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Muehre

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Mittwoch, 6. April 2005, 07:48

Wakü-FAQ - eure Meinungen/Anregungen

Hier mal ein Beispiel dafür, was wir im Internen Bereich hier im Forum so treiben.
Mit wir meine ich in diesem Fall:
Blasko
Makaveli
AlanSmithee
die beiden Jungs von Cool-Cases (Tom@Cool-cases und Olli)
und meine Wenigkeit.

Ranibow hat sein Skript gecodet was noch Bilder einfügt, dass das diese FAQ in den nächsten Tagen auf die Hauptseite kommt.

Wenn ihr meint da fehlt noch was, dann sagt das Bitte, wir fügen das dann gerne ein.

Wasserkühlung Fragen und Antworten:

1: Anschaffungsgründe einer Wasserkühlung

Wieso überhaupt eine Wasserkühlung?
Diese Frage ist recht leicht zu beantworten, denn Komponenten im Rechner werden immer schneller und produzieren immer mehr Abwärme, bzw. steigt die Verlustleistung immer weiter an.
Grade bei modernen CPUs von Intel oder AMD sind diese Steigerungen gut zu bemerken.
Aber auch neuere Grafikkarten, haben schon eine sehr hohe Verlustleistung.
Um diese Wärme von den Komponenten so gut wie möglich abzuführen bedarf es nicht unbedingt einer Wasserkühlung, aber Betrachen wir doch einmal die Anzahl der Lüfter die bei einem modernen Rechner gebraucht werden (ohne Wasserkühlung) und denken dabei auch an die Lautstärke, die damit entstehen kann:

1x CPU-Lüfter
1-2 Grafikkartenlüfer sind auf modernen Karten Standard (meist recht laut)
1 Lüfter für den Mainboadprozessor (Northbritge)(mainboardabhängig)
1-2 Lüfter im Netzteil
1-4 Gehäuselüfter um das Gehäuse zu durchlüften

Das sind 5-10 Lüfter in einem Gehäuse!

Mit einer Wasserkühlung könnte man die Anzahl der Lüfter ohne Probleme 2-5 Lüfter redozieren.

1-2 Lüfter für den Radiator
1-2 im Netzteil (da gibt es schon sehr leise)
1 Lüfter für den Mainboadprozessor (Northbritge)(mainboardabhängig)

Sie sehen mit einer Wasserkühlung kann man die Anzahl der benötigten Lüfter stark reduzieren.
Ein weiterer Vorteil ist, dass bei Wasserkühlungen meist 120mm Lüfter verwendet werden. Diese verursachen meist weniger unangenehme Geräusche als kleine Lüfter, besonders weil man bei 120mm Lüfter nicht immer die volle Drehzahl braucht.

Und wenn sie Passive-Radiatoren verwenden brauchen sie vielleicht sogar garkeine.


2: Vor- und Nachteile einer Wasserkühlung.

Vorteile:Bessere Kühlleistung gegenüber herkömmlicher Luftkühlung,wodurch auch die Übertaktbarkeitsgrenze einzelner Komponenten,sowie des Systems als Ganzes, steigen kann.Verminderter Geräuschpegel des Systems,bis hin zur Geräuschlosigkeit.Schöneres Gesammtbild des Systems durch Möglichkeiten wie UV-Schläuche,farbige Flüssigkeitszusätze,ect.
Nachteile: Preislich grösserer Aufwand gegenüber einer einfachen Luftkühlung.Eine Wakü muss erst in das System integriert/eingebaut werden;Unter Umständen muss das Gehäuse und/oder Hardware erst verändert/umgebaut werden.Es besteht die Gefahr des Wasseraustritts bei fehlerhafter Installation.Der Transport des Computers wird erschwert.


3: Wie funktioniert eine Wasserkühlung?

Die Funktionsweise einer Wasserkühlung entspricht weitgehend dem Funktionsprinzip, das seit über hundert Jahren bei Automotoren zum Einsatz kommt: Möglichst nahe am Ort der Wärme- Entstehung(zbs. CPU,VGA-Chip,NB-Chip,ect) nimmt strömendes Wasser die Wärmeenergie auf. Eine Pumpe treibt das erwärmte Wasser durch ein Rohrsystem in einen Wärmetauscher, wo das Kühlmedium seine Energie an die Umgebung abgibt.

4: Gefahren beim Zusammenspiel von Elektronik und Kühlflüssigkeit

Durch die Nichtleitfähigkeit von destilliertem Wasser(Nicht entmineralisiert) besteht diesbezgl. "eigentlich" keine Gefahr.Trotzdem sollte natürlich immer auf ein geschlossenenes,absolut abgedichtetes System geachtet werden,denn durch den Einsatz des dest. Wassers in einer Wakü kann das Wasser, durch die Verschmutzung über die äusseren Einflüsse, seine Nichtleitfähigkeit nämlich wieder verlieren.

5: Sicherheitsaspekte einer Wasserkühlung

Die meisten Wasserkühlungs-Komponenten, die es heutzutage zu kaufen gibt, sich schon sehr sicher,da bei der Verarbeitung auf eine hohe Qualität geachtet wird.
Deshalb Empfehlern wir immer eine Wasserkühlung von einem Namenhaften Hersteller zu kaufen und sich nicht auf Billigangebote wie bei Ebay einzulassen.
Die Schwachpunkte einer Wasserkühlung sind meist die Anschlüsse, hier empfehlen wir Schraubanschlüsse oder Plug&Cool. Diese beiden Systeme haben sich durchgesetzt, da sie leicht zu montieren sind und meist durch einen Doppel-O-Ring gesichert sind.


6: Welche Komponenten gehören zu einer Wasserkühlung?

Die Grundkomponenten die in einer Wakü enthalten sein müssen sind: Pumpe, AGB (Ausgleichsbehälter), Radiator(Wärmetauscher),und mindesten eine Kühlerkomponente,für die Hardware die man kühlen will.Das wäre dann zbs. CPU-Kühler, NB (Chipsatz) Kühler, VGA(Grafikkarte) Kühler, HD(Festplatte) Kühler, wasser gekühltes Netzteil.Welche,bzw. wieviel dieser Kühler genommen werden sollten,bleibt jedem selber überlassen,wobei es sich mit Sicherheit empfiehlt,in erster Linie die CPU miteinzubeziehn.
Desweiteren kommen die Schläuche,die Verbindungen zwischen der Komponente und dem Schlauch, Adapter für die Pumpe, Lüfter für den Radi, sowie die Kühlflüssigkeit selber hinzu.Ausserdem kann man seine Wakü noch mit weiteren Utensilien wie Flowmeter, UV-Wasserzusatz, Temperaturanzeigen, ect erweitern.



7:Sinnvolle Reihenfolge der installierten Komponenten

Die Reihenfolge, wie die Komponenten einer Wasserkühlung montiert/verbunden werden müssen, sollte eigentlich nur bei zwei Komponenten beachtet werden. Als Ausgangspunkt sollte der AGB (Ausgleichsbehälter) genommen werden, der nach Möglichkeit an einem höheren Punkt,wie die Pumpe angebracht wird,welche dann als zweite Komponente kommt. Ausnahme sind AGB&Pumpen,die bereits durch ihre Konstruktion miteinander verbunden sind.
Da eine Pumpe das Wasser nicht ansaugen kann, sondern es nur weiterleitet, ist durch den Höhenunterschied bereits ein gewisser Druck vorhanden, der durch das Gefälle entsteht. Das erleichtert ebenfalls das Befüllen des Systems.
Alle anschliessend verbauten Komponenten können in einer x-beliebigen Reihenfolge verbaut werden, die der Plazierung im Gehäuse auch am dienlichsten ist, bzw. dem jeweiligen User am zweckmässigsten erscheint.


Pumpen:

8: Geeignete Pumpen

Zunächst mal sollte man sich die Frage stellen was man für eine Wakü hat.
Denn der Durchsatz im System wird ausschließlich vom engsten Querschnitt bestimmt.
Warum ist das so?
Weil eine Aquarienpumpe oder Kreiselpumpe nur eine begrenzte Kraft hat und somit nur begrenzt Druck erzeugen kann. Alles was in deinem System angeschlossen ist, wird somit mit der so angepassten Wassermenge passiert.
Was heißt das für eine Wakü?
Der derzeitige Hemmschuh ist derzeit wohl der CPU- Wärmetauscher (Kühler). Die heutigen Spitzenkühler funktionieren alle über Strömungsbeschleunigung oberhalb der so genannten Kritischen Geschwindigkeit. Um diese zu erreichen, werden die Strukturen immer kleiner und zudem der Durchsatz gehemmt um an die Druckgrenze der Pumpe zu gelangen.
Wir sprechen also zurzeit von einem Kühlerdurchsatz von 1,8-2,5 L/min. (= ca.110-150 L/Std.). Vernachlässigt man mal die Reibungskräfte in den Schläuchen oder im Restsystem dürfte eine Pumpe mit 300 l/Std. völlig ausreichen um diese Komponente effektiv zu betreiben.
Grundsätzlich gilt es zu wissen, das auch Pumpen eine gewisse Wärmemenge an das Wasser abgeben. D.h. umso größer(kräftiger) die Pumpe ist, umso mehr Wärme wird erzeugt.
Tatsächlich ist es wiederum so, dass eine kräftigere Pumpe jedoch einen leicht höheren Druck erzeugt (wir spreche von vielleicht 0,08-0,1 Bar) welches wiederum einen leichten Kühlleistungsschub bringen kann.

Ergo: Die Frage sollte lauten welche Pumpe für welches System!!

Hast du einen Starken Radiator sprich Double oder Trippel und einen oder mehrere Microstrukturkühler im System solltest du eine Pumpe, mit einer Förderleistung ca. 600 L/std benutzen.
Hast du aber einen etwas schwächeren Radiator (Singel) und Kanalkühler langt eine 300 L/std vollkommen aus.


9: 230V oder 12V-Pumpe.Die Qual der Wahl!

Die Pumpenwahl dürfte Geschmackssache sein. Vielen macht es nichts aus die Pumpe über eine schaltbare Steckdosenleiste an und aus zu schalten. Wer ein Integriertes System wünscht greift auf 12-24 Volt zu betreibende Pumpen zurück, die mittels Molexstecker angeschlossen werden. Bessere Pumpen verfügen über ein Tachosignal welches die Funktion der Pumpe zuverlässig überwacht.

10: Vorgang des Befüllens mit einer 12V Pumpe

Die Befüllung eines Systems mit einer 12 Volt Pumpe ist ggf. etwas umständlich, da es vonnöten ist die Pumpe mehrmals an und auszuschalten. Dieses geht jedoch nur über das Netzteil.

11 Ist das abschirmen der Pumpe von Nöten?

Ja und Nein! Festplatten oder andere Komponenten in PC reagieren nicht auf das Magnetfeld der Pumpe.
Ein solcher Fall ist uns auch nicht bekannt.

Anders sieht es da mit euern Monitoren aus!
Steht der PC mit einer Pumpe direkt neben einem Röhrenmonitor, kann die Pumpe eine Flackern im Bild erzeugen.
Wie gesagt kann das passieren muss aber nicht!


12: In welcher Lage sollte die Pumpe installiert werden?

Die Pumpeneinbaumöglichkeiten sind mannigfaltig, zu beachten gilt lediglich das der Ansaugbereich nicht überkopf verbaut wird. Weitere Einschränkungen gibt der Hersteller durch einen Beipackzettel vor.

13: Mehr Power einer Pumpe = bessere Temperaturen?

Im Grunde kann man dieses mit ja beantworten. Mehr Druck im System erhöht zwangsläufig die Fließgeschwindigkeit und dieses sorgt dafür, dass die sog. laminare Grenzschicht verringert wird. Niemand sollte hier jedoch Wunder erwarten denn solch Vorteil spielt sich im Höchstfall im Temperaturbereich von max. 1-2 K ab.

14: Kann man gefahrlos eine Pumpe 24h in Betrieb halten?

Ja! Dafür ist jede Pumpe die sich auf dem Markt befindet ausgelegt!

15: Meine Pumpe vibriert!Was kann ich dagegen tun?

Um den lästigen Vibrationen der Pumpe entgegenzuwirken empfiehlt sich ein kleines Stück Schaumstoff o.Ä. auf dem die Pumpe mit Kleber oder doppelseitigen Klebeband befestigt wird. Es hat sich herausgestellt dass die Gummimischungen der Entkopplungssets meist zu hart gewählt wurden sodass diese keine ideale Lösung darstellen.

16: Wie mache ich meine Eheim-Pumpe leiser?

Unter diesem Link findest du eine Anleitung
http://www.caseumbau.de/forum/thread.php?threadid=3458


Wasserkühler:

17: Für welchen CPU-Kühler soll ich mich entscheiden?

Aktuelle Kühler sind schon sehr ausgereift und nehmen sich in der Kühlleistung fast nichts mehr. Hier kann bedenkenlos zugegriffen werden.
Man sollte vielmehr Wert auf andere Punkte wie z.B. das Preis-/Leistungsverhältnis, die Halterung (Qualität; integriert/nicht integriert) oder das Material (Haltbarkeit; Vollkupfer/mit Plexiglas) und das Aussehen achten und so entscheiden welches Modell am besten geeignet ist.


18: Unterschiede von internen,externen und Kompakt-Wasserkühlungen!

Hier ist der Geschmack des Anwenders gefragt, Funktionell sind sicher alle.
Wer bereit und Handwerklich geschickt ist greift zur integrierten Lösung, wer es einfach haben will greift zur meist etwas kostspieligeren externen Lösung.


19: Allgemeine Funktionsweise von Wasserkühlkörpern

Er bildet das Bindeglied zwischen der PC-Komponente wie CPU und dem Kühlwasser. Der Wasserkühler besteht aus Aluminium, Kupfer oder beiden Metallen. Der Aufbau ist vom Hersteller abhängig verfolgt dabei aber bei allen nur ein Ziel, die größt mögliche Kontaktfläche zwischen dem Metall und dem Kühlwasser zu erreichen, um so am effektivsten die Wärme abzugeben.Kühlflüssigkeit wird mit Hilfe eines Schlauchsystems durch kleine, in den Kühlkörper gefräste Bahnen/Kanäle geleitet,wodurch das Wasser die Abwärme aufnehmen und mittransportieren kann,um sie an einer anderer Stelle,mithilfe anderer Hilfsmittel wieder abzugeben.
Momentan gib es fünf PC-Komponenten die mit einem Wasserkühler gekühlt werden können: CPU, Grafikprozessor, Northbridge, Festplatte und Netzteil. Es gibt aber natürlich auch noch andere Möglichkeiten die aber auf Eigenbaulösungen beruhen und nur etwas für Bastler mit den nötigen Maschinen sind.


20: K-Wert-Was bedeutet das?

Bei Testberichten wird oft ein K-Wert angegeben.
Das ist nichts weiter als ein Differenzwert.
Bei Wasserkühlern wird der so ermittelt:
CPU-Temperatur - Wasser-Temperatur = K

Bei einem Radiator:

Wasser-Temperatur - Luft-Temperatur = K

Der K-Wert bei Wasserkühler und Radiatoren hat nichts mit dem K-Wert aus der Bauphysik zu tun. Es ist lediglich eine Differenztemperatur.


21: Wie wichtig ist die Beschaffenheit des Kühlerbodens?

Kann man klar mit höchstwichtig beantworten. Jede Wärmeleitpaste verursacht bedingt durch geringe Wärmeleiteigenschaften eine Leistungsbeinträchtigung, die bei nicht unüblichen 80 Watt Verlustleistung zwischen 0,2°-0,8° schlechtere Temperaturen pro Hundertstel mm Mehrauftrag liegen kann.
Das heißt, ein möglichst guter Kühler sollte neben Poliert auch absolut Planeben sein. Dieses ist jedoch meistens nur bei renommierten Herstellern der Fall.


22: Mikrostruktu, Düsenkühler,Gleitschichtkühler,Kanalkühler und Kernkühler

Die einfachste Form des Kühlkörpers ist wohl der Gleitschichtkühler. Er besitzt oft nur eine ebene Bodenplatte über die ein abgeflachter Wasserstrahl geleitet wird. Bei diesem Kühler wird zumeist Hauptaugenmerk auf das verringern der laminaren Grenzschicht gelegt.
Beim Kanalkühler ( ein Körper mit einem eingebrachten Kanalverlauf ) wird dem Wasser ein vorbestimmter Weg gegeben. Neben einer Verringerung der Grenzschicht sorgen diese Kanäle durch ihren Verlauf mitunter für eine gesteuerte Geschwindigkeit des Wasserflusses.
Der Kernkühler setzt zusätzlich aufgrund seiner Masse auf wärmespeichernde Eigenschaften.
Mikrostrukturkühler und Düsenkühler sind schwer zu definieren. Viele im Markt erhältlichen neueren Kühler sind wohl ein Zwitter zwischen beiden. Mikrostrukturkühler sind wie der Name schon sagt Kühler die über eine Kleinststruktur möglichst viel Oberfläche erzeugen die der Wärmeabgabe dient. Zudem wird in den feinen Strukturen das Wasser bis an die sog. kritische Geschwindigkeit beschleunigt welches dafür sorgt das wiederum die laminare Grenzschicht verringert wird. Düsenkühler haben das gleiche Ziel in Bezug auf die Grenzschicht. Sie sorgen für zusätzliche Turbulenzen und daher Fluidbeschleunigung.


23: Grafikkarten und Northbridge Kühler

Während für einen Northbridgekühler ein einfacher Kanal oder Gleitschichtkühler aufgrund der geringen Wärmeabgabe von vlt. 20 Watt reicht, fordern die Grafikkarten neuster Generation etwas mehr Aufmerksamkeit. Bei vielen reicht eine passive Ramkühlung nicht mehr aus und fordert einen Kompletten Wasserkühler. Hierbei gibt es jedoch zu bedenken, das bauartbedingt die Ram´s nicht unbedingt auf einer Höhe angeordnet sind. Das bedeutet das Lösungen mit einer durchgehenden Bodenplatte nicht für Optimale Wärmeabfuhr sorgen könnten. Wünschenswert wäre eine Endlösung mit einzeln fixierbaren Kühlelementen.

24: Festplattenwasserkühler

Ob ein Festplattenkühler sinnvoll ist oder nicht darüber lässt sich streiten. HDD-Kühler wie solche von Heattrap tun Ihren Dienst genauso wie solche die oben auf die Festplatte platziert werden. Wobei man sicher sagen kann das Wärme aufsteigt.

Radiatoren:

25: Radiatoren (Wärmetauscher)?

Radiatoren sind global gesehen Wärmetauscher genau wie jeder sog. Kühler.

26: Funktionsweise eines Radiators

Die Funktion eines Radiators liegt darin, die Temperatur des Durchströmenden Wassers über eine großzügige Oberfläche (Die durch die Lamellen gegeben ist) mittels Luftstrom an seine Umgebung abzugeben.

27: Der Single Radiator

Singelradies sind Radiatoren die mit nur einem Lüfter (egal ob 80er oder 120er) betrieben werden. Für eine Kühllösung für nur 1 oder max. 2 Komponenten sind diese zumeist ausreichend. Dieses ist jedoch stark von den addierten Wärmequellen abhängig.
Ein Ocler greift daher besser auf Dual oder Trippelradiatoren zurück.


28: Der Dual Radiator

Zu 27. Dualradies haben 2 Lüfter

29: Der Tripple Radiator!

Trippelradies haben 3 Lüfter

30: Der passive Radiator!

Passivradiatoren sind eher für diejenigen gedacht, denen selbst 120er Lüfter auf 5V noch zu laut sind. Die Kühlleistung einer solchen Lösung ist für Ocler uninteressant oder nur als zusätzlicher Wasserreserwuar zu gebrauchen. Passivkühler führen die aufgenommene Temperatur durch Konvektion ab.

31: Passiver oder aktiver Radiator-Der Unterschied!

Aktiver Radiator: Ein oder mehrere Lüfter bauen einen Luftstrom durch die Lamellenkonstruktion des Radiator auf. Dieser Luftstrom aus kalter Luft nimmt an den Radiatorenlamellen die Wärme auf und transportiert sie aus dem Gehäuse.
Aktive Radiatoren können innerhalb und auch ausserhalb des Gehäuse montiert werden.

Passiver Radiator: Wärmeaustausch durch Konvektion ohne Lüfter. Wie bei einem Heizkörper steigt an der Oberfläche des Radiators kalte Luft von unten nach oben und wird dabei erwärmt. Bei diesen Radiatoren ist eine große Profilierte Oberfläche nötig. Er kann nicht im Gehäuse montiert werden.


32: Interner oder externer Radiator-Der Unterschied!
Reine Ermessensfrage.Wo man eben den besten Platz für den Radi am/im Case findet.

Lüfter:

33: Lüfter?

Die Größe der Lüfter ist abhängig von der Radiatorengröße. Es gibt Radiatoren bei den 80´er Lüfter oder 92ér Lüfter montiert werden können und Radiatoren bei denen 120 Lüfter montiert werden. Es kommt also auf den Radiator an. Die Anzahl der Lüfter ist ebenfalls von Radiator zu Radiator unterschiedlich. Ob Single- Doppelt oder Trippel Radiator, entsprechend die max. Anzahl der zu verbauenden Lüfter.

34: Welche Lüfter sind geeignet?

Bei Lüftern sollte nicht auf den Euro geachtet werden. Die etwas Kostspieligeren haben zumeist eine Regelung inne und machen ein Herunterregeln der Geschwindigkeit auf ein erträgliches maß leicht.
Zudem sollte man darauf achten das die Lüfter, zu dem Radiator passen.


35: Was kann ich gegen zu laute Lüfter tun?

Die einfachste Methode ist sicher die Lüfter herunterzuregeln wenn sie regelbar sind.
Eine Alternative für alle anderen wäre die Lüfter auf eine niedrigere Voltzahl anzuschließen.


36: Blasender oder saugender Lüfter-Welche Montage ist besser?

Hier gehen die Meinungen auseinander, während ein blasender Lüfter für mehr Luftdurchsatz sorgt, verteilt ein saugender Lüfter den Luftstrom auf mehr Fläche und reduziert minimal den Geräuschpegel. Berichtet wird auch von Temperaturvorteilen, das kann aber nicht als Grundlage genommen werden.

Anschlüsse:

37: Anschlüsse und Gewinde?

Die verschiedenen Anschlussarten sind unter 39-41 näher erklärt.

38: Unterschied zwischen Metrischem oder Zoll Gewinde?


Das Metrische ISO Gewinde findet bei Wasserkühlungsanschlüssen kaum Anwendung. Mehrheitlich wird auf Amerikanisches Withworth-Rohrgewinde gesetzt. Hier werden zumeist G1/8 oder G1/4 Zoll hergenommen. Der Außendurchmesser von G1/8“ ist 9,73mm, der Kerndurchmesser (Bohrdurchmesser) ist 8,57mm. Der Außendurchmesser von G1/4“ ist 13,16mm, der Kerndurchmesser (Bohrdurchmesser) ist 11,45mm. Neben diesen findet man oftmals auch das artverwandte kegelige Rohrgewinde welches über eine Gewindekonik selbstdichtend ist. Diese Gewindeart wird vorzugsweise in Amerika eingesetzt

39: Die Schlauchtülle

Die erste und älteste Form des Anschlusses ist sicher die Schlauchtülle. Diese Anschlussart ist mit einer Selbsthemmenden Verrippung ausgestattet und wird zusätzlich mit Schlauchschellen oder ähnlichem gesichert.

40: Die Schlauchverschraubungen

Schlauchverschraubungen besitzen eine Konik über die der Schlauch geschoben wird. Mittels einer Überwurfmutter wird auf dieser eine Flächenpressung und somit ein garantiert fester halt des Schlauches erzeugt.
Diese Anschlüsse sind die Klassiker in der Wakü-Szene.

Wer ein System wirklich sicher betreiben will, kann immer zu diesen Anschlüssen greifen.
Passend für 10 mm und 8 mm Schläuche.


41: Die verschiedenen Steckanschlüsse (Push In, Plug and Cool, Lengris)

Die meisten dieser Anschlüsse sind mit einem Zangensystem ausgestattet. Der Schlauch wird eingeführt und durch zurückziehen wird die Zange geschlossen. Durch einen aufgesetzten Lösungsring der hineingedrückt wird, kann man diese Verbindung lösen. Wenn man alles richtig macht kann man diese Anschlussart als sicher betrachten. Entwickelt wurde dieses System ursprünglich jedoch für die Pneumatik und findet einen Anwendungsbereich von bis zu 10 Bar. Mit zunehmenden Druck im System sorgt die Zange durch ihren Aufbau für festeren Halt.

42: Sind Winkel und Verbinder hinderlich für den Durchfluss?

Ja, jede Strömungsungünstige Kanalform sorgt für eine Verwirbelung und damit für eine gegenläufige Kraft die die Strömungsgeschwindigkeit verringert.


Schläuche:

43: Wozu Schläuche für die Wakü?

Schläuche ? Klar, irgendwie muß die Kühlflüssigkeit ja durch die Komponenten der WaKü kommen. Was bietet sich da besser an als Schläuche?

44: Der Silikonschlauch

Eigenschaften : Temperaturbeständig von -60 bis +200° C
Dauerelastisch, alterungsbeständig, UV-beständig, weitestgehend Chemieresistent, ohne Weichmacher daher keine Weichmacherwanderung.
In vielen Farben erhältlicher Schlauch der sich durch relative Verformfestigkeit auszeichnet.
Für Wasserkühlungen bedingt zu empfehlen da er nicht resistent gegen alle Chemikalien ist, die derzeit dem Wasser beigemengt werden.


45: Der PVC-Schlauch

Eigenschaften: Temperaturbeständig von -10 bis 60° C, höchst Chemiebeständig, gute dielektrische Eigenschaften, recht enge Biegeradien möglich.
PVC ist eigentlich ein Hartkunststoff der durch Zugabe von Sog. Weichmachern Elastizität erfährt.
Dieses ist aber auch der einzige negative Punkt, da der Weichmacher dazu neigt sich im laufe der Zeit auszuspülen (Weichmacherwanderung). Dieses macht sich aber nur durch ein austrüben nach längerer Zeit bemerkbar und hat keinen Einfluss auf die Verwendbarkeit. Im Allgemeinen ist diese Schlauchart die Empfehlenswerteste für Waküs.


46: Der PUR-Schlauch

Eigenschaften: Temperaturbeständig von -35 bis+50°C
Gutes Rückstellungsvermögen, hohe Zerreisfestigkeit, bedingt Chemiebeständig, keine engen Biegeradien möglich.
Dieser Schlauch findet Anwendung bei Steckverbindungen, kann aber auch bei Verschraubungen genutzt werden.


47: Welche Schlauchgrößen gibt es?

Am gängigsten ist wohl Schlauch mit 8mm Innendurchmesser, aber auch Schläuche mit 6mm Innendurchmesser sind absolut funktionell. Den Durchsatz einer Wasserkühlung bestimmt sowieso der kleinste Querschnitt im System und der liegt fast immer noch unter 25mm².

48: Wie kann ich den Biegeradius des Schlauchs verringern?

Wenn der Schlauch aufgrund seiner Steifigkeit droht einzuknicken hilft oftmals nur ein Winkelverbinder. Bei weichen Schläuchen tut eine Knickschutzfeder bedingt ihren Dienst. Die einfachste Lösung kann ein Kabelbinder darstellen der einfach im Bereich des Knickes angebracht wird.

Ausgleichsbehäter:

49: Vorteile eines Ausgleichsbehälter (AGB), Wassertank?

Während dem Betrieb sollte der Wasserkreislauf gut entlüftet werden. Dieses kann durch ein T-Stück (vornehmlich an der höchsten Stelle des Kreislaufs), oder komfortabler durch einen Ausgleichsbehälter geschehen kann. So gelangen die Luftblasen aus dem System, das Pumpengeräusch nimmt ab und die Kühlleistung verbessert sich geringfügig.
Ein Ausgleichsbehälter ermöglicht ein erheblich komfortableres Befüllen und Entlüften des Kreislaufes.
Hier entscheidet ihr euch am besten nach dem Aussehen oder welcher Behälter am besten in euer System passt.
Auch lässt sich mit ein klein wenig Aufwand selbst eine günstige Alternative herstellen.


50: Funktionsweise eines Ausgleichbehälter?

Der Ausgleichbehälter fungiert als Wasserreservoir und hat die Aufgabe einen ausreichenden Wasservorrat zu beinhalten und im System enthaltene Luft aufzunehmen.

51: Brauche ich überhaubt einen Ausgleichsbehälter?

Ein AB ist nicht zwingend notwendig, vereinfacht aber eine Befüllung oder ein nachfüllen. Zudem sind Ausgleichsbehälter im allgemeinen recht ansehnlich und machen eine Wakü Wartungsfreundlicher.

52: Sollte der AGB am höchsten Punkt im System montiert sein?

Nein, das ist nicht notwendig. Der AB kann an jeder Stelle montiert werden die zumindest höher als die Pumpe liegen sollte. Beim Nachfüllen sollte nur darauf geachtet werden das die Pumpe läuft, und der AB sollte absolut dicht zu verschließen sein.
Wenn der AB an der höchsten Stelle angebracht ist, kann man ihn auch ohne Pumpenbetrieb öffnen.


53: Kann man den AGB wärend des Betriebs öffnen?

Ja, der AB sollte aus Sicherheitsgründen immer im Pumpenbetrieb geöffnet werden.

Kühlflüssigkeit:

54: Welche Kühlflüssigkeit ist für die Wakü am geeignetsten?

Destilliertes Wasser, ist erste Wahl, Leitungswasser oder ähnliches sollte vermieden werden.
Es kann unter gewissen Umständen auch zu Leitungswasser gegriffen werden,wenn ein Wasserzusatz beigefügt wird,der dies erlaubt. Zb. Innovatek Protect IP Pro.


55: Warum Destilliertes Wasser?

Destilliertes Wasser wird extra gefiltert und gereinigt sowie entionisiert.
Somit bleiben Kalk und Algenbildung draus, denn sowas macht sich nicht gut in einem Kühlkreislauf, es verringert die Kühlleistung bzw. verstopft Kühler, Pumpe und sonstiges.


56: Wie oft sollte man die Kühlflüssigkeit wechseln?

Man sollte das Wasser ein bis zweimal im Jahr wechseln, mehr sollte nicht nötig sein.

57: Korrosion in einer Wakü?Wie kann das passieren?

Unter Korrosion versteht man die (unerwünschte) Reaktion von Materialen mit Stoffen aus der Umgebung.Im elektrochemischen Sinn handelt es sich bei Korrosion vor allem um Redoxreaktionen von Metallen unter dem Einfluss von Wasser, Salzlösungen, und Säuren, sowie zwischen unterschiedlichen Metallen.

58: Vertragen sich Alu und Kupfer in einem Kreislauf?

Es kann zu Elektrochemischer Korrosion führen, wenn ein direkter Kontakt der verschiedenen Materialien besteht. Dieses wird eingedämmt wenn ein Korrosionsschutz verwendet wird..
Sobald man einen verwendet, sollte die Kühlermischung aus Alu und Kupfer kein Problem darstellen.


59: Was ist ein Korrosionsschutz, und wozu dient er?

Ein Korrosionsschutz, schützt wie der Name schon sagt gegen Korrosion, zudem verhindert es mögliche Algenbildung im Wasser.
Man sollte im jedemfalle so einen Schutz verwenden um mögliches zu verhindern.


Sonstige Fragen, rund um die Wasserkühlung:


60: Die vernünftigste Reihenfolge der Kühler selbst(CPU, NB, VGA)?

Die vernünftige Reihenfolge gibt es eigendlich nicht, da sich das Wasser pro durchlauf um max 0,5° erwärmt und es real wenig ausmacht zu verschlauchen wie es am besten passt.
Am sinnigsten ist es evtl. die größten Wärmequellen direkt nach dem Radi anzuschließen. Also AB-Pumpe-Radi-Cpu-Vga-Nb-AB.


61: Können die Kühler auch parallel verschlaucht werden?

Kann man machen, ist aber nicht sinnvoll, da man so den Durchfluss eines jeden Kühlers mindert.
Der Temperaturnachteil liegt zumeist über einer Reihenverbauung.


Wärmeleitpaste:

63: Funktionsweise einer Wärmeleitpaste

Im Prinzip könnte man annehmen, dass es reicht, einen CPU Kühler auf die CPU zu montieren, und er erledigt seinen Job. Unter Optimalbedingungen würde das auch gut funktionieren. Optimalbedingungen=Absolut plane Flächen der Komponenten. Das ist in der Praxis leider nicht gegeben. Meist besitzt auch der glattgeschliffenste Kühler sehr feine Unebenheiten auf der Kontaktfläche zur CPU, und die Oberfläche der CPU ist auch meist leicht „gekrümmt“. Wir sprechen hier nicht von Millimetern, hier geht es oftmals um Mikrometer und kleinere Einheiten. Nun funktioniert der Kühler zwar trotz dieser Unebenheiten, aber er kann seinen Job sehr schlecht erledigen, da die Kontaktfläche zwischen CPU und Kühler nicht optimal, und Luft bekanntlich ein sehr schlechter Wärmeleiter ist.

Jetzt kommt die Wärmeleitpaste zum Einsatz. Richtig angewendet füllt sie die Lücken zwischen CPU und Kühler. Im Vergleich zu Luft ist sie ein sehr guter Wärmeleiter. Dadurch, dass die Lücken jetzt mit Wärmeleitpaste gefüllt sind, wird die Wärme weitaus effektiver an den Kühler weitergeleitet.


64: Welche Wärmeleitpaste soll ich am besten nehmen?

Bei der Wahl der Wärmeleitpaste ist im Prinzip nur der Kühlerboden von Bedeutung. Das heißt umso besser der Boden (Plan und Poliert) umso weniger WLP wird benötigt. Solche WLP wie z.B. Arctiksilver haben meist Beimengungen von Metallstaub der sich aber aufgrund seiner größe übertrieben gesehen als Abstandshalter auswirkt. Im Allgemeinen haben WLP einen vergleichsweise schlechten Wärmeleitwert (7-10W/mxK) und sollte daher nicht zu großzügig aufgetragen werden. Als Vorteilhaft hat sich einfache Sillikonpaste erwiesen die keine Körnung besitzt und sich durch den Planen Kühlerboden gut verdrängen lässt.

65: Brauche ich bei einer Wasserkühlung überhaupt Wärmeleitpaste?
Wärmeleitpaste ist notwendig und kann nicht einfach weggelassen werden.

66: Gibt es Alternativen zur herkömmlichen Wärmeleitpaste?

Es kursieren zu dieser Frage die abenteuerlichsten Tests im I-net, wie zbs. Zahnpasta,Mayonaise,Gleitgel,ect.Von all diesen Alternativen sollte Abstand genommen werden,da sich die handelsübliche WLP bestens bewährt hat,und sicherlich jedem von uns seine Hardware so sehr am Herz liegt, das er die paar Euro für eine normale WLP gerne aufbringen wird.

67: Welche Wasserkühlung soll ich nur kaufen? (Kaufempfehlungen)

Diese Frage grundsätzlich zu beantworten ist schwer, ja nahezu unmöglich, da sie von vielen verschiedenen Faktoren abhängt.
- Da wäre das System, das verwendet wird.
- Die Vorlieben des jeweiligen Users.
- Die finanziellen Vorstellungen
- Die Ziele,die durch die Wakü erreicht werden sollen(OC,Geräuschlosigkeit,ect)
- Persönliche Ansprüche
- Interne oder externe Wakü
- ect.
Ausserdem ist durch die stetig wachsende Comunity der Computeruser der Markt für solche Produkte ständig am wachsen,was den Überbilck für einen Nichtkenner der Materie fast unmöglich macht.
Um diese Frage zu klären ist es am besten,wenn man sich vor dem Erwerb einer Wasserkühlung über seine Erwartungen klar wird, sein System kennt und sich im I-net über Foren, Tests, Mundpropaganda, ect informiert. Es gibt zu diesem Zweck zahlreiche Anlaufstellen.
Wir verweisen hierfür natürlich mit Stolz auf unsere eigene Hardwaresite " www.caseumbau.de " mit ihren informativen Test,die immer auf dem neusten Stand gehalten werden,und sind bei Anfragen jederzeit bereit in unserem Forum, Auskunft zu geben " http://www.caseumbau.de/forum/ "
Geeignet sind auch unsere Wasserkühlercharts, die jederzeit dem neusten Standart angepasst werden: http://www.caseumbau.de/index.php?page=c...7e72c72b017b059

Es würde uns freuen, auch euch bei eurer Kaufentscheidung beraten und unterstützen zu können.


68: Woher bekomme ich eine Wasserkühlung?

Komplette Sets oder einzelne Komponenten bekommst du in sehr vielen Shops und bei vielen Herstellern.

Hier welche die wir empfehlen können:

Hersteller:

www.Cool-Cases.org

www.Kailon.de

www.Alphacool.de

www.Innovatek.de

www.Heat-trap.de


Shops:

www.PC-Icebox.de

www.watercooling.de

www.Com-Tra.de


70 Physik der Wasserkühlung

Für den Bereich der Wasserkühlung kommen nur einige wichtige Bereiche in Betracht, nachfolgend wird sich aus diesem Grunde darauf beschränkt.

71 Strömungslehre

Unter einer Strömung versteht man die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen.
Jedes Teilchen einer Strömung hat in jedem Augenblick eine in Betrag und Richtung bestimmte Geschwindigkeit. Den eingenommenen Raum bezeichnet man als Strömungsfeld. Zur Kennzeichnung der Geschwindigkeitsrichtung der Teilchen benutzt man Stromlinien. Wenn die Stromlinien über längere Zeit ihre Form behalten bezeichnet man dieses als Stationäre Strömung.
Sieht man jetzt von mal von innerer Reibung oder Wirbelbildung ab, spricht man von einer idealen Strömung.
Strömungen mit innerer Reibung aber ohne Wirbelbildung bezeichnet man als laminar.
Die innere Reibung ist eine Folge der Kraftwirkung zwischen den Molekülen. Man beobachtet sie nur im Inneren des Strömenden Mediums zwischen benachbarten Flüssigkeitsschichten verschiedener Geschwindigkeit.
Oberhalb der so genannten kritischen Geschwindigkeit geht eine laminare in eine turbulente Strömung über. Es entstehen Wirbel und damit Kräfte die entgegen der Bewegungsrichtung wirken.
Diese Tatsache machen sich alle neueren Mikrostrukturkühler neben anderem zu nutze um die laminare Grenzschicht zu minimieren. Diese entsteht durch sog. Adhäsion d.h. der Zusammenhang der Moleküle zweier Körper( Wasser und Kühlerwand) hervorgerufen durch die gegenseitige Anziehungskraft. Wenn man in der Betrachtung sich etwas von der Kühlerwand entfernt, wirkt zusätzlich die Kohäsion d.h. der Zusammenhang der Moleküle eines Körpers (Wasser).
In einem gewissen Abstand wird diese Schicht bedingt durch das Fließen des Wassers aufgebrochen.
Es erscheint einleuchtend das diese Grenzschicht bedingt durch die Bewegungsarmut der Moleküle die Wärme verhältnismäßig schlecht abführt. Also versucht man die Fliessgeschwindigkeit (den Volumenstrom) zu steigern um diese Schicht zu verringern.
In der Mechanik gilt, Ein Volumenstrom ist die Flüssigkeit die einen Querschnitt (Rohr o.Ä.) in einer gewissen Zeit passiert. Die Kontinuitätsgleichung sagt, wird der Querschnitt reduziert erhöht sich die Geschwindigkeit. Dieses Funktioniert natürlich nur solange wie der Pumpendruck dieses zulässt da Wasser wie in unserem Fall, einer verhältnismäßig großen Verjüngung, komprimiert werden muss.
Einfach geschlussfolgert, ist es eine Tatsache dass ein höherer Pumpendruck für einen höheren Volumenstrom sorgt. Ein höherer Volumenstrom sorgt wiederum für eine Verkleinerung der laminaren Grenzschicht.


72 Wärmelehre

Die Wärmelehre (Thermodynamik) baut auf den Gesetzmäßigkeiten der Mechanik auf.
Es wird unterschieden zwischen dem Wärmezustand (der Temperatur) eines Körpers und der Wärmeenergie (Wärmemenge). Letztere unterliegt wie alle Energieformen dem Energieerhaltungssatz.
Änderungen der Temperatur und Zufuhr oder Abgabe von Wärmeenergie sind nicht dasselbe.
Grundsätzlich gilt zu wissen: Die Temperatur eines Körpers ist ein Maß für die mittlere Bewegungsenergie je Molekül (Kinetische Wärmetheorie).
Viele physikalische Größen sind temperaturabhängig:
Das Volumen jedes Körpers nimmt in der Regel mit wachsender Temperatur zu,
Der spezifische Widerstand steigt bei Metallen mit wachsender Temperatur, bei Halbleitern sinkt er dagegen.
Viele Stoffkonstanten (Materialwerte) sind Funktionen der Temperatur (spezifische Wärmekapazität, Ausdehnungskoeffizient usw.)

Die Einheit der Temperatur ist im Internationalen Einheitssystem eine Basisgröße und wird in Kelvin (K) angegeben.
Wärmeenergie hingegen ist wie mechanische Energie eine spezielle Energieform und wird in Joule angegeben.
Als Grundlage zur Wärmeenergie oder auch Wärmemenge gilt, die zur Erwärmung eines Körpers notwendige Wärmemenge ist proportional der Masse eines Körpers und der zu erzielenden Temperaturdifferenz. Der Faktor wird als spezifische Wärmekapazität bezeichnet sie ist nicht konstant sondern Temperaturabhängig.
Wärmetransport:
Bei allen Arten des Wärmetransports gilt immer dass die Transportrichtung der Wärmeenergie von der höheren zur tieferen Temperatur verläuft. Dieses nennt man Wärmeströmung oder auch Konvektion. Dabei kann dieser Vorgang an ein Medium gebunden sein und mit Hilfe von äußeren Kräften (Pumpe, Lüfter) erzwungen sein. Bei der sog. freien Konvektion (Passivradiator) steigt warme Luft nach oben weil sie von Kalter umgeben ist.
Wärmeleitung:
Bei der Wärmeleitung wird Wärmeenergie innerhalb eines Körpers weitergeleitet. Wo eine höhere Temperatur ist, besitzen die Moleküle eines Körpers mehr Energie und übertragen einen Teil auf die Nachbarmoleküle geringerer Energie. Dieses führt zum Abbau der Temperaturdifferenz sofern sie nicht durch Wärmezufuhr an der wärmeren Stelle und Wärmeabgabe an der kälteren Stelle aufrechterhalten wird (Das ist im Kühler und im Radi der Fall). Die Leitung wird dann als stationär bezeichnet wenn die Temperaturdifferenz (Delta T) konstant ist. Im falle unserer Wakü spricht man unter anderem vom Wärmeübergang, der nichts anderes bedeutet das ein flüssiger Körper Temperatur von einem festen Körper übernimmt oder an ihn abgibt.


Noch Fragen :hmm

Makaveli

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2

Mittwoch, 6. April 2005, 19:44

RE: Wakü-FAQ

Nicht gut was wir gemacht haben :hmm :schlaf


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krueml_

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3

Mittwoch, 6. April 2005, 19:47

doch.. nur die grüne schrift wird auf dauer echt anstrengend für die augen :kaese :P :P

ne.. echt klasse arbeit.. :respekt

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5

Donnerstag, 7. April 2005, 14:16

Wow, schön gemacht! :streichel Auch das Formular mit weiteren Fragen ist gut gelöst!


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Bill Gates, 1981

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krueml_

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6

Donnerstag, 7. April 2005, 20:29

bin aber mal gespannt, wann hier im forum genau diese fragen, die dadrin beantwortet werden, gefragt werden.. könnte mir schon vorstellen, wer sowas fragen könnte :--D

eightballeight

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7

Donnerstag, 7. April 2005, 20:51

mal so eine frage am rande was bedeute K-WERT :--D :--D

scherz! ist echt gut gelungen!! Besonders das Formular! Hat bestimmt sau lange gedauert die ganzen Bild zu finden bzw einzugliedern in den jeweils richtigen Artikel!

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Der Thread rund um mein Cases gibs hier

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8

Freitag, 8. April 2005, 19:41

:respekt

Genial und auf den Punkt alles, was man wissen muss.

Danke an euch, für die doch ziemlich zeitintensive Arbeit.

9

Freitag, 8. April 2005, 21:31

THX, das war auch ein härtetest für skype und den neuen msn messenger, den wir noch als betaversion hatten (ring-funktion ist :geil ).
aber es hat richtig spass gemacht und solche aktionen werden wohl noch öfters laufen.:D

Powerslave

unregistriert

10

Sonntag, 8. Mai 2005, 20:47

RE: Wakü-FAQ - eure Meinungen/Anregungen

Hallo,

recht gut geschrieben die ganze Sache aber ein paar sachen muss ich hier einfach mal loswerden.

1. unter Punkt 11


11 Ist das abschirmen der Pumpe von Nöten?

Ja und Nein! Festplatten oder andere Komponenten in PC reagieren nicht auf das Magnetfeld der Pumpe.
Ein solcher Fall ist uns auch nicht bekannt.

Wir haben mehrere Tests mit Festplatten unternommen Ab 120 GB und mehr und diese Festplatten auf den Handelsüblichen Pumpen (Eheim 1046,1048, Hydor usw) abgelegt mit dem Effekt, das das Festplattenbios durch die EMF Abstrahlung gelöscht wurde. Dies konnte von dem Festplattenhersteller nach einer Prüfung bestätigt werden.
Also hier ist Vorsicht geboten.


2. Unter Punkt 20

20: K-Wert-Was bedeutet das?

Warum schreibst du nicht sofort Delta-T dies ist in der Thermodynamik die korrekte Bezeichnung für den Temperaturunterschied. K steht großgeschrieben nämlich für Kelvin. Das kleine k kommt aus der Bauphysik und gibt den Dämmwert eines Bautteils z.b. ein Fenster an.


3. unter Punkt 41

41: Die verschiedenen Steckanschlüsse (Push In, Plug and Cool, Lengris)

Die meisten dieser Anschlüsse sind mit einem Zangensystem ausgestattet. Der Schlauch wird eingeführt und durch zurückziehen wird die Zange geschlossen. Durch einen aufgesetzten Lösungsring der hineingedrückt wird, kann man diese Verbindung lösen. Wenn man alles richtig macht kann man diese Anschlussart als sicher betrachten. Entwickelt wurde dieses System ursprünglich jedoch für die Pneumatik und findet einen Anwendungsbereich von bis zu 10 Bar. Mit zunehmenden Druck im System sorgt die Zange durch ihren Aufbau für festeren Halt.

Von Steckanschlüssen ist abzuraten. Die mir vorliegenden Informationen von Herstellern der verschiedensten Steckanschlüsse besagen alle, das ein Einsatz von Wasser als im Schlauch befindliches Medium eine jeweilige Herstellergarantie auf Dichtheit auschließt. Dies bedeutet wenn die Hersteller mir nichtmal schriftlich zusichern können, das diese Anschlüsse 100% dicht sind dann lasst besser die Finger davon. Schraubanschlüsse sind einfacher und auch beim Einsatz von Wasser 100% dicht.


4. Zum Ausgleichsbehälter ist noch zusagen, das die Hauptaufgabe darin besteht Druckschwankungen bedingt durch die Temperaturunterschiede im System aufzunehmen.

MFG

Powerslave

11

Sonntag, 8. Mai 2005, 21:01

Könnte das bei mir der Fall sein???? Das mit dem Festplattenschrott wegen Magnetstrahlung...
Ich hab genau heute meine Eheim 1046 in mein Case gebaut, und jetzt kann ich kein Windoof mehr aufspielen.
Der Bildschirm bleibt hängen, nachdem die ganzen Treiber und Controller von der XP-CD geladen wurden.
Da is dann ein weißes Strichlein links oben am Bildschirm, der rest ist schwarz?
Pleez answer

Rop

Powerslave

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12

Montag, 9. Mai 2005, 21:04

Hi,

es könnte das Problem sein ich würde mal die Pumpe weit genug vom gehäuse wegstellen und es mit einer funktionierenden Festplatte versuchen.
Die Abstrahlungen der Pumpe können auch das Mainboardbios löschen sowie den Datenstrom in den IDE Kabeln stören.

mfg

Powerslave

obdi

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13

Montag, 9. Mai 2005, 22:29

mist ich habs to late gesehen:
Hersteller fehlt ganz klar www.aqua-computer.de man darf nicht vergessen das sie sehr beliebt im ausland sind und auch in deutschland
fast jeder hat so einen ab von denen also im shuttle bau oder auch high towern oder normalen cases!!!
ich find ac is die beste firma in deutschland in sachen aqua kühlung ich persönlich hatte auch schon eine von denen und das war das beste was es gibt bessere quali gibt es nirgendwo

Muehre

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14

Montag, 9. Mai 2005, 22:45

Ok aqua-computer hat gefehlt, zum Rest wird Blasko was posten.

PS: aqua-computer Produkte: 1-2 Service: 5-6

15

Montag, 9. Mai 2005, 22:47

@ Powerslave,
zunächst willkommen im modderforum,

zu deiner kritik, die übrigens recht sachlich gehalten ist, da hab ich schon andere gelesen.....

wer ist "wir" :hmm
da du dieses so ansprichst, glaube ich dass es da leute gibt, die einigen sachen recht ausführlich auf den grund gehen. neugierigichbin :--D

zum K-Wert, da haben wir uns gedanken gemacht, wie wir dieses einfach rüberbringen können. da es nichts anderes als eine differenztemperatur ist, haben wir das auch so in der FAQ beschrieben.
du hast vollkommen recht mit deiner definition des K-Wertes, aber wenn ich die temperaturen in der rechnung mit °C einsetze, warum kommen dann als einheit für das ergebniss Kelvin ( K ) raus :hmm
die temperaturen werden üblicherweise mit °C eingesetzt - da müsste es nach meinem kleinen mathematischen verständniss auch die einheit °C für das ergebniss stehen bleiben. 5 € - 3 € ergeben ja auch nicht 2 $ :D

in freudiger erwartung auf antworten.....

16

Dienstag, 10. Mai 2005, 08:35

Die Geschichte mit dem K- Wert ist so ne Sache, ich hatte ja auch schon versucht zu erläutern das K= Kelvin eigendlich die Internationale Basiseinheit darstellt. °C hingegen gibbet nicht überall oder nur bei uns.
Die gleiche nummer ist z.b. Zentner gibts auch nur bei uns...
Aus der Physik hingegen ist mir keine Formel bekannt die mit °C arbeitet.
Kurz gesagt Delta T: Kelvin = K; °C = K; Grd(Grad) = K

Nur am Rande gibts in Sachen Temperatur noch so lustige Dinge wie degree Rankine = °R =5/9 K oder degree Fahrenheit = °F .....nur um die Verwirrung perfekt zu machen. :ups :sorry :lol

Powerslave

Anfänger

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17

Mittwoch, 11. Mai 2005, 21:57

Zitat

Original von Olli
Die Geschichte mit dem K- Wert ist so ne Sache, ich hatte ja auch schon versucht zu erläutern das K= Kelvin eigendlich die Internationale Basiseinheit darstellt. °C hingegen gibbet nicht überall oder nur bei uns.
Die gleiche nummer ist z.b. Zentner gibts auch nur bei uns...
Aus der Physik hingegen ist mir keine Formel bekannt die mit °C arbeitet.
Kurz gesagt Delta T: Kelvin = K; °C = K; Grd(Grad) = K

Nur am Rande gibts in Sachen Temperatur noch so lustige Dinge wie degree Rankine = °R =5/9 K oder degree Fahrenheit = °F .....nur um die Verwirrung perfekt zu machen. :ups :sorry :lol



Tachi
Temperaturdifferenz und Temperatureinheit sind doch 2 völlig verschiedene Bereiche

Kurz gesagt Delta T: Kelvin = K; °C = K (Wie jetz Grad gleich Kelvin)

also ich habe genug Formeln aus der Wärmübertragung gefunden wo ich°C eingeben muss . Also wenn ich recht überlege finde ich in meinen Gesamten Formelsammlungen zur Thermodynamik nur °c werte (sind ja in Deutschland)

ich weis das Thema ist schwer son nen paar newbies in nem Forum klar zu machen aber genau die gleichen Sachen haben schon andere in diversen Fachzeitschriften gebracht. Ich sach nur : "eyh mann je langsamer das Wasser durch meinen Kühler strömt desto mehr Wärme muss das Wasser doch aufnehmen" buha wenn ich sowas höre.

nichts desto trotz meine ich eine gute FAQ-Seite (gibts wirklich nur selten)
und ich glaube den Kiddis ist das wirklich egal mit dem K-Wert.

:)


gruß

Powerslave

18

Donnerstag, 12. Mai 2005, 10:54

Zitat

Original von Powerslave

Kurz gesagt Delta T: Kelvin = K; °C = K (Wie jetz Grad gleich Kelvin)

also ich habe genug Formeln aus der Wärmübertragung gefunden wo ich°C eingeben muss . Also wenn ich recht überlege finde ich in meinen Gesamten Formelsammlungen zur Thermodynamik nur °c werte (sind ja in Deutschland)



Jo stimmt, bei einem Differenzwert kann man das so sagen, K=°C

Erläuterung:

20°C= 293,15K
30°C= 303,15K

Differenz bei beiden Werten =10

In deiner Formelsammelung wird sicher, ganz sicher, nicht °C verlangt sondern eine Temperaturangabe. Ob du die in K oder °C machst, bleibt dir überlassen ;)
Aber du hast natürlich recht, wir sind in Deutschland.... und müssen uns der Physik nicht beugen :dafür

Frostbeule

unregistriert

19

Sonntag, 17. Juli 2005, 15:52

Klar, ob °C oder K, ist echt egal. Aber ich glaube jeder von uns kann sich unter °C eher eine Temperatur vorstellen als unter K. Von daher finde ich es naheliegend auch °C zu verwenden. Abgesehen davon ist das nunmal ne Einheit, die allgemein in Deutschland verwendet wird und die meiste WaKü Hardware, sowie die meissten Seiten die sich mit sowas befassen sind nunmal deutsch. Von daher ist es meiner Meinung nach unsinnig, K zu benutzen.


Die FAQ find ich schon super so, allerdings könnte man die bestimmt nochmal probelesen, denn die Rechtschreibfehler pro Absatz sind schon beachtlich (nicht persönlich nehmen^^). Ein korrekt geschriebener Text macht eher den Eindruck einer professionellen Beratung.

(Meine Rechtschreibfehler zählen nicht, bitte nicht drauf hinweisen)

20

Montag, 22. Mai 2006, 23:18

mein Senf dazu

Hallo Forum,

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu den FAQ, die es mir erlaubt haben, mich mit dem Thema Wasserkühlung eines Computers näher zu befassen.

Allerdings möchte ich aus meiner Erfahrung mit Industrie-Kühlanlagen mal meinen Senf dazugeben:

zu 1: Wichtig ist doch, dass man die Verlustleistung der im PC verbauten Komponenten wegbringt. Und das geht mit Wasser besser als mit Luft. Deswegen halte ich einen internen Radiator maximal für die zweitbeste Lösung. (siehe auch Punkt 32)

zu 5: Wichtig ist, dass alle Komponenten ein CE-Kennzeichen haben. Das zeigt die konformität mit den EG-Richtlinien, und ist Voraussetzung dafür, ein "Produkt in den Verkehr zu bringen".

zu 8: Der Durchsatz einer Pumpe wird von dem der Pumpenkennlinie und dem Gesamt-Druckverlust im System bestimmt. Der Gesamt-Druckverlust errechnet sich aus der Summe aller Einzeldruckverluste. (Siehe auch Punkt 42 Euerer FAQ) Bei den hier verwendeten Kreiselpumpen ist der Durchsatz umso höher, je geringer der Gesamt-Druckverlust des Systems ist.
Man braucht also bei der von Euch bevorzugten Reihenschaltung der Komponenten für mehrere Strukturkühler eine Pumpe mit einem höheren Druck. Der wird allerdings von Pumpen mit höher Nominalfördermenge auch aufgebracht.

zu 18: Das bezweifle ich. Es ist einfacher, eine kompakte Anlage zu montieren, als sich aus verscheiedenen Komponenten eine "zusammenzustricken.

zu 20: So einfach ist das mit dem K-Wert nicht.
Er ist die übertragene Wärmeleistung P geteilt durch die Übertragungsfläche A geteilt durch die thermodynamische Mitteltemperatur dtm. Als Formel:

P/(A*dtm)

Die thermodynamische Mitteltemperatur ist, wenn man die Umgebungstemperatur und die CPU-Temperatur als konstant annimmt,
die Temperaturdifferenz über den Kühler auf der Wasserseite.

zu 49: Hier verweise ich auf das Posting von Powerslave.

zu 71: Wirklich wichtig für den Anwender ist das nicht. Es gilt das unter 8 gesagte. Ein Fehler ist jedoch drin: Strömungen mit einer Reynolds-Zahl unter 2300 sind laminar, darüber turbulent. Weiere Infos gibt's durch googlen. Wichtig ist die Kontinuitätsgleichung: Der Wasserstrom ist bei Reihenschaltung in jeder Komponente gleich hoch. Ich würd jedoch ne Wasseranlage mit einer Geschwindigkeit in den Schläuchen von max. 3 m/s auslegen. Das ist bei 600 l/h und einer lichten Weite von 10 mm gegeben.

zu 72: gestrichen; überarbeitete Version folgt.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag keinem auf die Füße trete, und würde mich freuen, wenn der eine oder andere satz einzug in die FAQ fände.

mfg Holmes :_2
X-Operating-System: Debian GNU/Linux 3.1 (Kernel 2.6.8-2-k7)
http://www.debian.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »holmes« (23. Mai 2006, 08:46)


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