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Das Enermax Phoenix gibt es in zwei verschiedenen Farbkombinationen, entweder in schwarz/schwarz/rot oder in schwarz/silber/blau. Wir haben uns für letzteres entschieden.

In unserem Fall ist das gesamte Gehäuse in einem matten schwarz gehalten, bis auf den Rahmen für den 25cm großen Lüfter an der Seite und die beiden Aluminium-Flügel an der Front. Die Verarbeitung ist durchgehend sehr gut und nirgends sind scharfe Kanten oder Reste der Manufaktur zu sehen. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Stahl, wodurch selbiges einen sehr stabilen Eindruck macht. Die Front wurde aus Kunststoff gefertigt, die beiden silbernen Flügel bestehen aus 3mm dicken, gebürstetem Aluminium, welche schon fast repräsentativ für die hohe Verarbeitungsqualität an der Front prangen. Im unteren Bereich der Front ist ein Lüftergitter eingelassen, in welches ein „V“ gestanzt wurde. Dahinter befindet sich ein blauer 120mm-Lüfter, welcher durch das Lüftergitter schimmert und für die passende Beleuchtung sorgt. Eine Besonderheit sind die zwei Frontklappen, welche in die ersten beiden Laufwerksschächte integriert wurde. Diese sorgen für ein sauberes Erscheinungsbild, da sie, im Gegensatz zu den zu verbauenden Laufwerken, direkt in die Front integriert wurden. Ein sehr nettes Detail, welches ungemein viel zum positiven Eindruck des Enermax Phoenix beiträgt.
Sehr interessant ist die Kontrolleinheit des Enermax Phoenix, welches sich vorne oben befindet. Auf ihr prangt das Phoenix-Logo. Es ist auch sehr beachtlich bei welcher Schlichtheit Enermax das Gehäuse belassen hat. Ausser diesem Logo befindet sich lediglich ein weiterer an der Lüfterkontrolleinheit an der Seite sowie das Firmeemblem auf der Front. In der Kontrolleinheit befinden sich Power- und Reset-Taster, Audio-In und Out, 4 USB 2.0 und ein eSATA-Ausgang. Die Positionierung der einzelnen Elemente wie auch der gesamten Einheit ist intelligent gewählt, sind doch alle notwendigen Taster und Ausgänge in guter Höhe und selbst unterm Tisch ohne Bücken und ohne großen Aufwand zu erreichen. Sehr fortschrittlich wie wir finden, denn ist es nicht diese Komfortabilität welche man von einem Alltagsgehäuse erwartet?
Während das rechte Seitenteil „nur“ ein Seitenteil ist, fällt das linke Seitenteil vorallem durch den 25cm großen Lüfter auf. Dieser ist durch einen silbernen Kranz umrandet, in welche auch gleich die Lüftersteuerung für den gigantischen Lüfter integriert wurde. Ein sehr interessantes Detail ist die Funktionalität des Lüfters: Mit Hilfe der Lüftersteuerung lässt sich die Richtung bestimmen, in die der Lüfter blasen soll. Heißt, er kann blasend, saugend oder auch ganz ausgestellt werden. Dazu kommen noch Eigenschaften wie die stufenlose Regelung der Umdrehungsgeschwindigkeit als auch das ein- und ausschalten der Beleuchtung. Alles in allem eigentlich fast alles, was man von einem Lüfter erwarten kann. Auf die Lautstärke kommen wir später noch zu sprechen.
Da das Gehäuse für den ATX-Standard ausgelegt ist kommt einem die Rückseite des Gehäuses auch gleich sehr bekannt vor. Die Anordnung der Aussparungen unterscheidet sich nur sehr wenig bis überhaupt nicht von anderen Gehäusen dieser Bauart. Somit finden sich der Platz für das netzteil im oberen Bereich des Gehäuses, darunter die ATX-Blende und schließlich die obligatorischen Aussparungen für Erweiterungskarten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen 120mm-Lüfter an die Rückseite des Gehäuses zu montieren. Ein technisches Schmankerl, welche sich nun vermehrt in den Gehäusen der neuen Generation finden lässt, sind die Löcher für Wasserkühlungssysteme, um Schläuche aus dem Gehäuse zu führen. Diese vereinfachen den Einsatz eines externen Wasserkühlungssystems.
Inhalt Seite 1 - Einleitung/Lieferumfang Seite 2 - Äußeres ErscheinungsbildSeite 3 - Inneres Erscheinungsbild + Praxistest Seite 4 - Fazit
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Weiter Zusätzliche Testinformationen:
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