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Kniggy

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Donnerstag, 17. Februar 2011, 19:11

Homeserver/Datengrab... fertig NAS oder Selbst-Bau?

Guten Abend,

mittlerweile gefällt es mir nicht mehr, dass meine komplette Datensammlung (Filme, Musik, Backup, usw.) im HTPC liegt. Ich möchte etwas eigenständiges...
Stellt sich also die Frage: Fertig-NAS oder selbst bauen?

Anforderungen:
-mind. 4 Platten
-RAID 5 wär cool...
-niedriger Stromverbrauch und automatisches Ein-und Ausschalten
-JDownloader-Client (können sowas Fertig-NAS-Systeme überhaupt schon?)
-(Preis)


Also, wie ist eure Meinung? :) Hat jemand Erfahrungen mit so etwas?

Locutus

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2

Donnerstag, 17. Februar 2011, 19:22

soweit ich weis sind die fertig-lösungen teuer. und oftmals umständlich in der bedienung und z.t. auch gar nicht wirklich überall nutzbar. (z.t. wird extra software aufm rechner benötigt, ist dann vlt. noch win-proprietär, da ist dann linux, mac und co. komplett unten durch) hinzu kommt, dass dort zwar support für diverse software enthalten ist, unter anderem verfügen die z.t. auch über BT-clienten, aber sooo richtig vielfältig wie du es dir scheints wünschst können die trotzdem net werden.

wenn ich so was lösen sollt, ich würd mir irgendwo ein günstiges mainboard (oder auch ein netbook et c.) besorgen, wo ich dann einfach die 4 platten (gerne auch über usb, die lan-schnittstelle ist normal immer langsamer als usb, gigabit mal etwas aussenvor gelassen. {selbst gbit-fertig-nas-systeme erreichen da nur 15MB/s, also soo schnell gehen die gar net}) einbinden würd, auf dem system dann im hauptspeicher (ssd, cf-card, sd-card od. was ähnliches lautloses) ein entsprechendes linux installieren würd und über dieses die komplette steuerung regeln lassen würde. raid5 könntest du dann über die boardfunktionen von linux regeln (inklusive ein raid von 4 usb-platten), so dass dort nicht das problem läge. auch könntest du evtl. das ganze so realisieren, dass du - mit irgendwie gearteten schaltern - die stromversorgung der platten über einen usb-port ein- und ausschalten könntest (Vorher immer linux die platte(n) unmounten lassen, dann über usb das trigger-signal geben), so dass es dort auch kein großes problem geben dürfte. und jd-support hast bei linux ja sowieso.




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3

Donnerstag, 17. Februar 2011, 20:21

Unheimlich :D Ich baue gerade selber und wollte sobald ich Hardware habe, einen Thread machen.

Ich habe ein Zotac NM10-DTX F Mini-DTX mir bestellt. Dazu 2GB Billo-Ram.
Will da als erstes mal 2x 2TB + 2x 1TB ( aus meinem alten fertig Nas) einbauen.

Ich teste GERADE FreeNas. Mal sehen wie das so ist. JDownloader Client brauch ich da nicht.
Das Board hat nur Raid0 und 1. Darum vllt. SoftwareRaid. Aber da muss ich mir erst die Geschwindigkeiten anschauen.

Wenn ich Freenas nehme kommt das auf nen USB Stick :) Das muss reichen.

Als Gehäuse wollte ich das LianLI Q08 nehmen. Das frisst 6 Platten max. Das sollte reichen erstmal.

Schakal

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4

Freitag, 18. Februar 2011, 01:09

ich hab ja sowas schon bei mir stehen.... also was selbstgebasteltes...
nur bin ich nicht wirklich dazu gekommen mal was größeres darüber zu schreiben.

automatisches Ein-und Ausschalten
Also ich mein das ich irgendwo im jDownloader mal die Einstellung gesehen hab mit runterfahrne etc... soll aber nicht bei jedem os funktionieren.

Fertiglösung hätte den vorteil mit WHS damit lässt es sich wohl recht einfach hoch runterfahren... und ein andin für jD gibts wohl auch - muss da nochmal den Link raussuchen.

Bei den fertig lösungen weiß ich nicht ob die da ein echtes raid haben oder ein software raid...

Ich war ja in der wahl der Komponenten etwas eingeschränkter.
klein also Mini ITX Board und Gehäuse sollen aber 6 platten rein... ja ein kleines gehäuse und ein mini itx mit 6x sata...
Für meinen Homeserver ohne Platten hab ich ca 400€ berappt. Dafür hat er auch mehr power als ein atom und hat kann 6 festplatten.
Wenn er bei dir nicht unbedingt klein und kompakt sein muss und du ein µATX oder ATX verwendne kanst wirds natürlich billiger.
Den Stromverbrauch von meinem Werd ich morgen mal messen.

Was ich mir damals angeschaut hab war das Acer Aspire easyStore H340 mit ner 500er Platte (die man ja rauswerfen kann) 279€
Das Teil hat nen atom und whs. Wenn da aber HD Filme gestreamt werden sollen, backupsangelegt werden und gleichzeitig noch 2 Ubuntu DVDs heruntergeladen werden macht das teil denk ich schon schlapp. Ist dann denk ich doch eher was für die reihne Daten Backupschiene.


@ Masterman
Hehe sowas hab ich hier schon unterm tisch stehen... also das Case zumindest ^^
2 TB sind schon drin und weitere 2 sind grad bestellt. Dann wollt ich mir mal raid mitder datenträgerverwaltung anschaun (hab win 7 drauf)
Dazu kommt noch eine Software die backups ziehen soll. Meine anvorderung da Windows und Mac sollen unterstützt werden - evtl auch linux. Da Such ich noch mom nach nem Prog... Aber bevor ich hier kniggys thread misbrauche schau ich mal das ich auch unter user systeme meinen Homeserver reinstell und meinen werdegang.

Kniggy

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Samstag, 19. Februar 2011, 09:03

Also ich denke auch, dass es wohl das Beste wäre einen selber zu bauen. Die fertigen Geräte sind mir dann doch ein wenig zu teuer...
Jetzt stellt sich nur die Frage nach den Hardware-Komponenten und Betriebssystem.
CPU? Reicht da ein Atom Prozessor oder sollte da schon was stärkeres in Richtung Core i3 genommen werden evtl. wegen Software-RAID?
Mainboard.. leider gibt es so wenige günstige Boards mit vielen SATA-Schnittstellen, vor allem nicht bei den Atom-Boards.
Der Rest der Hardware ist erstmal nicht soo wichtig. RAM kommt ein 2 GB Riegel rein, Systemplatte entweder ein USB-Stick oder ne kleine SSD und für die Daten werden wohl zunächst 4 2 TB Platten den Anfang machen.

Jetzt ist da natürlich noch die Frage nach dem Betriebssystem. Ein Linux wär ja schon irgendwie cool.. allerdings stell ich mir das ganze Einrichten recht schwer vor..
Software-RAID klingt gar nicht mal so schlecht... sind Software-RAIDs einfach zu erweitern?

Der jDownloader ist jetzt auch nicht soo wichtig.. ;) Wär nur cool wenns funktionieren würde..
Mit dem Auto-Ein/Aus meine ich vor allem, dass wenn ich z.B. nach Haus komme und meinen Rechner anmache automatisch der Server gestartet wird oder dass ich den Server auch aus der Ferne starten kann und drauf zugreifen.

Schakal

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Samstag, 19. Februar 2011, 11:12

Jo das mit den Anschlüssen ist wirklich nicht einfach bei den kleinen boards...

Vorteil bei den Atom Boards und den 1156 Boards mit H55 Chipsatz... man braucht keine Graka. i3 und i5 (Graka Chip auf dem CPU) übernehmen hier die Aufgabe.

Software Raid
geht zu lasten der CPU, also wäre ich da mit nem Atom doch vorsichtig. Wenn der noch andere sachen machen soll könnte das eng werden.
Wenn ich glück hab kommen heute meine zwei 2TB Platten, dann kann ich das mit dem Softwareraid mal ausprobieren und die Auslastung mal im Aug behalten.

Zum Starten. WOL - Wake on LAN könnte dir da helfen (falls das bord es unterstützt. Müsste man beim jeweiligen Board in erfahrung bringen). Da lässt sich doch garantiert ein Script schreiben was sich beim Start des Hauptrechners ausführt und dien HServer startet.
WOL müsste sich auch irgendwie mit einem Smartphone und realisieren lassen.
Und wenn er an ist einfach mit VNC oder TeamViewer. Dann brauchst du noch nicht mal dauerhaft einen Monitor anschließen.

Fürs OS
hab ich über msdnaa windows 7, mir aber etwas platz auf der Platte gelassen für ein 2. OS zum Testen. Kanst dir ja mal "Free NAS" oder "BSD" / "FreeBSD" anschaun. Müsstest dann mal schau nob die alles drin haben was du brauchst bzw. haben möchtest.
Sind manchmal natürlich nicht sooo flexibel wie ein vollwertiges OS aber dafür klein.

Bezüglich OS auf USB Stick: Da solltest du dich auc hschlau machen ob dein Board von USB Booten kann! Bei meinem Geht es wohl nicht.

Ich hab mal was rausgesucht :D
Das Board hat 5 Sata Anschlüsse - 1 für Start Platte/ SSD 4 für die Daten Platten. Ist µATX mit dme kleinsten i3 wärst du dann bei 180€, soviel kostet auch schon ein Board mit Atom.
Ist jetz nur auf die schnelle rausgesucht. Müsstest natürlich noch schaun obs WOL und ggf. Boot from USB unterstützt

Kniggy

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Samstag, 19. Februar 2011, 13:50

ja.. also es muss auf jeden Fall ein Board mit integrierter Grafik sein, aber das haben ja mittlerweile sowieso die meisten.

Ist ein Hardware-RAID einem Software-RAID immer vorzuziehen?

WOL sollte denk ich mal auch kein Problem sein.. da hab ich auch schon mal ein bisschen mit rumgespielt... leider leitet mein Router (blöde Vodafone EasyBox) keine WOL Pakete aus dem Internet weiter...

Von USB Booten kann doch mittlerweile auch fast jeden Board... jedenfalls jedes einigermaßen aktuelles ;)

Das Mainboard + Core i3 wäre eine Möglichkeit. Ich hab vorhin auch mal nach Alternativen auf AMD-Basis geschaut...
AMD Athlon X2 240e für ~50 €
und z.B. dieses Board: http://geizhals.at/deutschland/a527726.html

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Samstag, 19. Februar 2011, 15:55

Ich hab grad meins bekommen:
http://www.computeruniverse.net/products…-f-mini-dtx.asp

6x Sata mit Raid 0+1 und 2x1,6 GHZ sogar mir HDMI. Für den Preis finde ich das gut.

MasterAndrew

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Samstag, 19. Februar 2011, 16:03

Ein Dual Core Atom reicht leistungsmäßig lockerstens für Gigabit-LAN und RAID (5) aus (Hardware-RAID läuft im übrigen ebenfalls zu Lasten der CPU, ist allerdings in den meisten Fällen zu bevorzugen), mit Single Core dürft's kritisch werden. i3 oder vergleichbar starkes von AMD braucht's definitiv nicht! Als Betriebssystem ist, so wie ich die Anforderungen sehe, fast alles geeignet. Der einfachen Fernwartung wegen sind Windows Server Lösungen meine Favoriten, außerdem am einfachsten Windows Freigabe kompatibel. Unter Umständen genügt auch Free NAS.
USB Boot funktioniert mit allen poststeinzeitlichen Boards, ebenso wie Wake On LAN (wobei das zuweilen aus unerfindlichen Gründen nicht aus Ruhezuständen wecken mag).
LENOVO B560 (i3 M 370, 4 GB RAM, Crucial M4 64 GB)

Kniggy

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Samstag, 19. Februar 2011, 16:19

OK, ich hab grad nochmal ein wenig recherchiert... ein Dualcore Atom (330, 525 usw) sollte reichen für ein Software RAID 5 und Gigabit LAN :)

Im HTPC werkelt ja bereits ein Atom 330.. ich glaub ich bestell mir einfach mal neue Platten und teste dann aus wie die Performance so ist :-)

Schakal

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Sonntag, 20. Februar 2011, 13:00

Ich hab grad meins bekommen:
http://www.computeruniverse.net/products…-f-mini-dtx.asp

6x Sata mit Raid 0+1 und 2x1,6 GHZ sogar mir HDMI. Für den Preis finde ich das gut.
Wobei nur 4 Raid 0+1 haben...
Hatte mir das board auch angeschaut - Hatte ja 6 Sata Anschlüsse und halt noch ein Paar Steckplätze für ggf. Netzwerkkarte. Hatte dazu aber was gelesen das einer da probleme hatte als er mehr als eine karte anschließen wollte. Da funktionierte dann die 2 nicht oder was anderes viel aus.

Ein Dual Core Atom reicht leistungsmäßig lockerstens für Gigabit-LAN und RAID (5) aus (Hardware-RAID läuft im übrigen ebenfalls zu Lasten der CPU, ist allerdings in den meisten Fällen zu bevorzugen), mit Single Core dürft's kritisch werden. i3 oder vergleichbar starkes von AMD braucht's definitiv nicht! Als Betriebssystem ist, so wie ich die Anforderungen sehe, fast alles geeignet. Der einfachen Fernwartung wegen sind Windows Server Lösungen meine Favoriten, außerdem am einfachsten Windows Freigabe kompatibel. Unter Umständen genügt auch Free NAS.
USB Boot funktioniert mit allen poststeinzeitlichen Boards, ebenso wie Wake On LAN (wobei das zuweilen aus unerfindlichen Gründen nicht aus Ruhezuständen wecken mag).
Wenn man sich einen guten Sata Controller kauft sollte es nicht zu lasten der CPU laufen, da dann doch der Controller Chip die verteilung der Daten übernimmt. Sind ja nich umsonst schweine teuer... und das was die Hersteller da auf ihre Boards packen ist doch auch nur ein "Hardware" Raid wo der CPU hinhält... also schon fast wieder ein software raid.


@ Kniggy
na wenn du doch schon ein Atom Board hast dann Testen!!! ;)

Locutus

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Sonntag, 20. Februar 2011, 16:16

beim OS würde ich dir im übrigen zu einem Linux-derivat raten. am besten mit bereits ab installation aktivierter SSH-schnittstelle. so kannst du dann komplett ohne monitor arbeiten (was sogar die graka wegrationalisieren würde). du müsstest halt nur die ganzen linux-befehle kennen, aber ansonsten kannst dich halt direkt über ssh auf dem server einloggen und darauf alles machen lassen, was du willst.

was evtl. auch interessant sein könnte: mit OpenWRT könntest du ganz evtl. auch in richtung deines zieles gelangen: ist eine router-firmware auf linux-basis, da kannst mit ssh drauf zugreifen, es gibt diverse plugins und co., und laut anleitungen ist das erstellen eines samba-servers et c. damit überhaupt kein problem. du müsstest halt nur gucken, ob du das irgendwie für deine hardware bekommst, ansonsten dürfte das aber wohl sehr passend sein - und bietet eben noch viel mehr möglichkeiten bezüglich routing, so dass du damit evtl. sogar deinen router komplett in den ruhestand schicken könntest bzw. zum switch sein verdonnern könntest. ;)




Kniggy

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Sonntag, 20. Februar 2011, 17:59

also das ohne Monitor arbeiten wird nicht das Problem sein.. in Windows gibts dafür ja auch den Remotedesktop ;)
Linux bin ich leider nicht so wirklich fit drin...

Ich werde wenn die Platten da sind erstmal ein Windows 7 draufmachen und testen wie die Performance so ist und wie so ein Software-RAID überhaupt funktioniert ;-)

OpenWRT ist ne interessante Sache... allerdings mit nur einer Netzwerkschnittstelle bisschen doof ;)

Locutus

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Sonntag, 20. Februar 2011, 18:48

du kannst da aber zum einen noch ne wlan-karte (bzw. über usb) einbauen, dazu vlt. noch eine zweite netzwerkschnittstelle, welche du dann an einen switch (dafür ja den alten router) hängst und schon hast du über die netzwerkschnittstelle 1 den wan-port und eth1 plus wlan als lan-netz. ;)




MasterM

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Sonntag, 20. Februar 2011, 21:14

Wofür brauchen eure NAS soviel Leistung ?
Ich gebs zu ich habe ein fertiges für 100 € ( ohne Platte ), das hat "nur" ~ 400 MHz, dennoch ist das für meine Anforderungen völlig ausreichend.
Wöchendliche Backups von 6 Rechnern, Video Streaming, allg. "Datenabruf" ( Heimlaufwerke für jeden Nutzer ) sowie Downloads, alles kein Problem.
Glaube ein I3 würde sich in einem NAS zu tode langweilen bzw. nur unnötig Leistung in falsch angepasster Firmware bzw. OS verschwenden.
Zudem war bei mir der Stromverbrauch ausschlaggebend, es macht doch einen Unterschied ob ich 10 W oder 30 W verbrauche.
Windows 7 verschendet in dem Falle ordentliche Resourcen.
Weiß auch nicht, inwieweit man das automatische starten damit realisieren kann, wobei ein "richtiges" System den Vorteil hat, WoL zu nutzen und mit mehr Software erweiterbar ist.
Glaube ein passives Atom System würde voll ausreichen, mit Sata Karte oder wirklich USB, wobei dann wiederrum von externen 3,5er Platten die Verlustleistung dazukommt - und diese nicht so leicht abschaltbar sind.
* - Jeder tut was er kann, aber nicht jeder kann was er tut - *

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Sonntag, 20. Februar 2011, 22:22

wie ich schon sagte: ein relais in der stromversorgung der externen (egal ob usb od. sata), welches dann von nem µC über usb gesteuert wird (evtl. reicht sogar ein FT232 im bitbanging), und schon kann man die platten an- und abschalten. evtl. gehts sogar mit nem FET, allerdings fällt da immer eine kleine spannung wg. des Rds,on ab.

windows 7 ist, sofern richtig konfiguriert, im übrigen auch nicht so resourcenintensiv, wenn man die ganzen grafik-features abschaltet und noch an ein paar anderen stellen ein paar konfigurationen entsprechend einstellt, dann dürfte es genauso wenn nicht sogar noch sparsammer sein als xp. natürlich dürfte das lange nicht an gewisse linux-distros ranreichen, welche ja gerade für embeded systems und co. entwickelt wurden und entsprechend schon von haus aus auf unnötige schnörkel verzichten können und meist auch weniger speicherbedarf haben - man denke nur an die ganzen distros, die nur um die 100mb und weniger brauchen, da könnt man sogar einfach nen alten usb-stick, der eigentlich aufn müll sollte, verwenden und dann evtl - z.b. bei 2 GB ram - das OS sich komplett in ein virtuelles laufwerk im ram laden lassen. dann dürfte das ganze system um einiges schneller laufen als wenn es vom stick selbst startet. ^^

nicht zu vergessen: die taktzahl des prozessors ist auch nicht die einzig ausschlaggebende eigenschaft! es kommt auch darauf an, was der prozessor sonst an features bietet, ob er z.b. extra bereiche für bestimmte operationen bietet und co., damit kann man auch ordentlich rechenzeit einsparen. ;)




MasterAndrew

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Montag, 21. Februar 2011, 17:58

Windows bietet in allen Versionen automatische Ruhezustände und Wake On LAN ist nichts besonderes. Was du, locutus, im zweiten Absatz beschrieben hast ist Suspend To Ram, sprich Stand By, und da hält sich's mit dem Stromsparen in Grenzen. Aber wie gesagt, Ruhezustand und Wake On LAN...
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Montag, 21. Februar 2011, 18:04

nein. ich meinte nicht suspend-to-ram. ich meinte: virtuelle festplatte im ram, in welche einmalig der komplette benötigte datensatz für das linux-os geladen wird und von welchem aus das os komplett operiert, sozusagen einen sektor im ram, in welchem das komplette OS sein home-verzeichnis hat - es ging an der partikulären stelle in keinster weise um ruhemodi. ;)




Kniggy

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Montag, 21. Februar 2011, 18:52

Wofür brauchen eure NAS soviel Leistung ?
Ich gebs zu ich habe ein fertiges für 100 € ( ohne Platte ), das hat "nur" ~ 400 MHz, dennoch ist das für meine Anforderungen völlig ausreichend.
Wöchendliche Backups von 6 Rechnern, Video Streaming, allg. "Datenabruf" ( Heimlaufwerke für jeden Nutzer ) sowie Downloads, alles kein Problem.
Glaube ein I3 würde sich in einem NAS zu tode langweilen bzw. nur unnötig Leistung in falsch angepasster Firmware bzw. OS verschwenden.
Zudem war bei mir der Stromverbrauch ausschlaggebend, es macht doch einen Unterschied ob ich 10 W oder 30 W verbrauche.
Windows 7 verschendet in dem Falle ordentliche Resourcen.
Weiß auch nicht, inwieweit man das automatische starten damit realisieren kann, wobei ein "richtiges" System den Vorteil hat, WoL zu nutzen und mit mehr Software erweiterbar ist.
Glaube ein passives Atom System würde voll ausreichen, mit Sata Karte oder wirklich USB, wobei dann wiederrum von externen 3,5er Platten die Verlustleistung dazukommt - und diese nicht so leicht abschaltbar sind.

ein fertig NAS mit min. 4 Festplatteneinschüben ist leider sehr teuer, vor allem wenn die Übertragung per Gigabit-LAN erfolgen soll ;)

bei 365/7/24 online und 30 Watt Verbrauch wären es bei 20 ct pro kWh ~50 € im Jahr. Das find ich jetzt nicht sonderlich viel. Zu mal der Server bei mir auch wohl "nur" die Hälfte des Jahres an sein wird...

Mit einem richtigen PC als Grundlage ist man halt doch noch ein wenig flexibler... im Notfall könnte man damit ja auch surfen usw ;)

Das automatische Starten stell ich mir ehrlich gesagt nicht so kompliziert vor. Es kommt einfach bei jedem "Arbeitsrechner" ein WoL-Programm in den Autostart welches ein WoL-Paket zum Server schickt... hab ich mir jetzt so gedacht...
Das mit den USB-Platten werd ich nicht machen. Ist mir zu viel gebastel und zu lahm ;)

MasterAndrew

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Montag, 21. Februar 2011, 21:16

@Locutus
M'kay, dann hab' ich dich missverstanden :-) Wie ist die Angelegenheit denn softwaremäßig realisierbar?
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