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NZXT Lexa Redline
 
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Zu kaufen bei: Caseking


Dieser Testbericht wurde im Vor 2009 veröffentlicht.

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Nimmt man die Plastikfront ab, so offenbart sich das blanke Metall-Gerüst. Man sieht auch den in der Front integrierten 120mm-Lüfter welcher über einen Staubfilter verfügt. In der Plastikfront ist dementsprechend eine breite Öffnung an der Unterseite, damit der Lüfter auch genügend Luft angesaugt bekommt.


Das NZXT Lexa verfügt insgesamt über vier mitgelieferte Lüfter, von denen zwei beleuchtet und sich am Seitenteil sowie an der Rückseite des Gehäuses befinden. Sie dienen nicht nur der Be- und Entlüftung der Hauptkomponenten, sondern auch der korrekten Ausleuchtung des Gehäuse-Innenraums in rot. Ein unbeleuchteter 80mm-Lüfter befindet sich im Deckel des Gehäuses und ein weiterer, 120mm-Lüfter wie gesagt in der Front.

Am Boden des Gehäuses ist ein Loch inklusive Staubfilter für einen 80mm-Lüfter vorhanden, für den allerdings kein Lüfter mitgeliefert wird. Alle mitgelieferten Lüfter sind sehr geräuscharm und fallen im 12V-Betrieb nur sehr leicht auf. Störend ist hier, dass keiner der mitgelieferten Lüfter über ein Signalkabel verfügt. So kann die Drehzahl nicht ohne weitere Modifikationen abgelesen werden und auch der Betrieb mit einigen Lüftersteuerungen könnte problematisch werden.


Das Gehäuse ist für ATX und Micro-ATX-Mainboards ausgelegt. Für diese ist im Mainboard-Bereich genügend Platz vorhanden. Einzig und allein der Einbau des Mainboards würde aufgrund des fehlenden Mainboard-Trays etwas unkomfortabel sein, aber keines Falls schwierig. Die Löcher für die Abstandhalter sind gewohnt mit Gewinden ausgestattet und alle mainboardspezifisch beschriftet.
Der Festplattenkäfig, der an das Gehäuse festgenietet ist, bietet Platz für 5 Festplatten. Er ist um 90° gedreht und steht somit seitlich direkt im Luftstrom des Frontlüfters. Damit auch genügend Luft durchkommt ist der Käfig mit Löchern versehen, die gleichzeitig als Schienen für die schraubenlose Befestigung der HDDs im Käfig fungieren.


Bis zu sieben Erweiterungskarten können in das Gehäuse verbaut werden, vorausgesetzt das Mainboard bietet dementsprechende Slots. Die Karten können auf Wunsch mit Schrauben oder auch durch einen schraubenlosen Hebelmechanismus befestigt werden.

Die Seitentür verfügt über ein Sichtfenster aus Plexiglas, welches bei der Lieferung beidseitig durch Folien geschützt ist. Einmal abgezogen kann man klar durch die Scheibe hindurch sehen. Einziges Problem ist hier, dass die Schutzfolien schon vor dem verschrauben der Plexiglasscheibe mit dem Aluminiumrahmen auf der Scheibe aufgeklebt sind. So bleiben beim einfachen Abziehen der Schutzfolien unschöne Folienreste an den Rändern übrig. Das Seitenfenster bietet einen guten Einblick ins Gehäuse und ist auch das zweite Highlight des NZXT-Lexa. Ab Werk ist zudem wie schon erwähnt ein rot leuchtender 120mm-Lüfter an der Seitentür verbaut. Das ganze wird abgerundet durch verchromte Bauteile, die das Seitenfenster elegant hervorheben. Zudem kann die Seitentür auch abgeschlossen werden. Zwei individuell gefertigte Schlüssel befinden sich im Lieferumfang.

An der Rückseite des Gehäuses ist eine Konstruktion angebracht, die mehrere Aufgaben erfüllt. Zum einen dient sie dazu, zusammen mit der gewölbten Front die Symmetrie zu bilden. Zum anderen ist dank des Gitters ein gewisses Kabelmanagement gewährleistet. Das Gitter soll dazu dienen, die Kabel ordentlich vom Rechner zur Stromquelle zu legen.

Das Gitter ist zusammen mit den beiden Seitenteilen an das Gehäuse geschraubt. Zum Lösen eines Seitenteils müssen so theoretisch alle Schrauben gelöst und das Gitter entfernt werden. Es reicht aber auch einfach, die Schrauben auf einer Seite zu lösen, das Gitter leicht hochzudrücken und die Tür zur Seite zu schieben. Wer das Gitter nicht benötigt kann es auch einfach entfernen. Das Gitter ist mehr etwas fürs Auge um die Symmetrie aufrecht zu erhalten.
Das gesamte Gehäuse steht auf 4 Standfüßen, die alle Teil der gebogenen Front bzw. der Rückseite sind. Sie sind dadurch gleichzeitig äußerst stabil und unauffällig, da sie direkt mit den gewölbten Bauteilen abschließen. Gummi-Noppen verhindern effektiv ungewolltes Verrutschen des Gehäuses.

Der Einbau der Hardware ist sehr komfortabel und ging dank den schraubenlosen Montagemöglichkeiten schnell von statten. Zum Einbau der Laufwerke (5 ¼, 3 ½ sowie Floppy) müssen nur die mitgelieferten Schienen an die Bauteile montiert werden. Anschließend werden sie in die dafür vorgesehenen Käfige geschoben bis sie einrasten. Einmal drinnen sind sie einerseits sicher für den Transport befestigt, können andererseits aber auch schnell wieder entnommen werden. Auch Peripheriegeräte wie Lüftersteuerungen für den 5 ¼“-Schacht können problemlos eingebaut werden, da die Schienen wahlweise auch fest mit den Laufwerken verschraubt werden können.

Das selbe Verfahren wird auch bei den HDDs angewendet. Da sich direkt vor dem Festplattenkäfig ein Lüfter befindet kann dieser ohne Bedenken voll bestückt werden. Insgesamt können bis zu 10 Festplatten verbaut werden.
Innen ist das Gehäuse sehr schön verarbeitet und macht einen äußerst hochwertigen und stabilen Eindruck, scharfe Kanten sucht man vergebens.
In solch kleinen Gehäusen stellt es sich oft als äußerst problematisch da, sauberes Kabelmanagement durchzuführen. Zwar können die Kabel so verlegt werden, dass sie den Luftstrom nicht mehr behindern, aber dies auch optisch ansprechend durchzuführen gelingt nicht immer. Damit es dennoch einigermaßen gelingt liefert NZXT einige Kabelschellen mit, die beliebig im Gehäuse verklebt werden können.

Inhalt
Seite 3 - Interieur/Einbau
Seite 4 - Fazit
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Zusätzliche Testinformationen:

 
Direktlink:

Dieser Testbericht wurde im Vor 2009 veröffentlicht.         Autor: J.You                       





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