(By Rage3D.de)
Wie ein Spiel berechnet wird, weiß heutzutage jeder, der nur annähernd etwas mit PC-Spielen zutun hat. Die Grafik eines Spiels wird von der allseits geliebten Grafikkarte berechnet, der Sound von der Soundkarte und die Physik wird von der CPU berechnet. Alle Physikaufgaben übernimmt die CPU, was für diese eine hohe Auslastung bedeutet. Die heutigen Prozessoren werden immer leistungsstärker, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, was zum Beispiel bei HL2 von Nöten ist.
Die Firma AGEIA hat nun einen Physikprozessor vorgestellt und ASUS mit ins Boot geholt. Der Physikprozessor oder auch PPU (Physics Processing Unit) hört auf den Namen „PhysX“ und wird die Aufgabe übernehmen, die komplizierten Physikberechnungen durchzuführen und der CPU somit die Hauptlast abzunehmen. Da der neue Physikprozessor den Spieleentwicklern neue Pforten öffnet, unterstützen diese auch den neuen Physikprozessor. So wurde eine Unterstützung des PhysX durch die Spiele Yager, Citiy of Villans, Ghost Recon 3, Arena Online, Stoked Rider und auch die Unreal Engine 3 angekündigt. Diese werden künftig durch den Physikprozessor beschleunigt.
Bisher fehlten AGEIA die Mittel, die Technik auch zu produzieren, da sie keine Fertigungsfabrik besitzen. Und da kommt ASUS ins Spiel. Mit ASUS hat AGEIA einen starken Partner an der Seite, der zumindest das Problem der Fertigung beiseite schafft. Beide kündigten nun auf der E3 ihre Partnerschaft an. Weiterhin ließ ASUS verlauten, dass sie Karten mit dem PhysX-Chip noch dieses Jahr ausliefern werden. Weitere Details sind jedoch nicht bekannt.
Update: Wie X-bit Labs nun meldete, werden die PhysX Karten im vierten Quartal diesen Jahres erscheinen und zwischen 249$ und 299$ kosten.