hm ok dann hab ich mich da doch etwa vergriffen :sorry

aber was ich meinte scheint ja doch rübergekomemn zu sein ^^

Locutus

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Montag, 1. September 2008, 22:35

du kannst einen gewissen patriotismus nicht mit braunen ideologien gleichsetzen. ich bin selbst bei der bundeswehr, zwar nur als fwdler und nur noch kurz, aber ich habe dort bis auf vlt. eine ausnahme niemanden kennen gelernt, der auf mich den eindruck gemacht hat, als ob er wirklich rechts wäre... liegt vielleicht zum teil auch daran, das ich bei der luftwaffe bin.

und jeder soldat, oder zumindest die meisten, genau wie die meisten polizisten, empfindet eine gewisse verbundenheit mit seinem vaterland. immerhin bedeutet soldat oder polizist sein weit mehr als nur eine uniform zu tragen. für einen polizisten bedeutet es, die mitbürger vor kriminalität zu schützen und die ordnung unserer demokratie sowie die wahrung des grundgesetzes zu gewährleisten.

genauso sieht es bei der bundeswehr aus. denn die soldaten treten auch für die wahrung der grundgesetze ein und schützen unser land vor angriffen von aussen. wenn bei einem soldaten keine gewisse verbundenheit zum vaterland vorhanden wäre, so würde er doch im hoffentlich niemals eintretenden verteidigungsfall desertieren. und das hätte dann schlimme konsequenzen für unser vaterland.

die tatsache, das deutsche soldaten heutzutage auch im ausland eingesetzt werden, um frieden und ordnung zu bewahren lasse ich jetzt einfach mal aussen vor, weil da jeder seine eigene meinung zu hat und ein auslandseinsatz nicht wirklich mit dem eintreten für das eigene vaterland begründet werden kann, demnach also auch nicht zur diskusion beiträgt.

in russland herschen ganz einfach noch ganz andere bedingungen. gerade die regierung in russland hat so einige probleme. und die regierung ist es, welche die befehlsgewalt über die armee hat. und dass in der russischen armee gerade in hohen positionen noch überlebende des kalten krieges sitzen ist ja wohl klar.




RBT

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9

Dienstag, 2. September 2008, 08:40

keine sorge ich hab das grünzeug schon ne weile hinter mir, ich kenne den laden und habe das auch alles länger gemacht als ich gemusst hätte.
die meisten Köpfe in der BW mögen tiefschwarz sein ( das is ja auch ok) aber die füße stecken in der braunen scheisse. bis in die unteroffiziersränge hab ich da ne menge leute getroffen, die zumindest rechtem gedankengut relativ offen gegenüberstanden. teilweise bestanden die längerdienenden mannschaften diverser züge ( ka wie die Flieger das nennen) nahezu geschlossen aus Faschos (´z.b. die HooNaRa ecke), dieser Umstand war allen verantwortlichen bekannt auch wenn zugegebnermaßen nicht alle dami einverstanden waren.

zu den polizisten ... konnte da auch ein paar eindrücke sammeln. da läuft das oft nicht so offensichtlich ab, die leute da sidn auch net so dumpf wie viele mannschafter bei der bw. da versteckt sich das oft hinter einem sher strammen konservatismus und der rechte rand zerfasert da genauso wie der linke. da ist es wirklich schwer jemanden klar in die rechtsaußenecke zu stellen, aber auch ein sehr rechter konservativismus kann die unabhängigkeit der Staatsmacht durchaus schonmal in frage stellen.

mal so ganz grundsätzlich ... die Uniformtruppen der BRD sind kein Sammelbecken für Faschistische Horden oder sowas. man sollte aber auch nicht vergessen, das der ganze law and order kram eher das rechte Spektrum der Bevölkerung anzieht. Das halte ich für recht unstrittig. Sowas färbt auch immer auf die Arbeit ab, da wird sich kein Mensch völlig von frei machen können. Wenn man sich anschaut mit welchen rassistischen themen von konservativer Seite z t Wahlkampf betrieben wird, kann man sich ja auch ausrechnen wie weit rechts auch noch "konservativ" ist.

den fall des russischen matrosen würd ich daher nicht überbewerten. solche leute gibt es in jeder Armee der Welt und die Ansichten scheinen sich da auch sehr zu ähneln.


p.s.: beamte soldaten usw ... sind faktisch in 1. linie ihrem dienstherren verpflichtet. die stellen keine fragen sondern machen.
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Luxovious

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Dienstag, 2. September 2008, 18:47

rechts oder links, hin oder her... trotzdem find ich sowas krass, dass Systemkritiker erschossen werden. Ich weiß es zwar nicht, aber ich bin überzeugt davon, dass das bei uns nicht (mehr) passiert. Klar Nationalstolz ist das eine und ich finde es auch gut, aber Menschen umzubringen, weil sie vll durch Äußerungen und Gedanken "Schaden" anrichten finde ich alles andere als gut. Eigentlich ist es fast schon traurig, dass die russische Führung (ich sage bewusst Führung und nicht Regierung) nicht in der Lage ist, einen konstruktiven Dialog zu führen, denn ich denke das wäre langfristig wesentlich besser für Russland.
Gruß Luxo
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