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Kommen wir jetzt zu den ersten optischen und technischen Eindrücken des Gehäuses.
Das anfangs befremdliche Design wird durch die erste Berührung mit den hochwertig wirkenden Materialien in den Schatten gestellt. Die seitlichen, in anthrazit lackierten Bügel eigenen sich sehr gut zum Tragen des Gehäuses. Außen umgibt sie einen Plastikmantel, im Inneren vermuten wir eine Stahlkonstruktion. Die Partien im unteren Bereich des Gehäuses sind, sowie auch die Seitenabdeckungen, aus schwarz lakiertem, gewalztem Stahlblech hergestellt.
Der Bügel zum Anschrauben der Slotkarten besteht aus durchsichtigen Kunststoff. In diesem sind kleine Gewindestücke eingelassen, welche bei dem Hardwareeinbau die Langlebigkeit der Halterung erhöhen. Unterhalb des Bügels sind passend zu den Kartensteckplätzen Schlitze ausgespart.
Die Seiten werden im unteren Bereich durch schwarz lackiertes Stahlblech verschlossen. Als Design wurde hier das von Antec altbekannte Wabenmuster verwendet. Die Abdeckungen besitzen je Seite zwei Schiebeverschlüsse, welche die Demontage erleichtern. Sie werden durch Federn in ihrer Position gehalten. Damit an diesen abnehmbaren Seitenabdeckungen keine Schwingungen störende Geräusche erzeugen können, sind sie innenseitig mit Gummistreifen versehen.
Die Unterseite des Gehäuses erinnert an ein X. Die Kanten der Ausschnitte sind ebenfalls umgewalzt und verleihen der Konstruktion zusätzliche Stabilität. Durch die großen Löcher im Boden des Gehäuses ist sicherlich auch eine verbesserte Kühlung möglich. Damit das Gehäuse immer an seinem Ort stehen bleibt, sind in allen vier Ecken kleine, ebenfalls vibrationsdämmende Gummifüße angebracht.
Die Oberseite besteht zu einem Großteil aus dem 250mm Lüfter. Dieser wird durch ein schwarzes Wabengitter geschützt. Ebenfalls von oben gut zu erkennen und zugänglich: der Schalter für den Lüfter. Über ihn werden die zehn verschiedenen Beleuchtungen und die Drehzahl geregelt.
Um zu gewaehrleisten, dass der Einbau der Hardware einfach von der Hand geht, hat Antec einige kleine Hilfen in das Geh?use eingebaut. So lässt sich zum Beispiel der untere Bereich als gesammte Einheit fast komplett nach hinten herausziehen. Dazu werden zwei Schrauben an der Rückseite gelöst. Einen Schraubendreher brauch man hierfür nicht. In den handlichen Schrauben sind Federn montiert, welche die Schrauben nach dem Lösen etwas nach außen drücken. Somit gehen sie nicht verloren und sind einfacher zu lösen.
Damit auch mit eingebauter Hardware ein Herausziehen des Schlittens einfach von der Hand geht, ist dieser auf Kugellagern montiert.
Auch das Netzteil soll bequem in das Skeleton intergriert werden. Hierzu gibt es einen kleinen Hebel an der Rückseite des Gehäuses. Wird an diesem gezogen, lässt sich ein Netzteilmontageschlitten aus dem Gehäuse entnehmen. Dieser läuft auf zwei Schienen mit jeweils zwei Laufbahnen. Hierdurch können unterschiedlich große Netzteile in das Gehäuse eingebaut, und immer der optimale Platz für die Leitungen zur Verfügung gestellt werden.
Um schnell und bequem Wechselmedien und Headsets nutzen zu können, verfügt das neue Gehäuse von Antec über Frontschlüsse für E-Sata, 2mal USB 2.0, FireWire, Audio-Out und eine Mikrofonbuchse (beide 3,5 Klinke). Auf der Rückseite werden diese Anschlüsse von einer schwarzen Kunststoffabdeckung geschützt.
Der große, beleuchtete Powerschalter ist genauso wie der Resetschalter in die Front integriert und beide weisen einen klaren Druckpunkt auf. Neben dem Resetschalter befindet sich eine kleine LED zur Signalisierung von Festplattenaktivitäten. Alle Leitungen der Anschlüsse sind gut beschriftet und sauber verarbeitet.
Unter den Schächten für die Laufwerke hat Antec das Blech zu einem "Antec DESIGN"-Schriftzug verformt.
Damit auch mehr als zwei Festplatten mit dem Skeleton verwendet werden können, liefert Antec vier Befestigunselemente mit. Diese werden an die Festplatten geschraubt und dann an die Außenseite des Gehäuses gehängt. Die beiden festinstallierten HDDs lassen sich mit einem mitgelieferten Lüfter ausreichend k ühlen.
Auf der nächsten Seite beschäftigen wir uns mit dem Einbau der Hardware, welcher sich teilweise etwas aufwendig gestaltete.
Inhalt |
Seite 1 - Einleitung / Lieferumfang |
Seite 2 - Äußeres Erscheinungsbild |
Seite 3 - Montage der Hardware |
Seite 4 - Lichteffekte und Betrieb |
Seite 5 - Fazit |
Zurück
Weiter Zusätzliche Testinformationen:
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