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Nachdem nun die Festplatte in dem Media-Rekorder eingebaut war, wurden nun das Netzteil mit dem Laufwerk und das HDMI-Kabel mit dem TV-Gerät und dem Media-Rekorder verbunden. Als TV benutzten wir einen Toshiba Full HD 37" LCD. Anschließend wurde noch die mitgelieferte DVB-T Antenne Angeschlossen. Auf eine Set-Top Box wurde bei diesem Test verzichtet, da ja bereits ein TC Receiver im Gerät eingebaut wurde und im Test des Vorgängers, der ja baugleich bis auf die Firmware und den Receiver, mit dem heute getesteten Gerät ist. Selbstverständlich liegen dem MM-HDRTV-DVB-T aber auch wieder die beiden Scart-Adapter zum einschleifen des Signals von externen Quellen wieder mit dabei.
Nun war es also an der Zeit das Gerät zum ersten Mal einzuschalten. Nachdem das geschehen war, meldete es sich das Laufwerk auch gleich mit einem Screen der den Anwender dazu auffordert die Festplatte zu formatieren. Dies ist auch zwingend notwendig, da die HDD in 4 Bereiche geteilt wird. Der erste Bereich wird für die Aufnahme genutzt wobei dieser nochmal unterteilt ist. Einmal für den Puffer der Timeshift-Aufnahme und einmal für die Aufnahmefunktion des Rekorders von Fantec. Die beiden anderen Bereiche sind werden einmal mit FAT32 und einmal mit dem NTFS Dateisystem formatiert. Wie man an den folgenden Bildern sehr gut erkennen kann, ist der Vorgang des Formatierens sehr gut beschrieben. Dar User muss sich lediglich für die Größe der einzelnen Bereiche entscheiden.Nach dem alle Einstellungen bezüglich der Partitionsgrößen gemacht wurden, dauert es je nach Festplattengröße bis zu 2 min, bis der Formatierungsvorgang abgeschlossen ist. Danach ist der Media-Rekorder einsatzbereit und startet selbstständig neu.
Der Neustart des Rekorders ist notwendig um die Umgebungsvariablen der HDD zu initialisieren. Der Bootvorgang des Laufwerks benötigt dabei 25 Sekunden und endet in einem Bootscreen, der anschließend in ein Menü über blendet. Dieses Menü ist dann die eigentliche Schaltzentrale, über der der Anwender sein Laufwerk steuert oder Konfiguriert. Hier werden die Einstellungen für den Netzwerkzugriff wie IP-Adresse oder der Netzwerkname eingestellt. Die Menüs des MM-HDRTV DVB-T sind dabei sehr übersichtlich und selbsterklärend. Das ganze Menü ist dabei optisch recht ansprechend und übersichtlich gehalten. Über den Setup-Button an der Fernbedienung kann man dann alle nötigen Einstellungen der Reihe nach vornehmen. Wir haben dann erst einmal das Ausgabesignal auf 16:9 eingestellt und den DVB-T Receiver einen Automatischen Programmsuchlauf durchführen lassen. Anschließend wurden noch einige Einstellungen für die Aufnahmequalität vorgenommen. Hier kann der Anwender zwischen 4 Qualitätsstufen wählen. Je nach Qualitätsstufe steigt natürlich der Platzbedarf auf der HDD für die jeweilige Aufnahme. Probeweise wurde auch einmal ein WLAN-USB Stick an dem Mediarekorder angeschlossen um das Laufwerk im Netzwerk zu integrieren. Dies klappte auch ohne weitere Probleme. Da wir allerdings das Laufwerk ohne WLAN Adapter bekommen haben, werden wir hier nicht weiter darauf eingehen.
Bilder sagen hier aber mehr als Worte......
Nachdem nun alle Einstellungen gemacht wurden, war es an der Zeit uns einmal die Menüs anzusehen. Der User hat hier die Möglichkeit gezielt nach Files zu suchen oder sich diese je nach Kategorie anzeigen zu lassen. Die Kategorien sind in Filme, Musik und Fotos aufgeteilt. Die Kategorien erreicht man hinter dem Button Browser. Nun war es an der Zeit sich auch einmal ein ganz neues Feature anzusehen. Hierbei handelt es sich um das Internet Radio. Also haben wir im Hauptmenü einfach den Menüpunkt Internet Radio gewählt und landeten dann wieder in einer Kategorie Auswahl. Hier hat der Anwender einmal die Möglichkeit einen Sender direkt anzusprechen oder aber über den Menüpunkt Genre sich gezielt eine Musikrichtung auszusuchen. Weiterhin gibt es noch die Möglichkeit bevorzugte Kanäle als Favoriten abzuspeichern um diese beim nächsten mal schnell anwählen zu können. Das Internet Radio vom MM-HDRTV-DVB-T Multimedia Rekorder hat uns sehr gut gefallen. Zwar war mal der eine oder andere Sender nicht erreichbar, dies lag allerdings nicht am Laufwerk, sondern an den Sendezeiten der einzelnen Kanäle.
Zu guter letzt haben wir noch ein paar Aufnahmen vom internen Receiver gemacht und die Timeshift-Funktion getestet. Beides funktionierte bestens und es gab hier keinen Raum für Kritik. Die selbst erstellten Aufnahmen können anhand der virtuellen Tastatur selbst benannt oder aber auch von einem Ordner in einen anderen Kopiert oder bewegt werden. Dies wird alles ausnahmslos über die Fernbedienung erledigt. Im Test funktionierte das allerdings alles reibungslos.
Wir haben dann mal ein paar Sequenzen aufgenommen und Bilder davon gemacht. Die Qualität der Aufnahmen war sehr gut und konnte uns durchaus überzeugen. Wir haben uns bei den Aufnahmen für den HQ Modus entschieden um aufzuzeigen was mit dem Media Rekorder möglich ist. Neben dem HQ Modus stehen aber noch einige qualitativ niedrigere Modi zur Verfügung. Im HQ Modus benötigt das Fantec Laufwerk für eine Stunde Aufnahmezeit ca. 4 GB an Festplattenkapazität. Von den aufgenommenen Sequenzen haben wir dann ein paar Bilder gemacht um die Qualität der Aufnahme darzustellen.
Anschließend haben wir noch einige Filme und Musikdateien anspielen lassen, um uns auch hier von der Qualität des Fantec Rekorders zu überzeugen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir ein paar Trailer im HD Format als WMV Dateien vorliegen haben, diese konnte das Laufwerk, genau wie schon der Vorgänger, aber leider nicht abspiele, da dieser Codec nicht unterstützt wurde. Da das Laufwerk aber über eine Firmware mit Updates versehen werden kann, bleibt abzuwarten ob Fantec da noch nachbessert. Alle anderen Inhalte wie MP3 oder DivX oder XVid oder DVDs wurden aber anstandslos abgespielt.
Durch das gut gestaltete Menü lässt sich das Fantec Laufwerk sehr einfach steuern. Ob es sich dabei um Aufnahmen oder das Abspielen von Inhalten drehte war eigentlich egal. Das Bedienkonzept kann auf ganzer Linie überzeugen. Die Timeshift Funktion verrichtete ihr Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit und gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Bedienung ist ein Kinderspiel, verpasste Inhalte die durch einen Gang zur Toilette entstehen könnten, gehören damit der Vergangenheit an. Durch drücken des Timeshift-Buttons auf der Fernbedienung wird das Bild eingefroren und das Gerät nimmt im Hintergrund die Sendung weiter auf. Bis zu 4 Stunden Kapazität kann man dem Fantec Rekorder dabei auf der Festplatte zuweisen. Kommt man z.B. von seinem Toilettengang wieder drückt man einfach nochmals den Timeshift-Button und man schaut den Film weiter. Auch die Aufnahmefunktion verrichtete ihre Arbeit zur vollsten Zufriedenheit.
Die Darstellungsqualität der Videos war während des ganzen Tests sehr gut. Egal ob Audio oder Video-Dateien abgespielt oder aufgenommen werden sollten, dass Fantec MM-HDRL verrichtete seine Arbeit tadellos. Einzig bei HD Inhalten im WMA Format muss noch nachgebessert werden. Dadurch das die Firmware aber aktualisiert werden kann, sollte das kein Problem darstellen.
Kommen wir nun zum Fazit......
Inhalt |
Seite 1 - Einleitung/Technische Daten
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Seite 2 - Das Laufwerk
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Seite 3 - Bedienung/Praxistest |
Seite 4 - Fazit |
Zurück
Weiter Zusätzliche Testinformationen:
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