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1

Donnerstag, 8. September 2011, 19:14

Pumpen Förderhöhe

Hallo,
ich habe mal eine Frage zur Förderhöhe von Pumpen.
Meiner Meinung nach dürfte sich die Förderhöhe einer Pumpe nur auf die Höhe überhalb der Pumpe beziehen und nicht auf die Länge Unterhalb der Pumpe. Wenn ein U-Rohr einmal gefüllt ist, und man an einer Seite Wasser hinzugibt steigt es bei der anderen Seite.Das ganze geht ohne Druck und mit jeder Pumpe, egal, wie lang das U-Rohr ist.
Skizze
(Natürlichmüssen X und Y mittig an der Pumpe ansetzen!)
Das ganze funktioniert jedoch nur bei richtiger Flussrichtung! Nochmal, ich denke die Höhe X ist zu vernachlässigen und die Höhe Y ist ausschlaggebend oder mache ich da einen Fehler?
MfG
e876

Locutus

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2

Freitag, 9. September 2011, 03:06

da machst nen denkfehler - die pumpe hat in deiner skizze trotzdem die förderhöhe vom tiefsten punkt zum höchsten - irgendwie muss das ja da hoch kommen! ;)




3

Freitag, 9. September 2011, 14:08

Theoretisch ja nicht, denn wenn die Pumpe in die recht Seite pumpt, steigt das Wasser an der anderen Seite ja auch, egal wie Lang der Schlauch ist. Ich glaub ich muss mal nen Versuch machen.
MfG e876

Viper-Gt

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4

Freitag, 9. September 2011, 15:09

hi Leute,
ich denke nicht, dass das so geht.
Man muss doch auch auf die Ansaugleistung der Pumoe achten.
Selbst wenn dein Systerm geschlossen ist, ist die länge von deinem "u-Rohr" nicht egal
aslo denke ich xD

Locutus

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5

Freitag, 9. September 2011, 15:33

neee... also zunächst mal saugen die meisten pumpen nicht.

und wie du selbst sagtest, e876, die röhren komunizieren. aber nur, wenn es irgendwo einen füllstand _in_ den röhren gibt. bei dir ist aber das komplette system mit wasser durchsetzt. daher kannst du dir das so vorstellen: du hast wasserscheibe a an position direkt hinter pumpe. diese bekommt von der pumpe einen gewissen druck (welcher für die förderhöhe verantwortlich ist, je höher der druck, desto mehr kraft, blah blah) , will sich also - in deiner konstruktion - nach unten bewegen. gar nicht so leicht, wenn direkt davor i wasserscheiben liegen. die müssen alle bewegt werden! letzten endes kannst du dir das dann vorstellen, als ob die wasserscheibe a direkt hinter der pumpe mit einem gestänge mit 1:1 kraftübertragung mit der wasserscheibe b, welche direkt im untersten punkt der nach oben führenden röhre liegt, verbunden ist. wird a runtergedrückt, so muss dabei die kraft aufgewendet werden, um b die gleiche strecke hochzudrücken. (ob und in wiefern die rohrdurchmesser beachtet werden müssten, wär auch noch so ne frage) eigentlich ist das sogar direkt das prinzip der komunizierenden röhren. aber jetzt denke weiter: b ist jetzt um die länge l nach oben gedrückt worden, a ist während dessen auch die länge l im rohr gewandert und liegt jetzt an der position, wo sich am anfang b befand. jetzt ist wiederrum von der wasserscheibe c, welche gerade an der pumpe ist, die kraft nötig, um a zu verschieben. hinzu kommt aber noch die kraft, die nötig ist, um b zu verschieben, so lange b noch auf dem weg nach oben ist! denn a braucht weiterhin die kraft, b hochdrücken zu können, ergo muss c die kraft haben, a und b hochzudrücken. das ganze kannst dann entsprechend weiter spinnen, am ende läuft es darauf hinaus, dass, egal wo die pumpe sitzt, auf ihrem ausgang doch immer eine wassersäule der länge (höchster punkt - tiefster punkt) steht. und das ist dann auch die förderhöhe, die geschaft werden können muss! ist einfach so. aber kannst gerne ein experiment machen. aber dann bitte wissenschaftlich korrekt und mit entsprechend ausgearbeitetem versuchsprotokoll. unter 3 seiten text (Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1.5) plus grafiken und tabellen nehmen wir da hier nichts an! ;)




6

Freitag, 9. September 2011, 15:43

Gute Erklärung, macht sinn ;)
Mal sehen ob ich irgendwo ne Pumpe herbekomm mit der man das testen könnte. Dann mach ich einen Versuch, inklusive : Bildern, Protokoll, Skizze, Text etc.. Alles was dazu gehört.
Danke für die Antworten.
Gruß
e876

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