Shopping bei CaseKing
Caseumbau sponsored by:
Sponsored by intel

10 Jahres Gewinnspiel WM-Mod RSS Feed RSS Feed abonnieren




     

Bild

Xigmatek HDT-1283 Redsorpion
 
Zurück    Weiter
Aktuelle Seite: 2

Home Ausdrucken Google Suche Zu den Favoriten hinzufügen

Zu kaufen bei: Caseking


Dieser Testbericht wurde im Vor 2009 veröffentlicht.

Unbenanntes Dokument

Erst einmal wollen wir euch nun unsere Teststation vorstellen:

Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Firma X2-Cooling Systems Ltd. entwickelt. Unsere Aufgabe hierbei war die Erstellung und Konstruktion der Heizsimulanten ( DIE-Sim ) auf denen bei Tests die Kühler aufgesetzt werden.

Doch kommen wir zunächst einmal zu den einzelnen Spezifikationen der Teststation:

Die Teststation ist mit 4 Regelbaren Heizelementen bestückt die von 0-250 Watt belastet werden können.
Die Genauigkeit beträgt dabei ( +/- 0.015°C +0.0002t )
Dies wird durch die Benutzung von PT100 RTD Sensoren erreicht. Die Station kann mit bis zu 16 RTD Sensoren bestückt werden, weiterhin können 16 Standart Thermosensoren angeschlossen werden. Dann sind zusätzlich noch 8 Thermosensoren des K-Type anschließbar. Diese K-Type Sensoren zeichnen sich durch eine besondere Genauigkeit aus.

Ein weiterer Pluspunkt ist der integrierte Flow - Sensor. Über diesen Sensor werden Durchfluss und / oder Druckzustände bei Wasserkühlsystemen ermittelt. Hiermit kann man sehr schnell erkennen welche Durchflusseigenschaften oder Druckverluste im Wasserkühlkreislauf herrschen.
Die Station ist mit einen 4x20 LCD Display bestückt, an dem man einmal die eingestellten Werte, aber auch die Sensordaten der einzelnen Elemente ablesen kann. Unterhalb des Displays sind 3 Knöpfe über die man alle erforderlichen Parameter für den Test einstellen kann.
Die Teststation verfügt weiterhin über einen Ethernet und / oder einen USB Anschluss. Bei unserer handelt es sich um die USB Version.

Die Software die bei der Station zum Einsatz kommt ist sehr umfangreich aber dennoch sehr einfach zu bedienen.

Über die Software können alle Sensordaten ausgelesen, aber natürlich auch die Verlustleistung für die Simulanten eingestellt werden. Alle Daten werden in 1/s Abständen aufgezeichnet und können anschließend über die Exportfunktion als *csv Datei abgespeichert werden um diese anschließend mit Excel weiter zu verarbeiten. Die Zeitabständer der Aufzeichnungsfunktion können natürlich für den jeweiligen Test angepasst werden. Wir haben uns für einen 2/s Takt entschieden, da sonst die Datenmenge zu groß werden würde.

Die Aufgezeichneten Daten werden dann in den Internen Flashmemory der Teststation abgelegt und können dann später über den USB Anschluss an den PC zur weiteren bearbeitung übertragen werden.

LayoutLayout

LayoutLayout

Die Simulanten ( DIE-Sim ) sind einmal einem QuadCore / DualCore und einmal einer GPU nachempfunden. Hierbei wurde auf die exakte Maßeinhaltung wert gelegt. In den DIE-Sim's wurden 2 Bohrungen integriert. In der unteren der beiden Bohrungen ist die Heizpatrone positioniert und in der oberen Bohrung der Temperaturfühler. Dies wurde auch den aktuellen Gegebenheiten einer CPU mit Heatspreader nach empfunden.

Da der DIE-Sim in Schritten von 1 - Watt ( 0-250 Watt ) geregelt wird, kann man hier selbst extrem übertaktete CPU's simulieren. Selbst dann hätte man da noch Luft nach oben was die Verlustleistung betrifft.

Die Simulatoren sind aus 98% reinen Kupfer gebaut und wurden in einem Temperaturresistenten Material eingebettet. Der Simulant selbst wurde federnd gelagert und liegt immer mit einem Anpressdruck von 20 Kg am Kühler an. Erreicht wird dieses durch das Montagesystem des Jeweiligen Kühlers. Einzig Kühler deren Halterung diesem Druck nicht standhalten würden haben hier einen Nachteil. Dies wäre aber auch auf einem normalen Mainboard der Fall, Intel und AMD haben da ja eine Vorgabe geleistet. Wir haben uns für diesen Weg entschieden um den Fehlerfaktor Mensch bei der Montage auszuschließen.

LayoutLayout

Kommen wir nun zum Praxistest des Kühlers und schauen uns an wie er sich auf der Teststation geschlagen hat.

Getestet wurde mit einer Verlustleistung von 100 Watt. Wir haben uns für diesen Wert entschieden, da es bis auf 5 Watt einer Intel Quadcore 6600 CPU sehr nahe kommt. Diese hat eine Verlustleistung von 105 oder 95 Watt, je nachdem welches Stepping man erwischt.

Getestet wurde bei 3 verschiedenen Settings einmal mit 5 Volt, einmal mit 7 Volt und zu guter letzt mit 12 Volt.

Die angegebenen Werte in der untersten Tabelle zeigen das DeltaT des Kühlers an. Dieser Wert wird aus den Differenztemperaturen zwischen der Luft bzw. der Wassertemperatur und dem Heizelement errechnet.

 

Bei 5 Volt ist der Kühler nicht hörbar, allerdings hat er da auch ein DeltaT von 38,6°, bei 7 Volt ist der Kühler sehr leise und steigerte seine Leistung auf ein DeltaT von 25,6°. Das ist schon mal ein sehr beachtlicher Wert. Gerade wenn man bedenkt das wir ja mit einer Verlustleistung von 100 Watt arbeiten. Bei 12 Volt ist der Kühler aber deutlich hörbar, steigert dabei aber seine Leistung nochmals um 7,5° auf ein DeltaT von 18,1°. Ein Core2Quad 6600 produziert eine Verlustleistung von max.: 100 Watt und ist mit dem Xigmatek-RS1283 Redscorpion Luftkühler noch sehr gut zu kühlen. Selbst auf 5 Volt ist noch alles im grünen Bereich. Optimal wäre jedoch den Kühler mit 7 Volt zu betreiben, da er da das beste Verhältnis zwischen Lautstärke Leistung aufweist.

Kommen wir nun zum Fazit.....

Inhalt
Seite 3 - Praxistest

Seite 4 - Fazit

 

Zurück Zurück      Weiter Weiter

Zusätzliche Testinformationen:

 
Direktlink:

Dieser Testbericht wurde im Vor 2009 veröffentlicht.         Autor: T. Berg                       





Weitere Berichte aus dieser Kategorie, die Sie interessieren könnten:

Scythe Mugen 2
OCZ Gladiator Max CPU-Kuehler
Cooltek Coolforce 1
Scythe Katana 3