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Da die Kunden mittlerweile von vielen Herstellern einfach nur mit Schlagwörtern wie, " Watt, Effizienz und Anschlüsse" bombardiert werden, wollen wir hier mal den einen oder anderen Begriff etwas erläutern.
Die Zeiten haben sich nun mal geändert und der Markt der Netzteile wird immer schwerer umkämpft. Die Hersteller reagieren darauf indem sie die Kunden mit Features und Daten der Netzteile überschütten. Wichtige und wesentliche Aspekte werden da vom Kunden sehr schnell übersehen. Da wären zum einen die Effizienz, oder die wahre Leistung die an den einzelnen 12V Strängen abgegeben werden kann. Oder der Wirkungsgrad den ein Netzteil erreicht. Grade in einem Zeitalter wo der Energiepreise stetig ansteigen sollte man hier besonders darauf achten.
Wirkungsgrad:
Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von abgegebener Leistung ( P ab = Nutzen ) zu zugeführter Leistung ( P zu = Aufwand ). Die dabei entstehende Differenz von zugeführter und abgegebener Leistung bezeichnet man als Verluste oder genauer Verlustleistung.
Dies bedeutet das der Wirkungsgrad verwendet wird, um die Effizienz von Energiewandlungen , aber auch von Energieübertragungen zu beschreiben.
Verlustleistung:
Die Verlustleistung ( Pv = Verlustleistung ) gibt an wieviel Leistung in Netzteil eigentlich verloren geht und ist abhängig vom Wirkungsgrad. Bezogen auf die oben genannten Formeln ergibt sich daraus folgende Berechnung:
Hierzu ein kleines Beispiel:
Pv = Pzu - P ab
Pv = 200W - 100W
Pv = 100W
Die Verlustleistung ist eine doch sehr ernst zu nehmende Größe, da sie ausschlaggebend für die " verbratene Energie " ist, von der man außer " Abwärme " , " Stromkosten " und einen lauteren PC nichts hat. Die Energie die vom Netzteil aufgenommen wird, muss man ja letztendlich bezahlen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Umwelt aus, da die Energie ja erst einmal bereitgestellt werden muss. Im Klartext bedeutet das, dass Produkt der Verlustleistung die Wärmeenergie im Gerät ist und diese muss natürlich wieder abgeführt werden. Somit ist der Wirkungsgrad eine doch sehr ernst zu nehmendes und wichtiges Qualitätsmerkmal.
Billige Netzteile haben in der Regel einen schlechteren Wirkungsgrad als Geräte Namhafter Hersteller. Aber auch für überdimensionierte Netzteile gilt das gleiche, da die Effizienz doch sehr stark Lastabhängig ist und nicht konstant bleibt. Somit wäre ein billiges und überdimensioniertes Netzteil eine Katastrophe. Bei einer anzunehmenden Leistung eines PC mit guten Komponenten von 200 Watt würde das eine Stromaufnahme von 330 Watt aus dem Stromnetzt bedeuten, wenn das Netzteil eine Effizienz von 60 % hat. Bei einer Effinzienz von 80% wäre die Leistungsaufnahme aber nur bei 250 Watt. Das sind imerhin 80 Watt. Rechnet man das jetzt mal auf ein Jahr bei einer täglich 8 Std. Nutzung, wären das ganze 240 KWh / Jahr. Bei einem anzunehmenden Wert von 0,18€ pro KWh sind das ca.: 43,-€ die man in Form von Abwärme in den Raum pustet.
Effizienz:
Effizienz ist das Verhältnis eines in definierter Qualität vorgegebenen Ziels zu dem Aufwand, der zur Erreichung dieses Ziels nötig ist. Ein effizientes Verhalten führt daher wie auch ein effektives Verhalten zur Erzielung einer Wirkung, hält aber darüber hinaus den dafür notwendigen Aufwand möglichst gering (vergl. Ökonomisches Prinzip).
Die Testumgebung:
Gehäuse CoolerMaster Cosmos RC 1100 Lüfter 5x 120mm NorthQ CPU-Kühler Hyperflow Wasserkühler Pumpe Laing DDC 1T Prozessor Intel Core 2 Quad E6600 3600 MHz 1,30V Mainboard Foxconn X38A Intel X38 Grafikkarte Nvidia 8800GTX 768MB Standard Taktrate Speicher 2x1024Mb Crucial PC8500 860MHz 5-5-5-12 2,0V NetzteilInWin Commander 750
750 Watt Festplatte Samsung SATA 1TB + 400 GB SATA DVD Asus DRW 2014L1TEnergiekosten-Messung:
Um die Stromaufnahme zu messen wurde auf ein Voltkraft Energy 3000 gesetzt, da dieses Gerät schon Verbraucher ab 1,5 W sehr genau dokumentiert. Für die Spannungswerte wird ein handelsübliches Multimeter benutzt. Um das Testsystem unter Vollast betreiben zu können, wird zum einen 3DMark 2005 benutzt und zusätzlich 4 Dateien mit jeweils 6,4 GB von einer Festplatte auf die andere kopiert. Dabei ermittelten wir folgende Werte:




Das InWin Commander Netzteil kann mit guten Verbrauchswerten bei uns punkten. Wie man auf den Diagrammen sehr gut erkennen kann, nimmt es sich nicht viel mit dem Dark Power Pro 850. Das Dark Angle hingegen verbraucht deutlich mehr an Energie. Hier kann der User mit einem Markengerät doch deutlich Strom sparen. Effizienz spielt bei den heutigen Energiekosten eine ganz entscheidende Rolle.
Die Gräuschkulisse war während des gesamten Tests durchaus leise, unter Vollast jedoch ist das Commander lauter als das Xspice Croon BF 850 und das Dark Power Pro von BeQuiet. Als Laut kann man das InWin Netzteil allerdings nicht bezeichnen, da sich der hohe Wirkungsgrad doch bemerkbar macht. Während des gesamten Test lief das Netzteil absolut stabil und leistete sich keinerlei Ausfälle.
Kommen wir nun zum Fazit......
Inhalt |
Seite 1 - Einleitung/Technische Daten
|
Seite 2 - Das Netzteil
|
Seite 3 - Praxistest |
Seite 4 - Fazit |
Zurück
Weiter Zusätzliche Testinformationen:
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